[Click & Trick] Nasentarget – „Touch“ ★☆☆

Lange war es geplant, heute geht es endlich los! Unsere Beitrags und Video-Reihe mit jeder Menge Tricktutorials. Jeden Mittwoch wird es – so ist zumindest der Plan – ein neues Trick Tutorial oder auch eine Alltagsübung zum Nachmachen geben. Die Trick Tutorials sind grob nach Schwierigkeitsgrad (★☆☆ = Einfach, ★★☆ = Mittel, ★★★ = Schwer) eingeteilt, sodass für alle etwas dabei ist. Zudem wird alles ausführlich in Videoform erklärt. Wer trotzdem noch Fragen hat, darf sich damit natürlich immer gerne an mich wenden.

Alle Tutorials werdet ihr nach und nach im Übersichts-Beitrag finden. Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach in der Kategorie Click & Trick oder der YouTube Click & Trick Playlist stöbern. Aber nun genug der Laberei, fangen wir endlich mit dem Tricktutorial an!

Das Video-Tutorial zum Nasentarget

Für alle die lieber Fan der bewegten Bilder sind, habe ich hier das Video-Tutorial zum Nasentarget für euch. Weiter unten könnt ihr aber auch nochmal alles Schritt für Schritt nachlesen.

[VIDEO]

So lernt Dein Hund das Nasentarget „Touch“ ★☆☆

Heute beschäftigen wir uns mit dem Nasentarget. Dabei soll der Hund einen Gegenstand mit der Nase berühren. Wie immer bringe ich meinen Aussiemädels neue Tricks mit Hilfe des Clickers bei. Solltet ihr euch bisher noch gar nicht mit dem Thema Clickertraining beschäftigt haben, lege ich euch die Anleitung zum Einstieg ins Clickertraining ans Herz.

Schritt 1: Grundaufbau

Unser klassischer „Touch“-Gegenstand ist meine geschlossene Handrückseite. Ihr könnt natürlich auch einen anderen Gegenstand wählen nur solltet ihr anfangs dabei bleiben bis der Hund das Prinzip verstanden hat. Wählt ihr – wie ich – die eigene Hand, reicht es oft schon aus, wenn man ein Leckerchen in die Hand nimmt. Der Hund schnuppert an der Hand um an den Keks zu kommen und berührt mit der Nase die Hand. Genau dann wird geclickert und belohnt.

Schritt 2: Hilfen langsam abbauen & festigen

Hat der Hund das Prinzip des Nasentargets verstanden, wird zuerst der Keks in der Hand weggelassen. Zudem wird dann ein Kommando eingeführt – bei uns heißt es „Touch“. Und dann heißt es üben und festigen. Die Zeitspanne der Berührung kann so auch nach und nach ausgebaut werden.

Schritt 3: Variationen einbringen

Sitzt auch das Kommando, dann kann der Hund das Prinzip auch relativ schnell auf andere Gegenstände übertragen. Daher ist das Nasentarget sicherlich sehr einfach zu lernen und erscheint auf den ersten Blick recht langweilig, jedoch könnt ihr damit auch Tricks wie Küsschen geben viel schneller aufbauen.

So funktioniert das Clickertraining

[Click & Trick] Tutorial Übersicht

TEST

Jeden Mittwoch gibt es ein neues Trick Tutorial oder auch eine Alltagsübung zum Nachmachen. Die Trick Tutorials sind grob nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt, sodass für alle etwas dabei ist. Zudem wird alles ausführlich in Videoform erklärt. Wer trotzdem noch Fragen hat, darf sich damit natürlich immer gerne an mich wenden.

Der Übrsichtlichkeit halber, werde ich in diesem Blogpost alle Trick Tutorial Beiträge zusammenfassen. Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach in der Kategorie Click & Trick oder der YouTube Click & Trick Playlist stöbern.

In der Regel bringe ich meinen Aussiemädels neue Tricks mit dem Clicker bei. Daher zeige ich euch in den Trick Tutorials auch, wie ihr den Trick eurem Hund mit dem Clicker beibringen könnt. Solltet ihr euch bisher noch gar nicht mit dem Thema Clickertraining beschäftigt haben, lege ich euch die Anleitung zum Einstieg ins Clickertraining ans Herz.

★☆☆ – Schwierigkeitsgrad: Einfach

★★☆ – Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • /

★★★ – Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • /

Wünsche zu neuen Tricks sind immer gerne gesehen und könnt ihr einfach als Kommentar und diesem oder einem der Click & Trick-Beiträge hinterlassen.

Wenn die eigenen Hunde sich plötzlich streiten

Tipps für heiße Sommertage

Nach den ersten heißen Wochen dieses Jahr, geht der Sommer nun in die nächste Runde. Doch bei der Hitze haben nicht nur Herrchen und Frauchen mit dem Wetter zu kämpfen, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde. Daher gibt es heute ein paar Abkühlungstipps für eure Vierbeiner an heißen Sommertagen.

Viel trinken

Dieser Punkt gilt zwar immer, aber gerade an sehr heißen Tagen ist es wichtig, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Daher sollte der Hund ständig frisches Wasser zur Verfügung haben. Ein Hund benötigt übrigens im Schnitt 35-60ml Wasser pro kg Körpergewicht. Bei Trockenfütterung steigt der Bedarf sogar um das 4-fache an!

Gassizeiten anpassen

An sehr heißen Tagen sollte man die größeren Spaziergänge auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegen. In der Mittagshitze sollte man wildes toben und spielen vermeiden und nur kurze Pipirunden einlegen.

Wenn der Welpe zum Pubertier wird

Vorsicht Verbrennungsgefahr!

Wer keinen Garten hat und Mittags ein Stück zur nächsten Lösemöglichkeit laufen muss – passt auf den heißen Teer und Bürgersteige auf! Wer schonmal barfuß im Sommer über Asphalt gelaufen ist, weiß wovon ich spreche. Das kann im schlimmsten Fall zu Verbrennungen der empfindlichen Pfotenballen führen. In so einem Fall solltet ihr schnellst möglich einen Tierarzt aufsuchen!

Abkühlung von Außen

Wasserspaß ist an heißen Tagen natürlich das Beste. Wenn sich euer Hund im Fluss oder See abkühlen kann, achtet aber darauf, dass er nicht zu viel schwimmt. Denn auch schwimmen ist anstregend! Und auch in der Mittagshitze sollte es vermieden werden. Ihr könnt euren Hund aber auch ganz einfach abduschen (lauwarm, nicht eiskalt!) oder euch vielleicht einen Hundepool* (Affilate Link) zulegen. Wer nicht gerne einen nassen Hund in der Wohnung hat, kann sich auch eine Kühlmatte zulegen. Diese hier* (Affilate Link) haben wir nun schon seit 3 Jahren und sind super zufrieden! Der Kühleffekt hält mehrere Tage an und man kann sie außerdem im Auto benutzen ohne dass sie kaputt geht. Viele Modelle gehen nämlich bei Sonneneinstrahlung kaputt.

Abkühlung von Innen

Eis im Sommer – wer liebt es nicht? Auch den Hunden kann man ein leckeres Hundeeis zubereiten. Dazu könnt ihr einfach normalen Naturjoghurt nehmen und einfrieren. Oder ihr werdet kreativ und zaubert eurem Hund eine hundegerechte Eissorte. Zum einfrieren eigenen sich beispielsweise die klassischen Kongs* oder auch sehr große Eiswürfelformen* (Affilate Links).

Habt ihr noch Tipps für heiße Sommertage? Dann lasst uns daran teilhaben und schreibt sie in die Kommentare!

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Was gehört alles in die Reiseapotheke für den Hund

Was gehört alles in die Reiseapotheke für den Hund? [Werbung]

Bei jedem Ausflug oder Urlaub mit Hund gehört die Reiseapotheke für den Hund zu den wichtigsten Gepäckstücken. Damit ihr bei eurer nächsten Reise nichts vergesst und für den Ernstfall vorbereitet seid, möchte ich euch den Inhalt unserer tierischen Reiseapotheke vorstellen.

Das gehört in die Reiseapotheke für den Hund

Eine gute Grundlage für die tierische Reiseapotheke bildet der Erste-Hilfe Kasten im Auto. Darin findet man die verschiedensten Verbandsmaterialien (Kompressen, Mullbinden, Fixierpflaster, Watte), eine Verbandsschere, Einmalhandschuhe, Einwegspritzen und eine Rettungsdecke.

Falls ihr euch übrigens euren Erste-Hilfe Kasten aus dem Auto ausräumt, denkt daran, dass ihr trotzdem einen vollständigen im Auto habt!

Um aus dem Erste-Hilfe Kasten eine Reiseapotheke für den Hund zu machen, bedarf es allerdings noch ein paar zusätzlicher Utensilien.

Nicht fehlen dürfen elastische Fixierbinden. Diese braucht man zum Beispiel für einen Pfotenverband. Am besten lässt man sich das Anlegen eines Pfotenverbandes vorher einmal vom Tierarzt zeigen, damit man für den Ernstfall gewappnet ist.

Das Ganze ergänzen sollte man außerdem noch mit folgenden Dingen:

Was gehört alles in die Reiseapotheke für den Hund

Medikamente in der Reiseapotheke für den Hund

Um auf mögliche Verletzungen bestens vorbereitet zu sein, gehören noch einige weitere Dinge in den Erste-Hilfe Kasten. Neben einem Desinfektionsmittel, sollte man noch eine sterile Kochsalzlösung zum Reinigen von Wunden und Spülen der Augen hinzufügen.

Die Wunden werden anschließend mit einer Wundsalbe versorgt. Auch Vaseline oder ein guter Pfotenbalsam dürfen nicht fehlen. Bei regelmäßiger Pfötchenpflege wird nämlich schon das Verletzungsrisiko minimiert. Auch ein Kühlpad darf nicht fehlen um.

Ist der Hund auf regelmäßige Medikamente angewiesen, gehören diese natürlich auch in die Reiseapotheke für den Hund. Für nervöse Hunde können in Absprache mit dem Tierarzt auch Beruhigungsmittel (zum Beispiel Bachblüten Rescue Tropfen) oder Reisetabletten eingepackt werden.

Um den Lieblingsvierbeiner vor Parasiten wie Zecken, Flöhen und weiterem Getier zu schützen, gehört in die Reise auch noch ein Parasitenschutz. Ich persönlich bin ein Freund von natürlichen Zeckenschutzmitteln, aber bei einem Urlaub in südlichen Regionen empfiehlt sich ein chemischer Parasitenschutz.

In unserer Reiseapotheke findet man außerdem noch Kohletabletten. Diese helfen nicht nur gegen Durchfall, sondern sind auch als Sofort-Maßnahme bei einer möglichen Vergiftung nützlich. Bei Verdacht auf eine Vergiftung geht allerdings trotzdem schnellstmöglich zu einem Tierarzt!

Weitere tolle Utensilien für eure Reiseapotheke oder kleine Helferlein im Hundealltag findet ihr übrigens in der Shop Apotheke.

Das darf beim Urlaub mit Hund nicht fehlen

Neben einer gut ausgestatteten Reiseapotheke für den Hund gehören noch einige weitere Travel Essentials in die Hundereisetasche. Was wir noch so auf unsere Reisen mitnehmen, könnt ihr im Beitrag Travel Essentials für den Urlaub mit Hund nachlesen.

Trotzdem möchte ich hier nochmal erwähnen, dass ihr unbedingt an den EU-Heimtierausweis denken solltet. Gerade vor Reisen ins Ausland sollte auch der Impfschutz überprüft werden um eventuell noch Auffrischungsimpfungen nachzuholen.

Neben der Adresse und Telefonnummer des Haustierarztes kann man sich vorher auch noch über einen Tierarzt oder eine Tierklinik in der Nähe des Urlaubsortes informieren. So ist man im Ernstfall wirklich optimal vorbereitet.

Der Traum vom eigenen Fohlen - die Kosten

Der Traum vom eigenen Fohlen – Die Kosten [Teil 7]

Schon bei den Gedanken seine Stute decke zu lassen sollte man im Voraus an die entstehenden Kosten denken. Denn bis aus einem Fohlen überhaupt erstmal ein Reitpferd geworden ist, wird es schon einiges an Geld gekostet haben. Und dazu hat man beim Züchten natürlich nie eine Garantie, dass es genau das Pferd wird, was man sich gewünscht hat.

Der Traum vom eigenen Fohlen - die Kosten

Kosten bis zur Fohlengeburt

Alleine schon bevor das Fohlen das Licht der Welt erblickt hat, entstehen einige Kosten. Zunächst einmal muss die Stute natürlich während der Trächtigkeit versorgt werden. Wir nehmen an, die Stute steht in einem Reitstall und die Pensionskosten belaufen sich auf 250€ pro Monat.

Außerdem fallen in dieser natürlich weiterhin Kosten für den Schmied (240€), Impfungen und Wurmkuren (180€) an.

Ebenso fallen vor der Fohlengeburt noch die Kosten für die Decktaxe und Besamung an. Der Preis der Decktaxe variiert natürlich je nach Ansprüchen an den Deckhengst. Mit rund 1.000€ sollte man allerdings schon für Decktaxe und Versand rechnen. Dazu kommen dann noch die Tierarztkosten für die Besamung und Trächtigkeitsuntersuchungen, die sich auf rund 400€ belaufen.

Damit das Fohlen später seine Papiere bekommt, muss man noch Mitgliedschaft in einem Zuchtverband werden. Die Kosten belaufen sich auf durchschnittlich 90€.

Nicht zu vergessen sollte die Haftpflichtversicherung der Stute in der Zeit der Trächtigkeit sein. Diese kostet je nach Versicherung rund 60€ pro Jahr.

Bis überhaupt das Fohlen entstanden ist und überhaupt das Licht der Welt erblickt hat, sind so schon Kosten in Höhe von rund 4.720€ angefallen. Mehrkosten für eine mögliche zweite oder dritte Besamung, Komplikationen oder auch Zusatzfuttermittel sind hier nicht berücksichtigt.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Kosten vom Fohlen bis zum Reitpferd

Das Fohlen erblickt das Licht der Welt und läuft die ersten sechs Monate noch bei der Mutterstute bei Fuß. Wir rechnen für diese sechs Monate mit den 250€ für Mutterstute und Fohlen zusammen weiter.

Ebenso fallen für das Fohlen noch Kosten für Schmied (150€), Impfungen und Wurmkuren (85€) an. Eine Eintragung beim Zuchtverband kostet rund 200€.

Unser Fohlen wird also nach 6 Monaten von der Mutterstute abgesetzt. Die Kosten für die Stute betrachtet wir ab jetzt also nicht mehr. Bis das Fohlen dreijährig ist vergehen also noch 30 Monate in denen es jeden Monat rund 180€ an Pensionskosten benötigt.

In dieser Zeit fallen natürlich auch weitere Besuche des Hufschmieds (600€), Impfungen und Wurmkuren (525€) an.

Ebenso muss das Fohlen nach dem Absetzen eine eigene Haftpflichtversicherung bekommen die für diese drei Jahre 180€ zusammen kostet.

Wir kommen also so auf eine Gesamtsumme von 13.360€ bis aus dem Fohlen ein noch nicht eingerittener Dreijähriger geworden ist. Auch hier sind wieder mögliche Verletzungen und Zusatzfuttermittel nicht mit einberechnet. Diese Summe befindet sich also an der unteren Grenze für die Kosten eines eigenen Fohlens.

Der Traum vom eigenen Fohlen - die Kosten

Selbst züchten oder Jungpferd kaufen?

Diese Frage ist natürlich abhängig davon, ob man für den Eigenbedarf züchtet und wie hoch die eigenen Ansprüche sind.

Allerdings hat man natürlich beim eigenen Fohlen immer die Gefahr, dass es nicht so wird, wie man es sich wünscht. Das kann einmal ein mangelndes Exterieur sein, fehlende Qualität oder auch ein mangelhaftes Interieur. Also auch wenn man nur als Hobbyreiter für den Eigenbedarf züchtet, kommt man eventuell in die Situation das eigene Fohlen zu verkaufen, weil es einfach zu schwierig ist.

Allerdings für ein durch- oder sogar unterdurchschnittlichen Dreijährigen, der auch noch nicht angeritten ist die über 13.000€ zu verlangen nur um seine Kosten zu decken ist mehr als schwierig.

Nun könnte man natürlich über den Kauf eines Jungpferdes nachdenken. Gerade nicht eingerittene Youngster bekommt man je nach Ansprüchen schon für unter 10.000€. Viel günstiger ist das sicher nicht, aber man sieht eben schonmal was man hat und kauft natürlich im besten Fall auch ein gesundes Pferd.

Letztendlich hat es natürlich einen unfassbaren Charme ein Fohlen aus der eigenen Stute zu ziehen, jedoch sollte man sich auch für alle Möglichkeiten schon im voraus Gedanken machen. Denn auch wenn das Fohlen am Ende nicht so wird, wie man es sich wünscht, ist es dennoch ein Lebewesen, welches Anspruch auf ein artgerechtes Leben hat.

So findest Du den richtigen Absprungpunkt

So findest Du den richtigen Absprungpunkt

Schaut man den Profis auf den großen Turnieren zu, sieht es immer so kinderleicht aus. Aber um den richtigen Absprungpunkt zu finden bedarf es einiges an Übung für Reiter und auch Pferd. Deshalb möchte ich euch heute einige Tipps geben und Übungen zeigen um den richtigen Absprungpunkt zu finden.

Wo ist der ideale Absprungpunkt?

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Wo ist überhaupt der ideale Absprungpunkt? Grob orientieren kann man sich an einer alt bekannten Faustregel: Man nehme den Sprung und kippe ihn gedanklich nach vorne um, dort befindet sich ungefähr der ideale Absprungpunkt.  Bei einem 90cm hohen Sprung ist der ideale Absprungpunkt also etwa 90cm vor dem Hindernis. Allerdings ist der ideale Absprungpungpunkt auch vom Tempo des Galoppsprungs des Pferdes abhängig. Ist man beispielsweise ziemlich flott unterwegs, liegt der ideale Absprungpunkt etwas weiter vorne. Also bei unserem 90cm Hindernis vielleicht bei etwa 100cm vor dem Sprung.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Die richtige Grundlage schaffen

Um immer den idealen Absprungpunkt zu finden bedarf es einiges an Übung um das Auge des Reiters und des Pferdes zu schulen. Bevor es aber überhaupt ans Springen geht und sich die Frage nach dem perfekten Absprungpunkt stellt, sollte man zunächst die passenden Grundlagen schaffen. Den passenden Absprungpunkt zu finden hat auch viel mit Gefühl für den Galoppsprung und den Rhythmus des Pferdes zu tun. Deshalb möchte ich euch an dieser Stelle nochmal den Beitrag mit meinen 3 Übungen für mehr Rhythmus im Parcours ans Herz legen.

So sollte also schon bei der täglichen Arbeit und vorallem vor dem Springen das Grundtempo erarbeitet werden und der Rhythmus gehalten werden. Bekommt man dafür ein Gefühl, sollte man aber neben dem normalen Grundtempo auch ein erhöhtes und ein verringertes Grundtempo üben. Also zum Beispiel die Galoppsprünge verlängern, das etwas Tempo erhöhen und auch diesen Rhythmus konstant zu halten. Anschließend sollte man dann die verschiedenen Tempi fließend wechseln können ohne den Rhythmus dabei zu verlieren.

Vorangig rede ich in diesem Beitrag von einzelnen Hindernissen. Aber auch in Distanzen ist der ideale Absprungpunkt natürlich wichtig. Daher ist natürlich das Abgehen und Einschätzen der Distanzen unabdingbar.

So findest Du den richtigen Absprungpunkt

Den idealen Absprungpunkt finden

Oft wird zum Schulen des Auges eine Stange im Abstand von etwa 3m vor den Sprung gelegt. Meiner Meinung nach ist diese Übung vorallem für das Einschätzen der Distanz aus Sicht des Pferdes hilfreich. Für den Reiter ist sie manchmal sogar kontraproduktiv, da diese sich nur auf die Stange fokussieren und dabei immer auf den Boden schauen.

Viel besser üben kann man das ganze zunächst mit einer einzelnen Stange, welche dann später durch einen kleinen Sprung ersetzt wird. Diese Stange (oder später der Sprung) wird in die Galopparbeit eingebaut. Dabei sollte man sich nicht zu sehr auf das Finden des idealen Absprungpunktes konzentrieren, sondern viel mehr auf den Rhythmus. Durch einen konstanten Rhythmus kann auch das Pferd besser beim idealen Absprungpunkt unterstützen, da es einfach nicht gestört wird und sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren kann. Galoppiere also in den verschiedenen Tempi über die einzelne Stange. Versuche vor dem Sprung die Galoppsprünge runter zu zählen. Schaffst Du es immer genau drei Galoppsprünge vorher anfangen zu zählen? Dann versuche es zu erschweren und beginne schon fünf oder sechs Galoppsprünge vorher rückwärts zu zählen.

Wichtig ist außerdem immer den Blick nach vorne zu richten. Nur so kannst Du die Distanz zum kommenden Sprung frühzeitig erkennen. Auch in Wendungen soll deshalb der Blick schon direkt zum Hindernis gehen. Wenn Dein Auge schon soweit geschult ist, dass Du bereits in der Wendung die Distanz erkennst, kannst Du nämlich noch den Bogen der Wendung vergrößern oder verkleinern um den idealen Absprungpunkt zu treffen.

Der Traum vom eigenen Fohlen - die Fohlenaufzucht

Der Traum vom eigenen Fohlen – Die Fohlenaufzucht [Teil 6]

Das kleine Fohlen hat endlich das Licht der Welt erblickt und der Traum vom eigenen Fohlen ist wahr geworden. Allerdings sollte man sich im Voraus schon Gedanken über eine argerechte Fohlenaufzucht des Sprösslings machen um dem Fohlen einen bestmöglichen Start in sein Leben zu bieten.

Eine gute Fohlenaufzucht

Eine gute Fohlenaufzucht ist nicht nur wichtig für die körperliche, sondern auch die seelische Entwicklung des jungen Pferdes. Fehler, die in der Zeit der Aufzucht gemacht werden, können schwer wieder ausgebügelt werden.

Grundstein einer artgerechten und guten Fohlenaufzucht sind ausreichende Bewegungsmöglichkeiten und Sozialkontakte. Zwar sollte das Fohlen in seinen ersten Lebenstagen nur mit der Mutter geduldig an seine Umgebung und vorallem auch den Weidezaun gewöhnt werden, doch wenn es anschließend mit der Mutterstute in eine Stuten-Fohlen-Herde kommen. Hier kann es mit Gleichaltrigen spielen und Sozialkontakte pflegen.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Das Fohlen sollte in erster Linie natürlich Pferd sein dürfen. Allerdings sollten natürlich auch schon einige Grundregeln erlernt werden. Der Mensch sollte eine verlässliche Führungsperson für das Fohlen sein. So steht anfangs natürlich auch immer die Mutterstute zur Seite des unerfahrenen Fohlens, während es die Berührungen des Menschen kennenlernt. Verzichte auf zu langes Üben oder Überfordern des Fohlens. Nach und nach kann es in seinem jungen Lebensalter aber auch schon an das Halfter gewöhnt werden, Putzzeug kennen lernen und lernen geführt zu werden.

Auch sind von Beginn an regelmäßige Termine beim Schmied zu empfehlen. Diese dienen in erster Linie zur Vorsorge und sollen mögliche Fehlstellungen frühzeitig erkannen. So können diese rechtzeitig korrigiert werden. Auch regelmäßige Impfungen und Wurmkuren sollten vom Tierarzt des Vertrauens durchgeführt werden. Am besten sollten Entwurmungen natürlich gleichzeitig in der ganzen Herde durchgeführt werden.

Vom Fohlen zum Jungpferd

Schnell wird man merken, dass das aufgeweckte und neugierige Fohlen zu einem selbstständigen Jungpferd heranwächst. Schon nach dem zweiten Lebensmonat trinkt es zwar noch die Milch der Stute, kann aber schon Körner- und Raufutter verwerten. Hier sollte man ein ausgewogenes Fohlenfutter zufüttern. Dieses enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Wachstum des Fohlens. Wichtig ist allerdings, dass das Fohlen schlank gehalten wird – aber natürlich nicht mager. Ausreichend Bewegung und Beschäftigung mit Artgenossen sorgen allerdings in den meisten Fällen für den nötigen „Sport“.

Der Traum vom eigenen Fohlen - die Fohlenaufzucht

Ein Absetzen des Fohlens erfolgt in der Regel nach rund 6 Monaten. Spätestens sollte dies allerdings nach rund 8 Monaten erfolgen, um die Stute zu schonen. Denn so ein kleines milchsaugendes Jungpferd, kann eine Stute ganz schön ausmergeln. Das Absetzen kann nach und nach oder abprubt erfolgen. Hilfreich ist natürlich, wenn das Fohlen direkt in eine Herde mit anderen Absetzern kommt. So ist der Trennungsschmerz schnell überwunden.

Aber auch die Jungpferde-Herde sollte genügend Bewegung, Licht und Luft haben. Das heißt im Sommer große Weiden und im Winter Offen- oder Laufställe mit großen befestigten Paddocks. Ein abwechslungsreiches Gelände schult die Trittsicherheit und fördert die Aufmerksamkeit. Auch eine bedarfsgerechte Fütterung ist in diesem Alter wichtig. Die Jungpferde sollten zudem nicht verwildern und regelmäßig den Kontakt zu Menschen haben. Sei es bei der Fütterung, der Kontrolle der Herde oder ähnlichem. Es sollte ein gesunder Mix zwischen „Pferd sein“ und „Kennenlernen mit dem Menschen“ sein.

So findest Du einen guten Reitlehrer

So findest Du einen guten Reitlehrer

Es ist ein sehr leidiges Thema, was sicher jeder Reiter schonmal durchlitten hat – die Suche nach einem guten Reitlehrer. Sei es der Reitanfänger, der auf der Suche nach seinem ersten Reitlehrer ist oder der fortgeschrittene Reiter, der sich weiterentwickeln möchte.

Warum Reitunterricht?

Ich bin ganz klarer Befürworter des Reitunterrichts. Für Anfänger ist dieser sowieso unerlässlich, aber auch Fortgeschrittene und Profis können sich immer weiterbilden. So kann man auch schon hundert Pferde ausgebildet haben, aber beim nächsten steht man vor ganz neuen Problemen. Denn immerhin ist jedes Pferd ein Individuum und bringt dementsprechend auch neue Herausforderungen mit sich.

Sicherlich findet man heute viele Informationen in Büchern, in Videos oder auf Blogs. Diese sind natürlich eine wundervolle Inspiration und bilden auch gute Grundlagen oder andere Blickwinkel, ersetzen aber niemals die individuelle Unterstützung eines Reitlehrers.

So findest Du einen guten Reitlehrer

Wie finde ich einen guten Reitlehrer?

Der erste Ansatz für die Suche nach dem passenden Reitlehrer sind meistens Empfehlungen von Freunden oder Bekannten. Auch kann man mittlerweile sehr gut im Internet nach Trainern in der Umgebung recherchieren. Findest Du keinen passenden Trainer in Deiner Nähe, kannst Du natürlich auch Lehrgänge besuchen oder einfach mal Online-Reitstunden* (Werbelink) ausprobieren.

Ein guter Reitlehrer nimmt sich Zeit für Deine Fragen und ist geduldig und einfühlsam. Der Unterricht ist dabei vielseitig und es gibt auch immer wieder Theorie- und Sitzschulungseinheiten. Neben Standardübungen wirst Du und Dein Pferd auch immer wieder gefordert um euch weiterzuentwickeln. Das Wohl des Pferdes und dementsprechend auch ein gewaltfreier und respektvoller Umgang mit dem Pferd sollten dabei immer im Vordergrund stehen.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Gibt es überhaupt den perfekten Reitlehrer?

Zum Abschluss noch die Frage nach dem einen Trainer und der einzig richtigen Trainingsmethode. Ich selbst habe nicht nur seit rund 7 Jahren meine Trainerlizenz im Reitsport, sondern habe es auch selbst oft als Reitschüler erlebt: Trainer sind oft beleidigt, wenn man sich auch noch Tipps von einem weiteren Trainer einholt.

Fakt ist – niemand weiß alles und nicht immer funktioniert die eigene Methode bei jedem Reiter-Pferd-Paar. So sollten Trainer sich nicht hintergangen fühlen, wenn sich der Schüler noch weiteres Wissen von einem anderen Trainer holt. Vielmehr kann man es auch nutzen um den eigenen Horizont und den Erfahrungsschatz dadurch zu erweitern.

Und als Schüler sollte man immer abwägen, ob der Reitlehrer gut für sich und sein Pferd passt. Das kann auch bedeuten, dass der so hoch angepriesene Lieblingstrainer der besten Freundin für einen gar nicht passt. Deshalb holt euch auch gerne weitere Anreize von anderen Trainern und entwickelt euch weiter.

Der Traum vom eigenen Fohlen – Die Fohlengeburt [Teil 5]

Es ist wohl einer der emotionalsten Momente und ich kann mich glücklich schätzen, so einen Moment einmal miterlebt zu haben – eine Fohlengeburt.

Und gerade die Geburt von dem eigenen Fohlen ist wohl nochmal eine Hausnummer emotionaler. Nach rund 11 Monaten Trächtigkeit ist es endlich so weit. Gerade unerfahrenen „Hobbyzüchtern“ möchte ich an dieser Stelle aber nochmal ans Herz legen, sich erfahrene Unterstützung zu suchen. Der Tierarzt sollte um den errechneten Geburtstermin Bereitschaftsdienst haben um vorallem bei möglichen Komplikationen einschreiten zu können.

Anzeichen auf die bevorstehende Fohlengeburt

Eine Fohlengeburt kündigt sich meist schon einige Tage vorher an und kann von aufmerksamen und erfahrenen Pferdebesitzern erkannt werden. Es bilden sich Ödeme am Unterbauch, den Hintergliedmaßen und in der Eutergegend der Stute. Durch das Einsinken der Beckenbänder wirkt die Stute außerdem etwas eingefallen oder spitz. Auch der Schweif steht dadurch leicht ab.

Außerdem bilden sich ein bis sechs Tage vor der Geburt in der Regel Harztropfen am Euter der Stute und der Milchfluss setzt ein. Die Stute kann kurz vor der Geburt außerdem etwas unruhig sein. So beginnen manche Stute vor der Fohlengeburt vermehrt zu schwitzen oder treten gegen ihren Bauch.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Die Fohlengeburt

In der Regel verlaufen 95% der Geburten ohne Komplikationen und ohne menschliche Unterstützung. Wichtig ist vorallem sich während der Geburt ruhig zu verhalten um die Stute nicht zu stören.

Die erste Phase einer Fohlengeburt ist die Eröffnungsphase. Hier treten rund zwei bis drei Stunden vor der Geburt die Eröffnungswehen ein. Dadurch wird das Fohlen gestreckt und in die richtige Position gebracht. Durch das platzen der Fruchtblase wird die zweite Phase – die Austreibungsphase – eingeleitet. Die Stute legt sich nun hin und gebärt durchschnittlich in 10 bis 30 Minuten ihr Fohlen. Dabei kommt das Fohlen bestenfalls in gestreckter Vorderendlage zur Welt. Das heißt, mit den ausgestreckten Vorderbeinen zuerst und dem darauf ruhenden Kopf.

Das Fohlen befindet sich noch in der Eihülle, die von der Stute zerbissen wird und so das Maul und die Nüstern des Fohlens befreit werden. Durch das Lecken der Nüstern wird der Atem des Fohlen angeregt. Die Nabelschnur reißt in der Regel von alleine durch das Aufstehen der Stute.

Die ersten Stunden danach

Ist das Fohlen auf der Welt beleckt die Stute das Neugeborene und stimuliert somit den Kreislauf. Sofern die Stute noch ziemlich geschafft von der Geburt ist, kann hier auch schon der Mensch das Fohlen vorsichtig mit Stroh trockenreiben.

Relativ zügig – meist schon innerhalb der ersten Stunde – steht das Neugeborene schon auf seinen langen wackeligen Beinen. Wichtig ist aber vorallem, dass es nun das lebenswichtige Kolostrum (oder auch als Biestmilch bekannt) trinkt. Denn dieses wird nur innerhalb der ersten Tage von der Stute produziert und die Konzentration von Antikörpern ist nach der Geburt am höchsten. Fohlen saugen etwa 7-10 Mal pro Stunde und trinken am ersten Tag etwa 10% ihres Körpergewichtes.

Aber nicht nur das Fohlen will während den ersten Stunden genau beobachtet werden, sondern auch die Mutterstute. Denn ebenso wichtig ist es, dass diese innerhalb von zwei Stunden nach der Geburt die Nachgeburt ausscheidet und diese auf Vollständigkeit überprüft wird.

Das Fohlen muss außerdem bis spätestens sechs Stunden nach der Geburt das sogenannte Darmpech absetzen. Außerdem wird in dieser Zeit auch das erste Mal Harn abgesetzt. Ein gutes Zeichen sind natürlich ein reges Interesse des Fohlens an seiner Umwelt und ein guter Bewegungsdrang.

Der Traum vom eigenen Fohlen - Die Trächtigkeit

Der Traum vom eigenen Fohlen – Die Trächtigkeit [Teil 4]

Nach der ganzen Theorie vorab, wird es nun ernst: dieser Teil der Traum vom eigenen Fohlen-Reihe handelt von der Trächtigkeit der Stute. Um genau zu sein vom Zyklus, über den richtigen Zeitpunkt des Deckens bis zum Management einer trächtigen Stute.

Achtung! Ich bin kein Tierarzt – alle Informationen sind gründlich recherchiert und als Empfehlungen zu verstehen. Bitte sprechen Sie bezüglich Bedeckungszeitpunkt, Impfungen etc. mit dem Tierarzt ihres Vertrauens!

Der Zyklus einer Stute

Eine Stute wird mit einem Alter von 12-18 Monaten geschlechtsreif. Die Zuchtreife erreicht sie allerdings erst mit drei Jahren.

Außerdem sind Pferde nur saisonal Fortpflanzungsbereit. Die ersten Rossezeichen sind meist schon im Januar oder Februar eines Jahres zu erkennen. Allerdings entsteht daraus noch kein regelmäßiger Zyklus und die Eizellen reifen oft nicht heran.

Erst ab etwa März / April werden die Zyklen regelmäßig und die Stute ist fruchtbar. Ein Zyklus dauert zwischen 19 und 24 Tagen. Plötzliche Wetterwechsel können aber auch den Zyklus unterbrechen oder auch einen vorzeitigen Eisprung auslösen. Fruchtbar ist die Stute nur in der Rosse, welche 5 bis 7 Tage beträgt. Eine Stute mit regelmäßigem Zyklus hat also circa alle 14 Tage einen Eisprung und kann bedeckt werden.

Im Oktober / November endet dann die Zyklusaktivität der Stute wieder und ruht über den Winter.

Der Traum vom eigenen Fohlen - Die Trächtigkeit

Die Trächtigkeit

Eine Stute ist zwischen 320 und 355 Tagen (ca. 11 Monate) tragend. Die beste Jahreszeit um demnach seine Stute decken zu lassen ist der Frühling.

Ob eine Trächtigkeit vorliegt wird meistens zwischen dem 15. und 21. Tag eine Ultraschalluntersuchung des Tierarztes durchgeführt. Eine Trächtigkeit wird so in 97% der Fälle bestimmt. Bei einer zweiten Ultraschalluntersuchung nach etwa zwei bis drei Monaten wird die Trächtigkeit nochmals überprüft, da etwa 10-15% der Embryonen innerhalb der ersten 30 Tage resorbiert werden.

Bei einer Ultraschalluntersuchung können außerdem Zwillinge frühzeitig erkannt werden und gegebenenfalls geeignete Maßnamen eingeleitet werden.

Zwischen dem 45. und 90. Trächtigkeitstag kann zusätzlich noch ein Bluttest gemacht werden. Wird hier das PMSG Hormon nachgewiesen, ist die Stute mit einer 100%igen Sicherheit trächtig.

[adinserter name=“Reitsport Ads“]

Management einer trächtigen Stute

Bei trächtigen Stuten sollte Stress und Überbelastung vermieden werden, da so die Gefahr der Resorption steigt.

Während den ersten 4 Monaten der Trächtigkeit sollte eine Stute weder geimpft noch entwurmt werden. Die Stute sollte allerdings zwingend vor dem Bedecken Grundimmunisiert sein und dann während der Trächtigkeit im fünften, siebten und neunten Monat geimpft werden.

Durch eine Tetanus-Impfung etwa vier Wochen vor der Geburt, erhält die Kolostralmilch eine deutlich erhöhte Konzentration von Influenza- und Starrkrampfabwehrstoffen. Ebenso sollte sie zwei bis vier Wochen vor der Geburt entwurmt werden.

Auch die Fütterung muss während der Trächtigkeit angepasst werden. So steigt der Energiebedarf bis zu auf das 1,4-fache während der Trächtigkeit an. Ein gutes Zuchtmüsli enthält deutlich mehr Eiweiß und die nötigen Mineralstoffe (Calcium, Vitamin E, Selen, ß-Carotin etc) für trächtige Stuten.

Muss die Stute zum Abfohlen den Stall wechseln, sollte dies spätestens 4 bis 6 Wochen vor dem errechneten Abfohltermin geschehen. So kann sich ihr Immunsystem an das Keim-Milieu im neuen Stall anpassen. Diese stallspeziefischen Antikörper reichern sich ebenfalls in der Kolostralmilch an.