Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Als Brooke sich damals das erste Mal auf einem Spaziergang den Rücken so verdrehte, dass sie sich etwas einklemmte und Schmerzen beim aufstehen und hinlegen hatte, war der Schock groß. Zunächst ging es natürlich erstmal zum Tierarzt, um Schlimmeres auszuschließen. Anschließend ging die Suche nach einem passenden Tierphysiotherapeuten los. Und da dies gar nicht so einfach war, möchte ich euch heute alles rund ums Thema Tierphysiotherapie erzählen und euch am Ende noch Tipps zur Suche nach dem passenden Physiotherapeuthen mit auf den Weg geben.

Wann macht Tierphysiotherapie Sinn?

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Ein Besuch bei der Tierphysiotherapie kann aus verschiedenen Gründen Sinn machen. Gerade nach Operationen kann eine physiotherapeutische Behandlung zur besseren Heilung und zur schnelleren Mobilisierung beitragen. Aber auch bei Gelenkerkrankungen, Sportverletzungen oder dem gezielten Muskelaufbau kann Physiotherapie nützlich sein.

Als meine Pferde noch aktiv auf Turnieren gestartet sind wurden sie regelmäßig von einer Tierphysiotherapeutin behandelt. In meinen Augen waren sie zu diesem Zeitpunkt nämlich Leistungssporter. Zwar habe ich sie immer gewissenhaft aufgewärmt, trainiert und auf ihre Bedürfnisse geachtet, aber ein unerwarteter Satz zur Seite oder unkontrolliertes Losrennen wenn es morgens endlich auf die Weide geht bleibt leider nicht immer aus. Da geht es dann ganz schnell, dass sich die Muskeln verspannen oder sogar Blockaden entstehen. Einiges lässt sich durch gezieltes Gymnastizieren lockern, aber es ist nicht verkehrt in regelmäßigen Abständen eine Fachmann draufschauen zu lassen. Und wenn dieser mal keine „Probleme“ entdeckt, so hat sich das Pferd immerhin eine schöne Massage verdient. 😉

Ähnlich sehe ich das ganze auch bei meinen Hunden – denn auch hier sind wir sportlich im Agility unterwegs. Aber das bedeutet nicht unbedingt, dass Tierphysiotherapie nur was für Sportler oder Rentner ist. Wie am Anfang geschrieben, war Brooke bei ihrem ersten Physiotherapie-Besuch etwa ein Jahr alt. Und der „Unfall“ ist auch noch beim täglichen Toben über eine Wiese passiert.

So läuft die Tierphysiotherapie ab

Bei einer physiotherapeutischen Behandlung wird zuerst eine Ganganalyse gemacht und anschließend das gesamte Pferd oder auch der gesamte Hund auf seine Beweglichkeit durchgechecked. Mittels Massage, Dehnung und gegebenenfalls gezielter Manipulation werden die verspannten Stellen wieder mobilisiert. Es gibt aber noch viel mehr Therapieformen, die je nach Befund sinnvoll sein können. Dazu zählen zum Beispiel Laser-, Magnetfeld- und Unterwassertherapie. Zusätzlich werden von vielen Physiotherapeuten auch Akupunktur, Chiropraktik, Kinesiologie und vieles mehr angeboten.

Bisher habe ich bei unseren Tierphysiotherapie-Besuchen immer kleine Übungen für zu Hause gezeigt bekommen. So kann man möglichen Problemzonen und Verletzungen auch ganz wunderbar vorbeugen.

Für die Hunde habe ich beispielsweise das langsame Slalomgehen empfohlen bekommen um die Biegung zu fördern oder auch kontrolliertes Steigen über ein Mini-Cavaletti. Dabei ist wichtig, dass der Hund langsam geht und jedes Bein einzeln über die Stange hebt, anstatt in einem Satz darüber zu springen. Zusätzlich nutzen wir auch ein Balancekissen zur gezielten Stärkung der Muskulatur.

Pferde biege und dehne ich neben der Arbeit unter dem Sattel auch gerne mal ganz entspannt im Stall. Dafür einfach ein Leckerchen ganz langsam zur linken oder rechten Flanke führen und dort belohnen.

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Den richtigen Tierphysiotherapeuten finden

Die Tierphysiotherapie ist leider keine staatlich geregelte Berufsausbildung. Daher solltet ihr euch im Vorfeld gut informieren, wem ihr euren geliebten Vierbeiner anvertraut. Fragt am besten euren Tierarzt, wen er empfehlen kann oder andere Hundebesitzer in eurem Umkreis.

Ich habe glücklicherweise eine Tierphysiotherapeutin gefunden, die ursprünglich als Tierärztin gearbeitet hat und demach Tiermedizin studiert hat. Dort habe ich mich fachlich sehr wohl gefühlt und vorallem hätte es auch den Vorteil, dass Sie uns direkt Medikamente verschreiben kann.

Und jetzt interessiert mich eure Meinung: Habt ihr euer Tier schon einmal von einem Physiotherapeuten/Osteophaten behandeln lassen und wie sind eure Erfahrungen?

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Zweithund – War es die richtige Entscheidung?

Vor kurzem ist das kleine Ivy-Kind schon zwei Jahre alt geworden. Da fragt man sich doch immer wieder, warum die Zeit so schnell zu verfliegen scheint. Und vorallem mache ich mir immer wieder Gedanken ob ich immer den richtigen Weg gegangen bin. Während ich also die letzten Monate Revue passieren lasse, kommt mir auch immer wieder die Frage in den Kopf – war es die richtige Entscheidung einen Zweithund so früh anzuschaffen?

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Der Weg zum Zweithund

Der Zweithund kam ehrlich gesagt früher als geplant. Für mich war zwar schon relativ früh klar, dass Brooke irgendwann eine kleine Aussie-Schwester bekommen wird, aber nicht mit rund 18 Monaten. Vorallem musste ich mir alleine schon bei den noch ziemlich unklaren Überlegungen schon zu genüge anhören, dass ich wohl verrückt sei! Ein Welpen zu einem Junghund? Das geht doch sowieso schief! Und Brooke habe ja sowieso noch einige Baustellen. Beispielsweise ihre Bellerei am Hundeplatz, da sie hier mit den Reizen einfach noch überfordert ist.

Ich bin mir absolut bewusst, dass Brooke nicht der klassische Vorzeigehund ist. Wir haben einige Baustellen. Vorallem immer dann, wenn viele Andere es sehen wie zum Beispiel auf dem Hundeplatz. Und diese Menschen sehen dann auch immer nur unsere Probleme. Aber das ist nur ein Bruchteil des Ganzen. Keiner sieht, dass sie im Freilauf gut hört. Dass sie zuhause nicht die Bude auf den Kopf stellt, sondern auch problemlos einen ganzen Tag verpennen kann. Ehrlich gesagt, gab ich also wenig auf die ganzen blöden Sprüche und verließ mich da ganz auf mein Bauchgefühl.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Allerdings hatte ich auch einige „Ansprüche“ an den Zweithund. Ich wollte nicht noch so eine kleine Granate wie Brooke, denn das würde eine unhaltbare Kombination werden. Etwas souveräner, in sich ruhender, aber trotzdem mit viel Spaß und Motivation bei der Arbeit. Außerdem gesundheitlich in allen Bereichen frei. Und auch optisch sollte mir der Hund natürlich gefallen.

Relativ schnell lernte ich dann Ivy’s Züchterin kennen und da war Nova – Ivy’s Mama – auch schon tragend. Nicht nur die Hunde und die ganze Zucht sprach mich sehr an, auch mit Aileen verstand ich mich von Anfang an sehr gut. So kam es also, dass ich auf die Geburt der Welpen hinfieberte.

Als die kleinen felligen Babys dann geboren waren, haderte ich noch relativ lang mit mir. Gerade in Hinsicht auf meine Charaktervorstellungen, zeigt sich ja in den ersten Wochen nicht gerade viel. Optisch sagte mir Ivy anfangs überhaupt nicht zu. Ich bin kein Fan von hellen Merles. Und gerade auf den ersten Fotos, sah Ivys Creme-Grundfarbe fast weiß aus.

Aileen war aber sehr geduldig mit mir und ich glaube, dass sie von Anfang an wusste, dass ich mich letztendlich für Ivy entscheiden werde. Bei mir machte es beim zweiten Besuch dann „Klick“, als ich im Welpenauslauf saß und Klein Ivy auf meinem Schoß eingeschlafen ist. So zog dann also im März 2016 die kleine Ivy ein. Brooke war zu diese Zeitpunkt rund 18 Monate alt.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Zwei Junghunde – kann das gut gehen?

Ich erinnere mich noch gut an Ivy’s zweite Pubertät. Sie hörte erst auf den zweiten Rückruf, war unkonzentriert und wirbelte durch ihre kleine bunte Welt. Aber das war auch nur eine Phase, lassen wir diese also gerade mal etwas außen vor. Ivy ist fast genau der Hund, den ich mir als Zweithund gewünscht habe. Sie ist in den meisten Fällen deutlich souveräner und abgeklärter als Brooke. Bei der Arbeit möchte sie immer alles richtig machen, was das Training aber manchmal auch nicht ganz einfach macht. Da würde ich mir manchmal wünschen, dass sie mehr ausprobiert, Fehler macht, ohne dann gleich frustriert zu sein. Die Art wie ich mit Brooke neue Dinge übe, funktioniert bei Ivy nicht, beziehungsweise einfach deutlich langsamer. Aber seit ich das nun weiß und unser Training auf Ivy’s Art anpasse, lernt auch sie wesentlich schneller.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Die Beziehung der beiden Mädels ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Sie halten definitiv zusammen und sind ein gutes Team. Allerdings besteht Brooke auf ihre Individualdistanz und möchte zum Beispiel kein Kontaktliegen mit Ivy. Ivy hingegen würde ihr am liebsten den ganzen Tag die Ohren putzen und schmusen, schmusen, schmusen! Draußen wird sich gegenseitig gehütet, zusammen geschnüffelt und die Welt erkundet. Alles in allem ergänzen sich die beiden in meinen Augen aber sehr gut und darüber bin ich unendlich froh!

Die richtige Entscheidung?

Selbstverständlich war – und ist es noch – nicht immer einfach mit zwei jungen Hunden. Aber ich würde behaupten, wir sind ein ganz gut eingespieltes Trio. Man hat ja immer mal so Tage, wo man den Hund am liebsten vierteilen würde, weil er irgendwas Dummes angestellt hat oder partout nicht hört. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht deutlich schlechter läuft als bei dem durchschnittlichen Zwei-Hunde-Halter. Vorallem ist die größte Schwachstelle auch noch oft mein Führungsstil.

Ich persönlich bin ein Mensch, der an Herausforderungen unheimlich wächst, auch wenn sie einen im ersten Moment wohl überfordern. Aber da packt mich dann mein Ehrgeiz und genauso war es auch bei der Hundeerziehung. Ein Hund zieht vielleicht mal an der Leine, aber bei Zwei fliege ich dann doch wie ein Fähnchen hinterher. Dadurch wurde ich natürlich auch deutlich konsequenter, was sich auch sehr positiv auf Brooke ausgewirkt hat. Gerade ich mache immernoch große Lernsprünge was Konsequenz, Durchsetzungsvermögen und Führungsstil angeht und das spiegelt sich natürlich auch in meinen Hunden wieder.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die beiden wunderbaren Züchterinnen der Aussiemädchen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Danke für eure unermüdliche Geduld mit mir und natürlich für diese tollen Hunde!

Ich bin überglücklich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und ich nun zusammen mit meinem blauen bekloppten Seelenhund und dem kleinen braunen Wirbelwind die Welt entdecken kann.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Do it yourself: Schnüffelteppich

An kalten, regnerischen Tagen und vorallem zwischen den Jahren wo ihr vielleicht ein wenig Langeweile habt, ist doch die perfekte Zeit für ein hündisches DIY. Daher zeige ich euch wie ihr ganz einfach einen Schnüffelteppich für euren Vierbeiner machen könnt. Der Schnüffelteppich dient als tolle Beschäftigungsidee und geistige Auslastung, wenn eure Hund darin ganz fleißig seine Leckerchen sucht.

Die Anleitung zum Schnüffelteppich

Ihr benötigt dazu nur:

  • ein (altes) Handtuch,
  • eine oder mehrere Fleecedecken,
  • und eine Schere.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Ich benutze gerne verschiedene Fleecedecken um damit nachher eine schön bunte Schnüffeldecke zu haben. Ihr könnt aber natürlich auch einen einfarbigen Schnüffelteppich basteln.

Zu aller erst schneide ich mir meine kleinen Fleecestreifen aus. Diese sind etwa 4-5cm breit und 17cm lang. Anschließend schneide ich mir mein Handtuch auf die gewünschte Größe zu. Alternativ könnt ihr auch so eine Spülbeckenablagematte (ich habe keine Ahnung wie diese Teile heißen 😀 ) benutzen. Der Vorteil von einem Handtuch ist allerdings, dass ihr den Schnüffelteppich dann auch ganz einfach waschen kann.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

In das Handtuch schneide ich circa 1cm längliche Löcher. Bei mir wird das nach und nach auch immer etwas schief, aber das sieht man nachher nicht. Also seid dabei nicht zu genau.

Und dann heißt es knoten, knoten, knoten… Am besten macht ihr das, wenn ihr Abends sowieso auf der Couch sitzt und einen Film schaut. Denn das ganze dauert ein Weilchen. Ihr müsst einfach einen Fleecestreifen durch ein Loch im Handtuch ziehen, durch ein Loch daneben wieder nach oben führen und zu knoten. Das macht ihr bis das ganze Handtuch zugeknotet ist.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Je enger die Fleeceknoten aneinander sind, desto schwieriger wird es für den Hund später die Leckerchen zu erschnüffeln. Aber knotet sie nicht zu eng – dann liegen die Leckerchen nämlich nur auf den Fleecestreifen und fallen nicht ganz runter auf’s Handtuch.

Unser Schnüffelteppich ist übrigens bei 30°C in der Waschmaschine waschbar. Schaut einfach vorher, bei wieviel Grad ihr eure Fleecedecke(n) waschen könnt, dann wisst ihr bei wieviel Grad ihr euren Schnüffelteppich in die Waschmaschine stecken könnt.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim nachbasteln. Verlinkt mich auch gerne auf Facebook oder Instagram, damit ich eure Werke bewundern kann. 🙂

Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse Rezept

Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen

Wir dürfen heute das neunte Türchen des Dogblogger Adventskalenders befüllen. Und da es mit großen Schritte auf Weihnachten zu geht und ich immernoch keine Plätzchen gebacken habe, stelle ich euch heute das ultimative Aussiemädchen-Lieblingsrezept vor. Übrigens gab es im gestrigen Türchen auf Cavaliermädchen auch ein tolles Backrezept. Also habt ihr für das Wochenede jede Menge Ideen zum Backen!

Die Zutaten

Ihr benötigt dazu nur folgende Zutaten (ergeben bei mir ca. 2 Bleche):

  • 300g Frischkäse
  • 300g Mehl
  • 1 Ei

Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse Rezept

Zubereitung

Alle Zutaten werden nun in eine Schüssel gegeben und ordentlich durchkneten. Anschließend die Teigmasse auf einem Backpapier dünn ausrollen.

Tipp: Umso wärmer der Teig wird, umso klebriger wird er leider auch. Daher am besten ein paar Minuten ins Gefrierfach, so könnt ihr nachher einfacher die Plätzchen ausstechen.

Nun könnt ihr nach Lust und Laune die Plätzchen ausstechen oder mit Stempeln verzieren. Dann kommt das Ganze uch schon bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Backofen. Ich schaue meist nie genau auf die Uhr sondern nehme sie heraus, wenn sie goldgelb sind.

Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse Rezept

Und so sind mit ein paar kurzen Handgriffen ganz leckere Kekse gebacken, die Brooke und Ivy sehr lieben! Als Mehl benutze ich übrigens Kartoffelmehl, das ist glutenfrei und gut für Allergikerhunde geeignet. Ihr könnt aber auch ganz normales oder andere Mehlsorten benutzen.

Ich lasse die Kekse nach dem abkühlen noch circa einen Tag lang gut durchtrocknen. So lassen sie sich problemlos in ein Gefäß verpacken und sind lange haltbar! Also auch eine schöne Geschenkidee für den Vierbeiner!

Variationen

Letztes Jahr versuchte ich auch einige „Fleischplätzchen“-Rezepte, aber irgendwie wollte mir das nie so gelingen und außerdem roch die ganze Bude danach ziemlich ekelig… Daher fahren wir ausnahmsweise mal die vegetarische Schiene, aber das scheint ja auch sehr gut anzukommen.

Das Rezept könnt ihr übrigens ganz einfach abwandeln und statt Frischkäse zum Beispiel Apfelmus benutzen! Die Menge des Mehls dann soweit anpassen, dass ihr einen schönen Teig habt der nicht zu flüssig oder zu fest ist.

Habt ihr noch tolle Hundekekse-Rezepte? Dann schreibt sie mir gerne mal! Die Aussiemädchen würden sich freuen!

Ansonsten schaut doch auch unbedingt mal im morgigen Türchen bei Undercover Labrador vorbei – da gibt es ein tolles DIY für Adventslichter mit Hundemotiv!

Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse RezeptDie Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse Rezept Die Lieblingsplätzchen der Aussiemädchen Hundekekse Rezept

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Ich geh mit meiner Laterne [Monatspfoto]

Das neue Thema für das Monatspfoto November steht fest. Da ich schon so lange nicht mehr mitgemacht haben, wurde es jetzt aber auch mal wieder Zeit. Das Thema ist übrigens: Ich geh mit meiner Laterne.

Da kam mir natürlich gleich in den Sinn, eine Laterne selbst zu basteln. Aber leider fehlt mir momentan das Material und die Idee irgendetwas umzusetzen. Also musste einfach die Deko-Kerzenhalter-Laterne herhalten. Das Wetter war natürlich die letzten Tage mehr als mies. Aber wie wäre es denn wenn man sich einfach mal die Technik zu nutze macht?

Aus zwei mach eins

Also erstmal mein kleines Studio-Setting aufgebaut und ein wenig losgeknipst. Die Bilder waren ganz nett, aber man hat doch gemerkt, dass irgendwie die Stimmung fehlt…

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also machte ich mich in meiner Lightroom-Bibliothek auf die Suche nach einer passenden Location. Und sofort kam mir der kleine See mit der hübschen Allee in den Sinn. Meistens mache ich ein paar Testaufnahmen und habe dadurch immer ein paar Bilder von der Umgebung ohne die Hunde im Bild. Da diese Bilder aber schon etwas älter sind habe ich diese Testaufnahmen natürlich schon gelöscht.

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also hieß es erstmal die „alte“ Ivy aus dem Bild rausretuschieren, damit die „neue“ Ivy mit Laterne darin ihren Platz finden konnte. Der mühseligste Part war dann wohl die zwei Bilder vom Licht und der Stimmung her irgendwie aufeinander abzustimmen. Und immer wenn ich mal 5 Minuten weggehe und mir das Bild dann nochmal anschaue, finde ich irgendwie immer eine neue Kleinigkeit die ich anpassen möchte.

Unser Monatspfoto November

Irgendwann muss man aber ja ein Ende finden und so präsentiere ich euch unser Monatspfoto für den Monat November unter dem Motto „Ich geh mit meiner Laterne“!

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Was meint ihr? Ist mir die Bearbeitung einigermaßen gelungen? Für konstruktive Kritik und Verbesserungstipps bin ich natürlich immer offen, schließlich bin ich ja auch kein Profi. 🙂

So funktioniert das Clickertraining

So funktioniert das Clickertraining

Viele Hundebesitzer die mit ihren Hunden Tricks üben oder im Hundesport aktiv sind nutzen einen Clicker. Was für Vorteile das Clickern hat und wie ihr mit eurem Hund das Clickertraining beginnt erkläre ich euch in diesem Blogpost.

Das richtige Timing

Beim Erlernen von Tricks, Übungen im Hundesport oder auch in Alltagssituationen ist das Timing enorm wichtig. Denn der Hund muss genau in dem Moment bestätigt werden, in denen er das gewünschte Verhalten zeigt. In der Regel ist das am Anfang aber nur ein winziger Moment und wir Menschen sind da leider oft viel zu langsam. Außerdem haben wir in manchen Situationen vielleicht gar nicht die Möglichkeit dem Hund direkt ein Keks hineinzustopfen, beispielsweise bei Distanzarbeit.

Mit dem Clicker oder auch einem sogenannten Makerwort – das kann zum Beispiel „Yes“, „Click“ oder „Tik“ sein – kann der Hund viel gezielter trainiertert werden. Denn der Click soll dem Hund den Moment signalisieren, in dem er das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Die anschließende Belohnung mit Kesk oder Spielzeug folgt dann direkt danach.

Mit dem Clickertraining kann also das Timing optimiert werden und gleichzeitig ist es für den Hund ein klares und immer gleichbleibendes Signal: Click = Leckerchen.

So funktioniert das Clickertraining

Wie funktioniert das Clickertraining?

Der Hund muss allerdings erstmal verstehen, dass der Click was super tolles ist! Ansonsten ist es für ihn nämlich erstmal nichts weiter als ein Geräusch. Das Konditionieren des Clickers ist aber super einfach. Nehmt euch ein paar Leckerchen die euer Hund mag und einen Clicker. Dann heißt es die ersten Trainingseinheiten einfach nur clicken und direkt danach ein Leckerchen geben. So lernt der Hund zunächst, dass auf jeden Click ein Leckerchen folgt.

Hat der Hund das Prinzip verstanden, könnt ihr die ersten einfachen Übungen trainieren um auch selbst ein Gefühl für das passende Timing zu entwickeln. Anschließend lässt sich das Clickertraining nicht nur zum Erlernen von Tricks, sondern auch für Alltagssituationen oder im Hundesport verwenden.

Eine Übersicht von all unseren Trickanleitungen findet ihr übrigens in der Kategorie Click & Trick, wo es jeden Mittwoch ein neues Tutorial gibt.

Clickertraining für ganz Verrückte

Wie ihr ja sicher wisst, habe ich hier zwei Australian Shepherd Mädels. Die beiden sind allerdings in ihrer Arbeitsweise absolut unterschiedlich. Fangen wir mal mit Brooke an – die gibt nämlich richtig Gas wenn das Clickertraining ansteht. Wenn man dann zum Beispiel den Trick „Halten“ ausbauen möchte, sodass sie den Gegenstand länger im Maul hält wird sie richtig ungeduldig und spult alle möglichen Verhaltensweisen ab um an den Click zu kommen.

Um ihr diesen Stress zu nehmen und fokussiert zu arbeiten, clickern wir wirklich nur sehr kurze Sequenzen. Ich würde sagen nie länger als 2 Minuten. Das klingt jetzt sehr wenig, aber man kann ja auch einfach mehrfach am Tag mal eine kleine Trainingseinheit einlegen. Außerdem beginnen wir meistens mit einer ganz ruhigen Übung: dem Blickkontakt. Dabei soll Brooke aber nach dem Click nicht gleich den Blickkontakt abbrechen um wie eine Irre ihr Leckerchen zu verschlucken, sondern mich noch 1-2 Sekunden länger anschauen bis sie ihr Freigabekommando „OK“ erhält. Dabei ist man natürlich ruhig und jammert nicht. Diese Übung nimmt ihr ein wenig ihre überschwängliche Arbeitseinstellung und fokussiert sie viel mehr. Oft beende ich das Training auch mit dieser Übung, damit sie nach dem Training nicht total aufgekratzt ist.

So funktioniert das Clickertraining

Clickertraining macht kreativ

Das schöne am Clickern ist, dass euer Hund aktiv mitdenkt und auch mal etwas ausprobiert, wenn er nicht sofort einen Click bekommt. Das Stichwort heißt hier Shaping. Das bedeutet nichts anderes, dass euer Hund durch Probieren irgendwann einen neuen Trick erlernt hat. Ein simples Beispiel: euer Hund soll einen Gegenstand mit der Pfote berühren. Ihr legt also den Gegenstand vor den Hund und sagt dazu nichts. Jede Bewegung des Hundes in Richtung Gegenstand wird geclickt. Nach und nach dann nur noch die tatsächlichen Berührungen mit der Pfote. Abschließend führt man noch das passende Kommando ein und tada: Euer Hund hat den Trick von ganz alleine erlernt.

Das was Brooke also an Kreativität „zu viel“ zeigt, zeigt Ivy beispielsweise so gut wie nie. Mit ihr shapen ist eine super langwierig Angelegenheit. Denn wenn Ivy nicht versteht was sie machen soll, dann setzt sie sich hin und schaut einen an. Und schaut einen an. Und schaut. Und sitzt einfach da. Bei Ivy ist es daher also momentan mein Ziel beim Clickertraining nicht nur jede noch so kleine Tendenz in Richtung des erzielten Verhaltens mit dem Click zu bestätigen sondern sie auch noch mit verbalem Lob zu motivieren.

Clickertraining für alle Altersklassen

Meine Hunde lernen durch das Clickertraining unglaublich schnell und ich kann dadurch ihre Kreativität fördern. Mit beiden habe ich schon im Welpenalter mit der Konditionierung des Clickers begonnen. Das heißt jetzt nicht, dass sie mit 10 Wochen schon die komplizertesten Tricks lernen mussten – auf gar keinen Fall! Aber ich habe den Clicker für alltägliche Situationen und Grundkommandos genutzt.

Was man nie vergessen sollte – auch Training soll Spaß machen! Hört auf, wenn es am besten klappt. Macht lieber mehrere kurze Trainingseinheiten über den Tag verteilt, als eine Lange. Schließt am besten immer mit einem positiven Erlebnis für den Hund ab. Wenn der neue Trick noch gar nicht in der Übungseinheit geklappt hat, macht noch 2-3 Wiederholungen einer einfachen Übungen die der Hund schon kann um das Training nicht mit einem schlechten Gefühl für Hund und Herrchen zu beenden.

Meinen Hunden und mir macht das Training mit dem Clicker unheimlich viel Spaß! Nutzt ihr auch einen Clicker oder wollt es mal ausprobieren?

Mystery Blogger Award Titelbild

8 lustige Fakten über uns – Mystery Blogger Award

Ich wurde von der lieben Eva vom Blog Meine handvoll Hufeisen für den Mystery Blogger Award nominiert und freue mich natürlich sehr euch 8 lustige Fakten über uns erzählen zu dürfen. Also schnappt euch eine Tasse Tee und was zum Knabbern und ganz viel Spaß beim Lesen! 🙂

Mystery Blogger Award

Mystery Blogger Award LogoDer Mystery Blogger Award wurde von der englischsprachigen Bloggerin Okoto Enigma ins Leben gerufen. Ähnlich wie der Liebster Award geht es darum, auf inspirierende Blogs aufmerksam zu machen und sich zu vernetzen.
Die Erfinderin selbst schreibt darüber folgendes:

Mystery Blogger Award” is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates; it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging; and they do it with so much love and passion.
– Okoto Enigma

Dieser Award richtet sich also an alle Blogger mit inspirierenden und motivierenden Posts, aber auch an alle Hobbyblogger, die dies mit einer Menge Liebe und Leidenschaft tun.

Die Regeln

  1. Verwende das Mystery Blogger Award Logo auf deinem Blog.
  2. Veröffentliche die Regeln.
  3. Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog.
  4. Nenne die Erfinderin des Awards und verlinke sie auch.
  5. Erzähle deinen Lesern drei Dinge über dich.
  6. Nominiere 10 – 20 weitere Personen.
  7. Informiere die Nominierten auf ihren Blogs.
  8. Stelle deinen Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte lustig sein.
  9. Teile deine besten Blogbeiträge.

Mystery Blogger Award Beitragsbild

3 Dinge über uns

So nun genug von der Theorie! Beginnen wir mal mit 3 Dingen über mich und meine beiden Aussiemädels.

  1. Sowohl Brooke als auch Ivy hatten ihren Namen bereits von ihren Züchterinnen bekommen. Ich habe zwar einige schöne Namen für Hündinnen im Hinterkopf, aber keiner hätte so gut gepasst wie der, den sie schon trugen. Deshalb habe ich die beiden Namen einfach beibehalten.
  2. Ich trickse gerne mit den beiden Mädels und auch im Agility versuchen wir uns. Aktuell komme ich zum Agi-Training leider nicht, aber ich hoffe im Sommer können wir wieder richtig durchstarten. Sowohl Brooke als auch Ivy haben daran nämlich total Spaß!
  3. Brooke & Ivy lieben Wasser und ich schwöre euch, sie riechen eine Pfütze schon auf 500m Entfernung! Kein Scherz! Manchmal rennen sie wie die bekloppten los und ich habe schon immer Panik, dass irgendwo ein Hase hochgegangen ist. Wenn ich dann um die Ecke gesprintet komme sehe ich die beiden immer fröhlich planschend im nächstbesten Tümpel. 😀

Eva’s 5 lustige Fragen zum Mystery Blogger Award an uns

1. Wenn dein Hund ein Superheld wäre, welcher wäre er dann?

Puh das ist eine echt schwierige Frage. Denn ich bin ja gar nicht so der Superhelden-Filme-Gucker… Aber auch wenn ich den ein oder anderen mal angeschaut hätte, wäre da sicher keiner für meine beiden Mädels dabei. Ivy ist nämlich viel zu verträumt um ein Superheld zu sein. Sie erinnert mich eher an den absolut tollpatschigen Goofy. 😀 Brooke hingegen wäre wohl eher ein Schurke oder die Königin der Welt. Zumindest wäre sie das wohl gerne, denn sie hat am liebsten alles im Griff und möchte die Welt zu Füßen gelegt bekommen. 😛

2. Wenn du dich entscheiden könntest ein einziges Erlebnis, das du mit deinem Hund bisher erlebt hast nochmal erleben zu können welches wäre das? Und warum?

Das wäre wahrscheinlich der Moment, an dem Baby-Brooke bei mir eingezogen ist. Damit ist ein so großer Herzenswunsch von mir in Erfüllung gegangen und seitdem erlebe ich fast täglich tolle Momente mit ihr und mittlerweile ja auch Klein-Ivy.

Mystery Blogger Award Beitragsbild

3. Warum hast du dich dafür entschieden über deinen Hund zu bloggen?

Angefangen hatte ich damals zu Brooke’s Einzug mit einer Facebook-Seite, die mittlerweile nur noch sehr stiefmütterlich behandelt wird und nun auch eher als Blog-Instagram-Update-Seite dient. Irgendwie wollte ich aber mehr und die Idee eines Blogs um die ganzen Erinnerungen nach meinem Geschmack festzuhalten war für mich ideal. Mittlerweile möchte ich aber auch viel mehr mit euch teilen, deshalb ist der Blog mittlerweile auch in die drei Hauptkategorien Hund, Reitsport und Lifestyle untergliedert.

4. Wenn die Lieblingstätigkeit deines Hundes deine Superkraft wäre, welche Superkräfte hättest du dann?

Ich weiß gar nicht, was meine Hunde wirklich am aller liebsten machen. Denn solange sie etwas mit mir machen oder auch einfach Hund sein dürfen, sind sie die glücklichsten Aussiemädchen der Welt. Sie haben also tatsächlich an so vielen Dingen Spaß, dass ich wohl ein richtiger Supersportler und verrückter Wissenschaftler in einem wäre. 😀

Aber beide Mädels haben tatsächlich eine Superkraft: der hypnotische Hundeblick. Mit dem werde ich übrigens schon seit 10 Minuten angestarrt um mich denn endlich Richtung Futternapf zu bewegen um das Abendessen anzurichten. An dieser Stelle einmal: Danke Winter, dass es wegen Dir so früh dunkel wird und meine Hunde denken, dass es schon um 5 Uhr Zeit für’s Abendessen ist…

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5. Was ist das peinlichste Erlebnis, das du bisher durch deinen Hund erlebt hast?

Das peinlichste Erlebnis fand wohl im April 2015 statt. Ich war mit der 7 Monate alten Brooke in Norddeutschland unterwegs um ein paar schöne Tage zu verbingen. Unter anderem trafen wir uns mit einer Freundin und ihrer Hündin zu einem Spaziergang in den Boberger Dünen. Während die Frauchen fröhlich plauderten jagte Brooke ihrer neuen Hundefreundin hinterher. Es war ein sonniger Tag und so lagen dort am Rand zwei junge Mädels und sonnten sich. Die Hundefreundin lief einen großen Bogen um diese beiden Mädels herum, aber Brooke kam mit den noch kurzen Junghunde-Beinchen und dank dem schweren Geläuf einfach nicht hinterher. Aber sie ist ja nicht auf den Kopf gefallen und dachte sich wohl – ich kürze einfach ab!

Tja und dann folgte eine Szene wie im Film, die ihr euch auch bitte so vorstellen dürft: Klein-Brooke sprang bei ihrer Abkürzung auf jedes Mädchen einmal drauf und jagte dann wie eine Irre weiter ihrer Hundekumpeline hinterher. Die Damen schrien natürlich total erschrocken in ihren hellsten Tönen auf und ich wollte mich am liebsten im Sand einbuddeln. 😀

Unsere beliebtesten Blogposts

Da unser „neuer“ Blog ja noch ziemlich leer ist und die alten Beiträge alle noch in der Warteschleife zum überarbeiten hängen ist unsere Liste jetzt nicht sooo lang. Aber der Redaktionsplan für November und Dezember steht – also reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. 😉

Urlaub mit oder ohne Hund?

Nie wieder ohne mein Bullet Journal

Travel Essentials für den Urlaub mit Hund

Ein Welpe zieht ein

Unsere liebsten Herbstfavoriten

And the winner is…

Im Dezember startet mal wieder ein großartiger Dogblogger-Adventskalender, bei dem wir auch ein Türchen befüllen dürfen. Damit ihr die anderen 23 Weihnachtswichtel schonmal ein bisschen besser kennenlernen könnt, nominiere ich einfach mal die ganze Truppe um ihren Beitrag zum Mystery Blogger Award zu verfassen! 😀

Manche haben zwar schon mitgemacht, aber vielleicht hat der ein oder andere nochmal Lust mitzumachen und sich unseren 5 Fragen zu stellen.

An alle Leser: Wenn ihr kein Türchen verpassen wollt, klickt einfach auf das Bild und gelangt direkt zum Dogblogger Adventskalender. In 30 Tagen geht es schließlich schon los! 🙂

Dogblogger Adventskalender

Tamara mit Madox von Abgeleint

Mara mit Abra von Aram und Abra

Viktoria mit Bonjo von Bonjo – mein Leben und ich

Kerstin mit Buddy & Amber von Buddy Schreibt

Antonietta mit Paolo von Canem

Doxa mit Hayley & Darida von Cavaliermädchen

Steffi mit Ren & Stimpy von Cocker, Lifestyle and more

Sandra mit Charlie & Lis von Dreipunktecharlie

Anja mit Alma von Frau Alma

Birgit mit Finley von Goodfellows

Dani mit Watson & Finlay von Hundebloghaus

Babsi mit Che & Murphy von Hundereise

Eva-Sophie mit Johnny & Duke von Meine handvoll Hufeisen — Die liebe Eva hat uns ja nominiert, aber ich verlinke euch hier der Vollständigkeit halber noch einmal ihren Beitrag 🙂

Inga mit Niko von Pudelwohl Berlin

Victoria mit Mia von RetroMops-Welt

Sandra mit Shiva von Shiva Wuschelmädchen

Stephie mit Enki & Luna von The Pell-Mell Pack

Johanna mit Toffee von Toffee der Frechdachs

Bina mit Loki von Und täglich grüßt das Lokitier

Eva mit Kuma von Undercover Labrador

Silke mit Rubeus & Rézi von vawidoo

Anika mit Adgi & Scar von Warnowtatzen

Diana mit Lounelle & Klimt von Wohlstandshund

Meine Fragen zum Mystery Blogger Award an euch:

Was war Dein bester Moment in 2017?

Was gefällt Dir am Leben mit Hund am meisten?

Mit was kann Dein tierischer Freund Dich so richtig auf die Palme bringen?

Wenn Dein Leben mit Hund ein Song wäre, welcher wäre es?

Was möchtest Du, gemeinsam mit Deinem Hund, in Zukunft noch erleben?

Herbstfavoriten Titelbild

Unsere liebsten Herbstfavoriten

Die Blätter färben sich langsam in den verschiedensten Farben, es wird früher dunkel und leider auch zunehmend kühler und nasser. Da kann an manchen Tagen der Spaß beim täglichen Gassi echt vergehen. Ich zeige euch heute unsere liebsten Herbstfavoriten, sowohl für Hund als auch für Herrchen / Frauchen.

Gewappnet bei Wind & Wetter

Wie heißt es so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Das gilt bei uns sowohl für die Vierbeiner, als auch für mich. Wenn es wie aus Eimern regnet, tragen beide Mädchen Regenmäntel. Brooke trägt ihren Back on Track Mantel* und Ivy hat noch Brooke’s alten Hurtta-Mantel* (Affiliate Links), wird aber auch bald einen Back on Track bekommen. Trotz des hohen Preises bin ich damit sehr zufrieden, kann aber auch die Hurtta-Modelle sehr empfehlen.

Werden wir vom Regen überrascht oder es nieselt nur ein wenig, gehen die Mädels aber auch ohne Mantel. Vorrangig soll der Mantel nur bei starkem Regen davor schützen, dass die beiden total durchnässen. Denn wenn die mal richtig nass sind, bekomme ich sie kaum trocken und irgendwie sind so bisher bei beiden immer die fiesen Blasenentzündungen entstanden. Zusätzlich habe ich beiden auch noch zwei Bademäntel* (Affiliate Link) genäht, die sie anschließend Zuhause anbekommen.

Herbstfavoriten Beitragsbild

Aber nicht nur die Mädels werden vor dem Regen geschützt – ich habe mir letztes Jahr endlich eine Regenhose gegönnt. Ein super Schnäppchen bei Tchibo und die Hose ist echt super von der Qualität.

Und wer fragt sich jetzt, was die Wintermütze schon in unseren Herbstfavoriten zu suchen hat? Tja, irgendwie bin ich es ja gewohnt andauernd etwas auf dem Kopf zu haben. Sei es im Sommer die Basecap, so ist es im Winter meine Pudemütze. Die kommt aber auch schon bei schlechterem Wetter zum Einsatz, weil ich mal richtig fiese Ohrenschmerzen hatte durch den nasskalten Herbstwind. So habe ich es mir angewöhnt sie auch schon im Herbst immer mal zu tragen.

Sicher im Dunkeln unterwegs

Auch im Hinblick zur frühen Dunkelheit haben wir einige Herbstfavoriten, die vorallem für unsere Sicherheit sorgen. Eine einfache Taschenlampe steht da natürlich an erster Stelle.

Die Hunde tragen zusätzlich zu ihrem normalen Halsband oder Geschirr jeweils ein Leuchthalsband* (Affiliate Link). Diese sind etwas größer, da man sie besser beim langen Fell sieht und ich daran ja auch keine Leine befestige. Wir haben auch noch irgendwo einen dieser Lichtschläuche, die auf jeden Fall auch einen guten Dienst tun. Meistens gibt es Leuchthalsbänder im Herbst günstig bei Aldi, also einfach mal die Augen offen halten.

Zusätzlich haben wir noch reflektierende Halstücher. Diese kommen selten zum Einsatz, da wir hier auf dem Dorf in den Seitenstraßen ja so gut wie keinen Verkehr haben. Aber wenn wir mal unterwegs sind, dann sichere ich die Mädchen lieber doppelt und dreifach ab. Denn aus der Sicht des Autofahrers erschrecke ich mich auch immer furchtbar, wenn plötzlich jemand kaum beleuchtet wie aus dem Nichts auftaucht. (Die Halstücher sind übrigens auch von Aldi.)

Herbstfavoriten Beitragsbild

Herbstfavoriten gesucht

Wie ihr merkt, fehlt unserer perfekten Regen-Ausrüstung vorallem noch einer passenden Regenjacke und vorallem vernünftige Gummistiefel. Ich habe zwar noch ein paar ältere, aber darin bekomme ich eiskalte Füße und die Sohle hat überhaupt kein Profil.

Habt ihr Tipps für mich? Vorallem die Suche nach Stiefel die warm halten, für trockene Füße sorgen und nicht gerade ein Vermögen kosten fällt mir irgendwie nicht so leicht. Generell bin ich ja auch nicht so der Gummistiefel-Fan. Nach dem Bänderriss am Sprunggelenk hab ich doch gerne Schuhwerk an, was meinen Knöchel gut stützt, falls ich doch mal umknicke. Meine letzten Wanderschuhe waren leider größte Reinfall. Das man dadurch nicht durch Pfützen laufen kann, war mir schon klar – aber das man schon triefen nasse Füße bekommt, wenn man nur durch eine vom Tau feuchte Sommerwiese läuft hat mich echt enttäuscht. Ich würde mich also sehr über Kommentare mit euren Herbstfavoriten und Must Haves freuen! 🙂

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

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Happy Birthday Brooke [3 Years]

Heute wirst Du – mein kleiner Seelenhund – schon 3 Jahre alt. Unfassbar wie die Zeit vergeht. Viel Zeit für eine ausgiebige Geburtstags-Wanderung haben wir heute leider nicht, aber das holen wir auf jeden Fall nach! Für Dich ist sowieso die Hauptsache, dass Du bei mir sein kannst. Auch wenn es für Dich mal etwas langweiliger zu geht ist Dir das trotzdem viel lieber, als nicht bei mir zu sein. Trotzdem gibt es später natürlich noch eine richtige Leckerei für Dich! Für gutes Essen bist Du ja sowieso immer zu begeistern.

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Am liebsten „arbeitest“ Du aber. Tricks, Hundesport, Suchspiele – Du bist für fast alles zu begeistern! Vorallem wenn dabei das ein oder andere Leckercen für Dich raus springt. Du hast ja recht, wer macht heute schon noch etwas ohne entsprechende Gegenleistung. 😀 So hattest Du auch jede Menge Spaß an Deinem kleinen Geburtstagsshooting vor ein paar Tagen, denn da gab es auch jede Menge Leckerlis!

Manchmal kannst Du aber auch wirklich ein Tyrann sein und mich wahnsinnig machen. Wenn Du zum Beispiel mal wieder mit dem Dummy stiften gehst und Dich immer 2m vor mich legst oder wie eine Irre immer ganz knapp damit an mir vorbei rast. Das kannst Du stundenlang. Und Du weißt ganz genau, dass ich dadurch fast im Dreick springe.

Aber dann bist Du auch wieder mein Seelenhund. Du bist so aufmerksam, weißt immer wie es mir geht und wie Du mich aufmuntern kannst. Tröstest mich, wenn ich traurig bin. Oder gibst mir den nötigen Tritt in den Hintern, wenn ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würde.

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Du bist eine ganz schöne Herausforderung. Vielleicht auch weil Du mein erster Hund bist. Aber ich glaube an Deinem Dickkopf und Deiner Portion Wahnsinn hätte jeder zu knabbern. Aber das mag ich auch gleichzeitig so an Dir. Du bist halt wie ich. *lach* Wir streiten uns regelmäßig darum, wer den dickeren Dickkopf hat und messen uns darin, wer geschickter dem anderen seinen Willen aufdrücken kann. Spätestens Abends liegst Du dann wieder schnarchend in meinen Armen – Dein Kopf natürlich auf meinem Kopfkissen gebettet – und alles ist wieder gut.

Auf noch viele weitere Jahre und jeder Menge gemeinsamer Abenteuer, meine kleine Brooki Biene! <3

Happy Birthday Brooke Beitragsbild

Und weil Outtakes immer das Beste bei so Shootings sind – viel Spaß! 😀

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Happy Birthday Brooke Outtake

Versicherung & Co. für den Hund Titelbild

Versicherung & Co. für den Hund

Im letzten Blogpost ging es um die Grundausstattung und einige Tipps zum Welpeneinzug. Ist euer Hund oder Welpe eingezogen, fällt auch ein bisschen Papierkram an. Ich zeige euch eine kleine Übersicht und erzähle ein wenig über meine Ansichten und Erfahrungen zum Thema Versicherung & Co. für den Vierbeiner.

Hundesteuer

Zunächst einmal wäre da das Offensichtlichste: die Hundesteuer. Wenn ihr einen Hund besitzt, seid ihr verpflichtet Hundesteuer zu zahlen. Die Beitragshöhe kann von Ort zu Ort variieren und schwankt teilweise stark. In ländlichen Gegenden sind es vielleicht nur 80€, in Städten wie Wiesbaden zum Beispiel schon 180€. Jeder weitere Hund wird dann sogar nochmal etwas teurer. Und Hunde die als gefährlich eingestuft sind, zahlen sogar noch mehr. Am besten informiert ihr euch also auf der Internetseite eurer Gemeinde oder Stadt über die Höhe der Hundesteuer in eurer Region.

Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug muss der Hund gemeldet werden und bekommt anschließend eine Steuermarke der Stadt oder Gemeinde. Zur Anmeldung nehmt ihr am besten den Impfausweis des Hundes mit, denn es wird auch die Chipnummer oder gegebenenfalls die Tättowierung zur Registrierung benötigt.

Die Steuermarke muss offiziell auch immer am Hund sein. Wer allerdings mehrere Halsbänder hat oder auch das Geklimper vielleicht nicht mag, sollte die Marke aber wenigstens in der Tasche dabei haben. Denn im Fall der Fälle dass euch ein Ordnungsbeamter kontrolliert, könnte dieser sogar ein Verwarnungsgeld verlangen.

Tasso Registrierung

Ein ganz wichtiges „Zettelchen“ ist auch die Tasso Registrierung. Über die Seite von Tasso, könnt ihr euren Hund kostenlos mit seiner Chipnummer oder Tättowierung registrieren. Falls der Hund irgendwann einmal verloren gehen, kann er so schnell zu euch zurückvermittelt werden.

Versicherung & Co. für den Hund Titelbild

Denn viele wissen gar nicht – auch wenn der Hund gechipped ist, ist er nur gekennzeichnet. Die Nummer des Chips ist nämlich nirgends registriert beziehungsweise mit den Daten seines Hundehalters verknüpft. Dafür gibt es die Datenbank von Tasso, bei denen ihr dann auch ganz einfach eure Daten immer wieder ändern und anpassen könnt, zum Beispiel bei einem Umzug oder einer neuen Telefonnummer.

Daher nehmt euch bitte die wenigen Minuten und registriert euren Vierbeiner, damit er im Fall der Fälle schnell wieder zu Hause ist! 🙂

Haftpflichtversicherung

Ganz wichtig ist auch eine Haftpflichtversicherung. In einigen Bundesländern ist es sogar Pflicht, seinen Hund zu versichern. Eine Haftpfichtversicherung kostet in der Regel nur wenige Euro im Monat und deckt Schäden ab, die euer Hund verursacht hat. Habt ihr keine Versicherung, müsst ihr für entstandenen Schaden haften und das kann unter Umständen verdammt teuer werden.

Um die passende Versicherung zu finden könnt ihr einfach mal googlen und vergleichen. Oft findet man in Foren oder Facebook-Gruppen auch schon einige Erfahrungsberichte, die hilfreich bei der Entscheidungsfindung sein können. Habt ihr euch für eine Versicherung entscheiden, könnt ihr dort auch schon vor dem Einzug des Welpens oder Hundes anrufen und das Einzugsdatum als Versicherungsbeginn festlegen. So ist der Hund auch gleich auf der Heimreise versichert, falls etwas passieren sollte.

Die Versicherung von Brooke und Ivy – wie auch einige Andere – bieten zudem auch eine Vergünstigung an, wen der Hund zum Beispiel die Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt habt.

OP- und Krankenversicherung

Viele Versicherungen versuchen einem dann gleich noch OP- und Krankenversicherung für den Hund „aufzuschwatzen“. Ob man so eine Versicherung nun für seinen Hund abschließen möchte oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Sicherlich ist es sinnvoller, jeden Monat einen gewissen Betrag auf ein seperates Konto zu überweisen um dieses für den Notfall nutzen zu können.

Ich persönlich habe für beide Hunde zusätzlich auch noch eine OP Versicherung. Das hat den einfachen Grund, dass ich noch Studentin bin und keine großen Ersparnisse habe. Ich lege zwar jeden Monat etwas Geld beiseite, aber wenn in den ersten Jahren eine teure OP anstehen würde, wäre ich vielleicht nicht in der Lage, diese aus eigener Tasche zu bezahlen. Sicherlich wären im Ernstfall auch meine Eltern ein finanzielles Backup, allerdings möchte ich darauf natürlich auch nicht unbedingt zurückgreifen.

Ehrlich gesagt halte ich auch wenig von Versicherungen, aber mit der OP-Versicherung fühle ich mich ein wenig abgesichert. Gerade da die beiden auch mit am Stall sind und da die Gefahr eines Trittes natürlich doch schon groß ist. Ich hoffe aber trotzdem, dass wir die Versicherung nie in Anspruch nehmen müssen und beide gesund und munter bleiben!

Abschließend würde mich noch eure Meinung interessieren – gerade zum Thema Zusatzversicherungen für den Hund. Habt ihr sowas? Was haltet ihr davon? Und habt ihr sie vielleicht auch schonmal in Anspruch nehmen müssen?