Bullet Journal Titelbild

Nie wieder ohne mein Bullet Journal

Ohne Planung läuft bei mir gar nichts. Vorallem weil ich so unfassbar vergesslich bin. Und das ist nicht übertrieben – ich laufe manchmal eine halbe Stunde herum und suche mein Handy, dabei habe ich es die ganze Zeit in der Hosentasche. *lach* Ich bin also die klassische Chaosqueen, auch was meine Organisation angeht. Allerdings bin ich nie mit üblichen Kalendern oder den verschiedensten Apps klar gekommen. Da musste ich dann teilweise drei Sachen parallel nutzen um allen meinen Bedürfnissen gerecht zu werden und das funktionierte dann auch nicht länger als zwei Wochen bis wieder das pure Choas über mir zusammenbrach. Außerdem sprachen mich die wenigsten optisch an und ich habe sie nie gerne genutzt. So entdeckte ich vergangenes Jahr den Trend des Bullet Journal. Videos, Blogposts, Instagram – alles war geflutet mit dem Thema Bullet Journal, also musste ich es dann auch mal versuchen und begann im Januar mein erstes ‚BuJo‘.

Was ist überhaupt ein Bullet Journal?

Da schreibe ich gerade schon munter drauf los und der ein oder andere fragt sich vielleicht: „Was ist denn überhaupt dieses Bullet Journal?“. Das Bullet Journal wurde vom New Yorker Designer Ryder Carroll entwickelt. Auch ihm sagten die üblichen Kalenderarten, ToDo-Zettelchen und Tracking-Methoden nicht zu. Er wollte einen Kalender entwickeln, der sich nach seinen Bedürfnissen richtet und er sein Leben nicht in einen vorgegebenen Kalender quetschen muss. So entstand die Idee des Bullet Journals – welches als leeres Notizbuch beginnt und am Ende ein einzigartiges kleines Büchlein ist.

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So sieht mein aktueller Weekly Log aus!

Im Prinzip ist ein Bullet Journal also ein individueller Kalender, ganz auf die Bedürfnisse seines Inhabers zugeschnitten. Denn ein Bullet Journal gestaltet man von Grund auf selbst. Außerdem kann man es Woche für Woche, Monat für Monat optimieren. So sehen meine Weekly Logs (siehe Bild oben) mittlerweile ganz anders aus als mein erster Weekly vor einem Jahr! Man merkt was für einen funktioniert, was weniger. Wo man mehr Platz braucht und was man ganz weglassen kann. In den meisten Bullet Journals findet man nicht nur klassische Terminkalender, sondern auch ganz viele verschiedene Dinge, wie zum Beispiel Habit Tracker oder Workout Logs. Die Möglichkeiten sind tatsächlich grenzenlos und das alles in einem Buch!

Bullet Journaling – so geht’s!

Das Bullet Journal ist in der Regel wie folgt aufgebaut:

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Future Log / Jahresübersicht
  3. Monthly Log / Monatsübersicht
  4. Weekly Log / Wochenübersicht
  5. Daily Log / Tagesübersicht
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Mein Monthy Log vom Juli – noch nicht ganz fertig, der Feinschliff kommt bei mir immer erst während des Monats 😉

Und natürlich noch viel mehr – dazu aber später mehr. Wie ihr also seht, geht man immer eine Ebene tiefer bis man am Ende bei der jeweiligen Tagesübersicht angekommen ist. So stehen in der Monatsübersicht nur die wichtigen Termine, die Wochenübersicht ist dann schon etwas detaillierter und die Tagesübersicht ähnelt dann der klassischen ToDo-Liste.

Bei der Planung nutzt man ein bestimmten Schlüssel um seine Aufgaben (offen, erledigt, verschoben), Termine und Notizen darzustellen. Daher kommt auch der Name des Bullet Journals, denn man nutzt für einen offenen Task (Aufgabe) einen Punkt. Ist der Task erledigt, malt man ein Kreuz darüber. Hat man ihn nicht geschafft, wird er mit einem Pfeil verschoben. Also alles in allem recht simpel und selbsterklärend.

Neben der klassischen Terminplanung kann das Bullet Journal aber noch viel mehr! Wie wäre es mit einer Seite mit Jahres- oder Monatszielen? Einer Places to go-Übersicht? Verschiedenen Trackern für Gewohnheiten, Sport, Trink- und Schlafgewohnheiten?

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Meine Wunsch-Reiseziele für die nächste Zeit!

Das notwendige Equipment & ein paar Inspirationen

Um mit einem Bullet Jorunal anzufangen braucht ihr eigentlich nur ein leeres Notizbuch und einen Stift. Am meisten verwendet und vorallem durch die beliebten ‚Dotted‘-Versionen ist das Leuchtturm 1917*. Das Buch reicht bei meinem aktuellen Aufbau für ein halbes Jahr.

Damit es richtig schön bunt und übersichtlich wird, braucht ihr natürlich auch noch viele bunte Stifte! Ich benutze dazu hauptächlich das große Fineliner-Set von Staedtler*. Sehr gehyped sind auch die Tombow Dual Brush Pens*, die ich bei Gelegenheit auch irgendwann mal ausprobieren muss. Als Alternative nutze ich aktuell noch die Stationery Island Brush Pens*.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

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Leeres Notizbuch, ein paar Stifte und schon kann es losgehen mit dem Journaling!

Meine Inspirationen hole ich mir von den verschiedensten sozialen Netzwerken. Mittlerweile habe ich ein eigenes Board auf Pinterest mit Bullet Journal Inspirationen angelegt. Auf YouTube kann ich nur Kara von Boho Berry empfehlen. Sowieso bin ich beim Thema Bullet Journal Fan von Englisch sprachigen Kanälen. Auf Instagram folge ich weniger bestimmten Kanälen, sondern suche viel mehr immer mal wieder die verschiedensten Hastags wie zum Beispiel #bujojunkies, #bujo und #bulletjournallove durch. An Ideen-Material mangelt es auf jeden Fall mittlerweile nicht mehr!

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Eines meiner Lieblingszitate und unsere kleine Instagram-Road (Pssst… Folgt uns doch auf @Equi_Cani 🙂 )

Bullet Journal vs. Tracking Apps & Kalendern

Aber was sind nun die Vorteile eines Bullet Journals? Ehrlich gesagt – ich kann es euch nicht sagen, nur dass es bei mir einfach super funktioniert! Gerade was meine Gewohnheiten angeht kann ich nun schon eine deutliche Verbesserung feststellen. Ich trinke zum Beispiel mittlerweile täglich sehr viel Wasser und mein Zeitmanagement hat sich deutlich zum Positiven entwickelt. Denn ich weiß jetzt, wie viel ich schaffen kann und wie ich meine ToDo’s am geschicktesten um vorhandene Termine herumplane um alles rechtzeitig zu erledigen.

Ein eindeutiger Vorteil ist wohl, dass ihr alles in einem Kalender habt, der ganz auf eure Bedürfnisse zugeschnitten ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein ganz schöner Aufwand den ganzen Kalender selbst zu malen. Ich genieße es aber Abends in meinem BuJo zu kritzeln, die nächsten Tage zu planen und kann dabei einfach super abschalten. Außerdem ist er am Ende einzigartig, kunterbunt und es macht wirklich Spaß ihn zu benutzen. Probiert’s also doch einfach mal aus!

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