Eine haarige Angelegenheit: Der Fellwechsel

Haarige Angelegenheit: Der Fellwechsel

Das Leben mit zwei Flausche-Hunden ist nicht immer leicht. Vorallem nicht während dem Fellwechsel. Da herscht hier nämlich der Ausnahmezustand und das heißt Dauerbürsten und gefühlte hundert Mal am Tag Staubsaugen um die Wohnung einigermaßen sauber zu halten. Mittlerweile habe ich aber auch ein paar Tricks gesammelt, die uns deutlich das Leben leichter machen und die ich nun mit euch teilen möchte.

Um’s Bürsten kommt man beim Fellwechsel nicht herum

Ich gestehe: ich bin echt nicht der größte Fan vom Bürsten. Und die Hunde mögen es auch nicht sonderlich. Brooke hat damals das Bürsten regelrecht gehasst und anstatt einer entspannten Pflege-Routine ähnelte das bei uns dann mehr einem kleinen Kampf. Dazu haben wir gefühlt zig Bürsten ausprobiert und ich habe kaum Fell aus den Hunden herausbekommen. Der Boden lag trotzdem voller Haare. Da stimmte ja irgendwas mit der Technik nicht, dachte ich. Vorallem konnte ich die Hunde mittlerweile auch verstehen, denn die Bürsten waren unfassbar unangenehm auf der Haut. Aber um’s Bürsten kommt man während dem Fellwechsel ja auch nicht rum.

Irgendwann Griff ich also zu einer alten Haarbürste von mir und war leicht schockiert – denn nach 3x drüberfahren war schon die ganze Bürste voller Unterwolle. Ich dachte ich sehe nicht recht. Ein dutzend teure, kratzige Bürsten die alle nichts taugten.

Eine haarige Angelegenheit: Der Fellwechsel

Die alte Haarbürste mögen die Hunde auch total und genießen mittlerweile auch die Pflege während dem Fellwechsel. Denn die lose Unterwolle ist ja auch eine ziemlich juckende Angelegenheit. In der extremen Fellwechsel-Phase versuche ich zumindest 1x täglich die Hunde einmal grob durchzubürsten.

Bei der ausgiebigen Pflege-Runde nutze ich ab und an dann auch noch eine Zupfbürste* und einen Furminator-Dupe* (Affiliate Links) – den allerdings nur für das ganz feine Haar um die Öhrchen. Dazu gehört dann auch ab und an das Kürzen der Haare an den Pfoten. Ansonsten versuche ich möglichst wenig an den Hunden herumzuschnippeln.

Staubsauger im Dauereinsatz

So sehr man sich auch bemüht – in der Wohnung liegen trotzdem überall Haare herum sodass man meistens sogar 2x täglich Staubsaugen muss. Das ist natürlich nicht nur extrem nervig sondern auch ziemlich zeitaufwändig. So habe ich mich Anfang des Jahres dazu entschlossen mir einen Staubsaugerroboter* (Affiliate Link) zu bestellen. Mit wenig Erwartungen für den geringen Preis und vorallem der Herausforderung der langen Haare und der unfassbaren Menge während dem Fellwechsel. Aber ich muss sagen: das Ding hat mir das Leben enorm erleichtert!

Ich werf ihn morgens an wenn wir zur ersten Gassirunde gehen und meistens nochmals während der abendlichen Gassirunde. In der Regel bildet sich ein kleiner Haarknäul am Eingang des Staubsaugers, weil die Haare irgendwann viel zu lang sind um durch die schmale Öffnung in den Behälter zu gelangen, aber das Knäul sammel ich dann einfach auf und werfe es direkt weg. Der grobe Dreck ist also allemal damit entfernt. Feiner Sand, den die Hunde nach dem Gassi aus dem Fell verlieren schafft der kleine Robi zwar nicht, aber dafür gibt es ja noch seinen großen, leistungsstarken Bruder. Ein großer Pluspunkt für den kleinen Robi ist aber auch noch, dass er ganz easy unter dem Bett saugt und auch unter den meisten Schränken problemlos darunter sauber macht.

Eine haarige Angelegenheit: Der Fellwechsel

So muss ich also während dem Fellwechsel nur noch 2-3x die Woche ordentlich „per Hand“ durchsaugen. Dafür habe ich einen ganz normalen Staubsauger* (Affiliate Link).

Momentan bin ich bei meiner Mama zu Besuch und teste direkt mal ihren Dyson V8 Absolute* (Affiliate Link) auf Herz und Nieren. Noch bin ich nicht so überzeugt, aber auch ein wenig überfordert mit den verschiedenen Bürsten und Aufsätzen die dazu gehören. Die Handhabung ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig und man muss natürlich immer dran denken den Akku aufzuladen. Ansonsten saugt er aber auch die Hundehaare zuverlässig auf. Allerdings muss man bei der Menge während dem Fellwechsel bestimmt 2 Mal den Behälter leeren, da dieser dann doch schnell voll ist beziehungsweise sonst wahrscheinlich irgendwie verstopft.

Hundehaare überall

Aber es gibt natürlich auch hartnäckige Stellen wie Teppich, Couch, Bett oder viele weitere an denen die Hundehaare während dem Fellwechsel nur so kleben und sich auch mit ganz viel Mühe kaum wegsaugen lassen. Dafür nutze ich gerne eine Gummibürste* (Affiliate Link) mit denen ich die Haare super einfach und restlos entfernen kann. Alternativ kann man auch einfach einen Gummihandschuh nehmen, das finde ich aber in der Handhabung auf Dauer ziemlich unangenehm.

Gegen Hundehaare an der Kleidung habe ich aber noch kein Wunder-Rezept gefunden. Da hilft in erster Linie die gute alte Klebe-Fusselrolle. Allerdings habe ich mal gelesen, dass man etwas Essig (klar) mit in die Waschmaschine geben soll. Ich habe dies auch schon mehrmals ausprobiert. Fazit: Wegen dem Geruch müsst ihr euch keine Gedanken machen, den Essig riecht man später an der Kleidung überhaupt nicht. Ob daran jetzt weniger Hundehaare kleben? Ich kann es euch nicht genau sagen. Manchmal denke ich schon, manchmal nicht. Also wer hier noch den ultimativen Tipp hat, postet ihn gerne unten in die Kommentare!

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4 Kommentare

  • Manja 6. November 2017 at 10:49

    Toller Beitrag! Bei uns sieht es im Moment ähnlich aus mit einem Kater und unserem Aussie Benji 🙂 Einmal die Woche saugen wir gründlich, ansonsten wird täglich gefegt. Das Bürsten lässt Benji sich zum Glück super gefallen, erst recht, wenn er noch was zum Knabbern hat 😉
    Wir waschen schon sehr lange mit Essig – nutzen keinen Weichspüler mehr. Vom Gefühl her stimmt es, dass weniger Haare in den Klamotten hängen. Wobei es hier auch sehr stark auf das Material an kommt: Bei Fleece absolut keine Chance – da hilft nur regelmäßig mit Klebe-Bürste oder ähnlichem drüber.

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    • Alina 6. November 2017 at 11:16

      Dankeschön 🙂
      Ja, meine geliebten Fleece-Jacken sind mittlerweile auch in der Schublade „Hundeklamotten“ gelandet… 😀

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  • Silvia Rabensteiner 8. November 2017 at 20:03

    Toller Artikel! Gegen Hundehaare auf der Kleidung helfen die guten, alten Spülhandschuhe aus Gummi, die gelben 🙂

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  • Manuela B. 14. November 2017 at 14:03

    Da hab ich mit meiner kurzhaarigen Hündin schon ziemlich Glück, die Haare fallen kaum auf.
    Aber ich finde, sie haart sowie wenig. Liegt vielleicht an ihrer Ernährung. Sie bekommt Lachsöl und Bierhefe.

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