Minimalism Game

Kann das weg? [The Minimalism Game]

Schon vor zwei Jahren bin ich das Minimalism Game von Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus gestoßen und habe 30 Tage ausgemistet was das Zeug hält! Ich denke schon, dass ich zu den Menschen gehöre, die irgendwie schwer loslassen können und auch einfach zu faul zum aufräumen sind. Da hebt man zum Beispiel ewig und drei Tage einen einsamen Socken auf, in der Hoffnung irgendwann mal das passende Gegenstück wiederzufinden oder hortet die ganzen „alten“ T-Shirts die aber ja noch gut genug für Stall & Gassigänge sind, sodass der Schrank mittlerweile schon fast aus allen Nähten platzt. Daher muss ich mal wieder ran und werde im Juli wieder das Minimalism Game spielen – und ja, wirklich spielen! Denn es macht tatsächlich Spaß auszumisten und gerade gegen Ende kann man sich auch von eingestaubten, nie genutzten Herzensstücken trennen.

The Minimalism Game – die Spielregeln

Mittlerweile geht ja gefühlt wieder eine Minimalismus-Welle herum. Viele Challenges haben nehmen ich pro Tag bestimmte Lebensbereiche zum ausmisten und minimalisieren vor. Irgendwie kann ich damit persönlich aber nicht viel anfangen. Die Spielregeln des Minimalism Game sind viel einfacher und geben einem auch deutlich mehr Freiheiten.

Am besten startet man zum Monatsbeginn, dann kann man sich ganz einfach am jeweiligen Tag orientieren. Denn an Tag Eins, trennt man sich von einer Sache. An Tag Zwei von zwei Sachen und so weiter. Somit trennt man sich nach – für mich diesmal – 31 Tagen von sage und schreibe 496 Dingen! Ja, das klingt nicht nur viel – das ist verdammt viel!

Minimalism Game

Behalten, Ausprobieren, Kann weg!

Gerade für mich ist der Beginn mit wenigen Sachen täglich total angenehm. So kann ich mich die ersten Tage von Dingen trennen, die ich eigentlich sowieso schon längst einmal weg haben wollte. Mit der Zeit ändert sich dann der Blick und man nähert sich nach und nach den Stücken von denen man sich im Normalfall vielleicht nicht sofort getrennt hätte, aber plötzlich geht es doch deutlich einfacher. Wer braucht schon einen ganzen Schrank voll alten T-Shirts für Stall und Gassigänge? Oder unzählige Paare (oder auch einsame Einzelgänger) Socken, wovon einige sowieso schon total durchgelaufen sind? Und ihr habt sie bestimmt auch – die Kleidungsstücke wo noch das Preisschild dran hängt und die man sowieso nie wieder anzieht?

Also weg damit! Entweder in den Müll, für ein paar Euro noch verkauft oder tut was Gutes und spendet Kleidung die noch in Schuss ist. Ich werde übrigens die ersten Tage vorallem mal meinen „guten“ Kleiderschrank in Angriff nehmen und die Sachen online stellen. Alles was dann zum Monatsende noch hier ist, kommt in die Kleiderspende.

Ansonsten mache ich auch über den Monat einen Haufen von Dingen bei denen ich mir unsicher bin und ich mich nicht sofort von trennen möchte. Diese versuche ich dann die nächsten Tage aus- oder anzuprobieren und mich dann spätestens bis zum Monatsende zu entscheiden. Und gerade an den letzten Tagen trennt man sich dann auch mal wirklich von Dingen die vielleicht toll sind, aber die man einfach nicht benutzt. Dann lieber weg damit und mal was Neues gönnen!

Let’s play the Minimalism Game!

Ich denke die Spielregeln sind jedem klar – also los geht’s! Ich werde euch natürlich mitnehmen und einmal wöchentlich ein Update von meinem aktuellen Spielstand geben.

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