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Versicherung & Co. für den Hund

Im letzten Blogpost ging es um die Grundausstattung und einige Tipps zum Welpeneinzug. Ist euer Hund oder Welpe eingezogen, fällt auch ein bisschen Papierkram an. Ich zeige euch eine kleine Übersicht und erzähle ein wenig über meine Ansichten und Erfahrungen zum Thema Versicherung & Co. für den Vierbeiner.

Hundesteuer

Zunächst einmal wäre da das Offensichtlichste: die Hundesteuer. Wenn ihr einen Hund besitzt, seid ihr verpflichtet Hundesteuer zu zahlen. Die Beitragshöhe kann von Ort zu Ort variieren und schwankt teilweise stark. In ländlichen Gegenden sind es vielleicht nur 80€, in Städten wie Wiesbaden zum Beispiel schon 180€. Jeder weitere Hund wird dann sogar nochmal etwas teurer. Und Hunde die als gefährlich eingestuft sind, zahlen sogar noch mehr. Am besten informiert ihr euch also auf der Internetseite eurer Gemeinde oder Stadt über die Höhe der Hundesteuer in eurer Region.

Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug muss der Hund gemeldet werden und bekommt anschließend eine Steuermarke der Stadt oder Gemeinde. Zur Anmeldung nehmt ihr am besten den Impfausweis des Hundes mit, denn es wird auch die Chipnummer oder gegebenenfalls die Tättowierung zur Registrierung benötigt.

Die Steuermarke muss offiziell auch immer am Hund sein. Wer allerdings mehrere Halsbänder hat oder auch das Geklimper vielleicht nicht mag, sollte die Marke aber wenigstens in der Tasche dabei haben. Denn im Fall der Fälle dass euch ein Ordnungsbeamter kontrolliert, könnte dieser sogar ein Verwarnungsgeld verlangen.

Tasso Registrierung

Ein ganz wichtiges „Zettelchen“ ist auch die Tasso Registrierung. Über die Seite von Tasso, könnt ihr euren Hund kostenlos mit seiner Chipnummer oder Tättowierung registrieren. Falls der Hund irgendwann einmal verloren gehen, kann er so schnell zu euch zurückvermittelt werden.

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Denn viele wissen gar nicht – auch wenn der Hund gechipped ist, ist er nur gekennzeichnet. Die Nummer des Chips ist nämlich nirgends registriert beziehungsweise mit den Daten seines Hundehalters verknüpft. Dafür gibt es die Datenbank von Tasso, bei denen ihr dann auch ganz einfach eure Daten immer wieder ändern und anpassen könnt, zum Beispiel bei einem Umzug oder einer neuen Telefonnummer.

Daher nehmt euch bitte die wenigen Minuten und registriert euren Vierbeiner, damit er im Fall der Fälle schnell wieder zu Hause ist! 🙂

Haftpflichtversicherung

Ganz wichtig ist auch eine Haftpflichtversicherung. In einigen Bundesländern ist es sogar Pflicht, seinen Hund zu versichern. Eine Haftpfichtversicherung kostet in der Regel nur wenige Euro im Monat und deckt Schäden ab, die euer Hund verursacht hat. Habt ihr keine Versicherung, müsst ihr für entstandenen Schaden haften und das kann unter Umständen verdammt teuer werden.

Um die passende Versicherung zu finden könnt ihr einfach mal googlen und vergleichen. Oft findet man in Foren oder Facebook-Gruppen auch schon einige Erfahrungsberichte, die hilfreich bei der Entscheidungsfindung sein können. Habt ihr euch für eine Versicherung entscheiden, könnt ihr dort auch schon vor dem Einzug des Welpens oder Hundes anrufen und das Einzugsdatum als Versicherungsbeginn festlegen. So ist der Hund auch gleich auf der Heimreise versichert, falls etwas passieren sollte.

Die Versicherung von Brooke und Ivy – wie auch einige Andere – bieten zudem auch eine Vergünstigung an, wen der Hund zum Beispiel die Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt habt.

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OP- und Krankenversicherung

Viele Versicherungen versuchen einem dann gleich noch OP- und Krankenversicherung für den Hund „aufzuschwatzen“. Ob man so eine Versicherung nun für seinen Hund abschließen möchte oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Sicherlich ist es sinnvoller, jeden Monat einen gewissen Betrag auf ein seperates Konto zu überweisen um dieses für den Notfall nutzen zu können.

Ich persönlich habe für beide Hunde zusätzlich auch noch eine OP Versicherung. Das hat den einfachen Grund, dass ich noch Studentin bin und keine großen Ersparnisse habe. Ich lege zwar jeden Monat etwas Geld beiseite, aber wenn in den ersten Jahren eine teure OP anstehen würde, wäre ich vielleicht nicht in der Lage, diese aus eigener Tasche zu bezahlen. Sicherlich wären im Ernstfall auch meine Eltern ein finanzielles Backup, allerdings möchte ich darauf natürlich auch nicht unbedingt zurückgreifen.

Ehrlich gesagt halte ich auch wenig von Versicherungen, aber mit der OP-Versicherung fühle ich mich ein wenig abgesichert. Gerade da die beiden auch mit am Stall sind und da die Gefahr eines Trittes natürlich doch schon groß ist. Ich hoffe aber trotzdem, dass wir die Versicherung nie in Anspruch nehmen müssen und beide gesund und munter bleiben!

Abschließend würde mich noch eure Meinung interessieren – gerade zum Thema Zusatzversicherungen für den Hund. Habt ihr sowas? Was haltet ihr davon? Und habt ihr sie vielleicht auch schonmal in Anspruch nehmen müssen?

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