Indoor-Beschäftigungsideen [Teil 1] Futterball

Indoor-Beschäftigungsideen [Teil 1]

Tagelanger Dauerregen, ein krankes Frauchen oder Herrchen, ein verletzter Hund der nur eingeschränkt bewegt werden darf – immer wieder gibt es Tage, in denen die Spaziergänge kürzer ausfallen als sonst. Gerade ein Hund wie Brooke ist dann oftmals schnell gelangweilt. Was also tun, um den Hund trotzdem zu beschäftigen und geistig auszulasten?

Ich habe einige Beschäftigungsideen gesammelt und möchte euch diese in dieser Beitragsreihe vorstellen. Dabei geht es nicht um befüllbare Kong’s oder ein schönen harten Knochen, der langen Knabberspaß verspricht. Vielmehr möchte ich euch kleine Spiele vorstellen, die euren Hund geistig fordern und fördern.

Der Futterball

Indoor-Beschäftigungsideen [Teil 1] Futterball

Der Futterball ist bei uns mehrmals wöchentlich im Einsatz. Ziemlich simpel, aber trotzdem eine kleine Aufgabe für den Hund. Wir haben dafür einen großen Ball aus Gummi mit zwei Öffnungen und einer Art Labyrinth im Inneren. Eine der Öffnungen ist leicht verschlossen – hier könnt ihr die Leckerlis in den Ball hinein drücken und sie können nicht direkt wieder herausfallen. Der Hund muss den Ball nun also in alle möglichen Richtungen rollen. Nach und nach rollen dann die Leckerchen durch das Labyrinth, bevor sie an der offenen Seite herausfallen. Brooke bekommt so öfter mal eine kleine Ration ihres Trockenfutters in den Ball und ist immer hoch motiviert sich ihr Futter auf diesem Weg zu holen.

Wenn euer Hund so etwas nicht kennt, könnt ihr das Leckerchen erstmal in die offene Seite legen, sodass es schneller rausfällt. Dadurch lernt der Hund, dass er durch das Rollen des Futterballs an seine Belohnung kommt. Dreht euer Hund beim Bällchen rollen zu sehr hoch und fegt wie ein Ferrari mit dem Ball durch eure Wohnung, solltet ihr vielleicht das nachfolgende DIY ausprobieren.

Futterrolle DIY

Indoor-Beschäftigungsideen [Teil 1] Futterball

Bevor wir diesen Futterball hatten, haben ich einfach selbst eine Futterrolle gebastelt. Dafür braucht ihr nur eine feste Papprolle (ich habe dafür zum Beispiel immer meine leeren Müslirollen benutzt) oder einfach eine leere Plastikflasche. Zuerst einmal die Rollen reinigen und trocknen lassen. Danach könnt ihr mit einer spitzen Schere oder einen Cuttermesser Löcher hineinschneiden. Die Löcher sollten dabei mindestens so groß sein, wie die später verwendeten Leckerchen.

Tipp: Umso mehr und umso größer die Löcher sind, umso leichter wird es für den Hund.

Danach nur noch die Flasche oder Papprolle gut verschließen und fertig ist die Futterball-Alternative. Vom Schwierigkeitsgrad finde ich diese sogar etwas schwieriger als den Ball, zumindest wenn man wenige und möglichst kleine Löcher hinein schneidet. Die Lebensdauer ist leider je nach Zerstörungswut eures Hundes wesentlich geringer als die des Gummiballs.

Bei Brooke halten sie etwa 1-2 Wochen, bei fast täglichem Gebrauch. Die Papprolle ist dann an den Löchern immer etwas ausgefranst, aber durch meinen hohen Müsli-Verbrauch gibt’s ja auch regelmäßig wieder leere Rollen. 😀 Daher habe ich ihr dann letztes Jahr diesen Ball gekauft. Da sie dabei nicht hochdreht und ihn möglichst ruhig hin und her rollt, hat dieser momentan die selbstgemachten Futterrollen abgelöst. Aber nachdem ich jetzt diesen Beitrag verfasst habe, denke ich, ich muss mal wieder eine basteln. 😉

Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden!

3 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Instagram @Equi_Cani