5 Dinge, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde

5 Dinge, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde

Bisher durfte ich nun schon zwei kleine Aussie-Welpen großziehen und insgesamt sind beide ja auch einigermaßen gut gelungen. Leider fällt einem ja meistens erst im Nachhinein auf, was man vielleicht hätte besser anders machen sollen. Deshalb habe ich 5 Dinge zusammengetragen, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde.

5 Dinge, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde

Einzeln Gassi gehen

Der erste Punkt sind einzelne Spaziergäng. Als Ivy als Zweithund einzog, habe ich mir darüber zwar auch Gedanken gemacht, aber letztendlich ist es ja doch deutlich einfacher und zeitsparender wenn man zusammen unterwegs ist. Außerdem klappte doch alles wunderbar – Ivy lernte durch Brooke gleich die Grundregeln draußen kennen: Rückruf, nicht auf Felder rennen, nicht alles aufheben etc.

Das funktionierte solange ziemlic gut, bis Ivy zum Pubertier mutierte und so ziemlich alles in Frage stellte und sowieso die Ohren auf Durchzug stellte. Wenn man dann noch so eine Knalltüte wie Brooke dazu hat, die sich einen Spaß draus macht Frauchen zu veräppeln… Ich sage euch – ich wäre am liebsten einfach schreiend davongelaufen. Wir haben diese Phase zwar erfolgreich überstanden, aber ich merke doch deutlich, wie sehr sich Ivy an Brooke orientiert. Daher steht beim nächsten Welpen zumindest ab und an eine einzelne Gassirunde an, denn dann kann auch ich viel fokussierter mit dem Zuwachs trainieren.

Alleine, alleine bleiben

Ein wenig mit dem ersten Punkt, hängt auch dieser zusammen: Alleine, alleine bleiben. Damit meine ich, dass jeder Hund auch lernt ganz alleine zu bleiben. Bei uns ist es nämlich aktuell so, dass die beiden immer zusammen sind, wenn ich mal weggehe.

Brooke zunächst als Alleinherrscher hatte das ja so gelernt und damit auch immernoch nicht so große Probleme. Ivy dagegen total. In seltenen Fällen, wie beispielsweise am Hundeplatz, muss aber auch jeder Mal alleine im Kofferraum warten. Und da ging Ivy anfangs richtig an die Decke – oder viel mehr an das Heckgitter und ich habe aufgehört zu zählen, wie oft sie sich da irgendwie durchgezwängt hat und auf den Platz gelaufen kam.

Beim nächstene Welpen steht daher auch das richtige alleine bleiben von Anfang an auf dem Plan. Denn ich denke, wenn sie es direkt lernen fällt es ihnen deutlich leichter, als wenn man erst nach einer ganzen Weile damit anfängt.

Vergleichsfotos

Was ich beim nächsten Welpen auch unbedingt machen möchte sind Vergleichsfotos. Ich habe es schon vor Ivys Einzug hin und wieder gesehen, wie andere Instagrammer wöchentliche Steh- und Vergleichsfotos ihrer kleinen Flauschebälle gemacht haben. Irgendwie habe ich es bei Ivy aber natürlich auch verschwitzt und bereue es total. Deshalb dickes Memo an mich beim nächsten Welpeneinzug – jede Woche mindestens einmal die Kamera auspacken! Denn die Zeit geht viel zu schnell vorbei und die Bilder sind eine tolle Erinnerung und auch vorallem die Entwicklung des Welpens zu betrachten.

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Videos

Neben regelmäßigen Fotos möchte ich auch viel mehr filmen! Bei Brooke habe ich es wenigstens sporadisch gemacht. Bei Ivy habe ich es irgendwie auch nicht auf die Kette bekommen. Dabei sind bewegte Bilder natürlich auch nochmal ein Stück emotionaler als Fotos. Wie gerne ich mir auch heute noch die Videos von Baby-Brooke anschaue. Auch wenn sie qualitativ jetzt nicht mehr wirklich meinen Ansprüchen genügen sind sie trotzdem eine wunderbare Erinnerung. Hier war sie zum Beispiel 10 Wochen alt und hat ihre ersten „Tricks“ spielerisch gelernt:

Welpenzeit mehr genießen

Und ein Punkt, den man natürlich nie vergesen sollte: die Welpenzeit mit all ihren Höhen und Tiefen genießen. Denn am Ende ist sie viel zu schnell vorbei. Was natürlich auch toll ist, wenn man mit seinem Hund endlich lange Wanderungen, die ersten Hundesport-Erfahrungen sammeln kann oder nicht mehr andauernd auf den neugierigen kleinen Flauscheball achtgeben zu müssen.

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4 Kommentare

  • foehnlocke 12. Februar 2018 at 21:27

    Du sagst es: Die Welpenzeit mehr geniessen.
    Aber irgendwie ist es manchmal so anstrengend und die Zeit vergeht so schnell mit all den neuen Erfahrungen für Hund und Mensch, dass ich es irgendwie zu spät gemerkt habe, dass ich auch “geniessen“ sollte.

    Aber man lernt zum Glück aus dem 🙂 Beim nächsten mal dann anders machen!

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    • Alina 19. Februar 2018 at 12:52

      Oh ja! Ich weiß genau, was du meinst. Aber ich glaube das wird einem ein Stückweit bei jedem neuen Hund passieren. Den Welpen stubenrein bekommen, erziehen, in den Alltag integrieren – da vergisst man schon gerne mal sich bewusst einen Moment zu nehmen und die Zeit einfach zu genießen!

      Reply
  • Nicole 13. Februar 2018 at 9:27

    Meine kleine ist jetzt 7 Monate alt und ich Stimme Dir in ALLEN Punkten zu 😉👍
    Gerade auch die Foto-geschichte… das war eines was ich mir vorgenommen habe und naja… ich habe viele Fotos, aber eben keine gezielten Vergleichsbilder.
    Was ich allerdings hat soviel genutzt habe ist die Kamera zum Filmen. Es sind viele schöne Sequenzen entstanden, die ich sogar als Anschauungsmaterial für die Hundeschule nutzen kann.
    Gefällt mir gut, dein Beitrag.

    Liebe Grüße ,
    Nicole

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    • Alina 19. Februar 2018 at 12:54

      Liebe Nicole, manchmal ist es ja auch einfach schön, den Welpen nicht andauernd durch eine „Linse“ zu betrachten. Und wenn du viel gefilmt hast, ist das ja eigentlich umso toller! Bewegte Bilder zeigen oft ja am meisten Emotionen. Und wenn du sie noch für die Hundeschule nutzen kannst, umso besser!
      Liebe Grüße, Alina

      Reply

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