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Ein Welpe zieht ein

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude – wenn endlich ein Hund einzieht und vielleicht sogar ein Welpe. In diesem Blogbeitrag soll es um Vorbereitungen, sowie Grundausstattung und Tipps und Tricks zum Welpeneinzug gehen.

Es ist also soweit, der Welpe ist ausgesucht und das Einzugsdatum steht fest. Jetzt muss einiges vorbereitet werden um sich und den Welpen einen guten Start ins neue Umfeld zu ermöglichen.

Grundausstattung

Zunächst einmal benötigt man grundlegende Dinge wie Näpfe* für Futter und Wasser, Halsband/Geschirr und Leine und ein Hundekissen/-bett als Schlafplatz. Der Welpe freut sich natürlich auch über ein paar Spielsachen* und auch ein paar welpengerechte Kausachen (z.B. Ochsenziemer).

Futter bekommt man in der Regel für die ersten Tage vom Züchter mit. Allerdings sollte man hier am besten auch schon Futter gekauft haben. Möchte man ein anderes Futter als der Züchter füttern, stellt man es nach und nach um, indem man über ein paar Tage beide Futtersorten mischt, also das „alte“ Futter langsam reduziert und das „neue“ Futter erhöht. So kann sich der Welpenbauch an das neue Futter gewöhnen.

Wichtig empfinde ich auch noch einen Erste-Hilfe-Kasten* mit Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und Zubehör. Auch könnt ihr schonmal eine weiche Bürste* anschaffen. Gerade bei Hunderassen mit viel Fell, die später eine intensive Pflege benötigen, könnt ihr den Welpen schon frühzeitig an das Bürsten gewöhnen. Wir gehen zudem hauptsächlich auf weichen Wegen, sodass sich bei meinen Hunden die Krallen nicht genug von alleine abnutzen. Daher kontrolliere ich regelmäßig die Pfoten und kürze die zu langen Krallen mit einer Krallenschere*. Lasst euch das aber bitte vorher zeigen, beispielsweise von eurem Tierarzt oder eurem Züchter!

Meine Hunde haben beide von Welpenalter an die Stoffbox* kennengelernt. Das hilft ihnen bei richtigem Aufbau zu lernen, sich auch in stressigen Situationen zu entspannen. Wie Brooke & Ivy ihre Box kennen und lieben gelernt haben könnt ihr in diesem Blogpost lesen, indem ich euch unsere Erfahrungswerte und Tipps mitgebe.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Welpensichere Wohnung

Die meisten Welpen werden im Alter zwischen 8 – 10 Wochen abgegeben. In diesem Alter können sie ihre Blase noch nicht richtig kontrollieren. Auch knabbern sie noch viele Sachen an und kennen die Hausregeln noch nicht. Daher würde ich möglichst alle Teppiche wegräumen. Falls mal eine Pfütze ins Haus geht, könnt ihr sie so leicht aufwischen. Auch geliebte oder teure Sachen würde ich entweder erstmal hoch stellen oder in einen anderen Raum verfrachten, in den der Welpe nicht darf. Informiert euch auch vorher, ob die Pflanzen in eurer Wohnung eventuell für Hunde giftig sind und stellt sie außer Reichweite. Auch lose Stromkabel, beispielsweise von einer Stehlampe, sollten möglichst entfernt oder mit einem Kabelkanal gesichert werden.

Vielleicht hilft es euch, wenn ihr mal auf die Knie geht und euch aus dieser Perspektive mal eure Wohnung anschaut. Was könnte für den Welpen noch interessant sein, was für ihn aber gefährlich sein könnte?

Allerdings sollte euer Welpe auch von Anfang an lernen, was er darf und was nicht. Darf er auf’s Sofa/Bett? Ist Schuhe anknabbern okay? Sind bestimmte Zimmer tabu? Seid konsequent, auch wenn es manchmal schwer fällt!

Bei mir stehen meine täglich benutzten Schuhe beispielsweise trotzdem im Schuhregal und beide Hunde haben von Anfang an gelernt, dass sie dort keinen rausklauen dürfen. Und wenn es doch mal passiert ist, waren es zumindest nicht die heißgeliebten und teuren Pumps. Aber die sollen ja schließlich später dort auch wieder ihren Platz finden.

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Der Abholtag

Endlich ist der Tag gekommen, an dem der kleine Hund in sein neues Zuhause einzieht. Um dem Welpen diesen Tag zu erleichtern, könnt ihr bei einem vorherigen Züchterbesuch beispielsweise ein Kuscheltier oder eine Decke mitbringen, die dann nach den Geschwistern und der Mutter riecht.

Am besten fahrt ihr zu zweit zum Abholen. So kann einer konzentriert fahren und ein anderer den Welpen auf den Schoß nehmen. Achtet aber bitte darauf, dass ihr den Welpen sichert – beispielsweise mit einem speziellen Autogeschirr. Ist der Hund nämlich nicht gesichert, gäbe es bei einem Unfall ärger mit der Versicherung!

Bevor es los geht, hat der Welpe im besten Fall noch etwas gespielt und sich gelöst. Bei längeren Fahrten solltet ihr alle 2 Stunden eine Pause einlegen und dem Welpen die Möglichkeit geben sich zu lösen. Auch zuhause angekommen geht es am besten sofort auf eine Wiese und dann in die Wohnung zum erkunden.

Lasst dem Welpen Zeit sich zu erkunden und anzukommen und bietet ihm die nötige Sicherheit und Ruhe!

Und ganz wichtig – genießt die Welpenzeit! <3 Sie ist viel zu schnell vorbei!

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Titel- sowie Beitragsbilder von der lieben Laura <3 – https://www.laura-rotterdam.de/

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Travel Essentials für den Urlaub mit Hund

Der Sommer ist in vollem Gange und die Urlaubszeit beginnt. Auch für die Vierbeiner muss natürlich auch einiges an hündischem Gepäck mit auf die Reise. Ich nehme euch beim Tasche packen mit und zeige euch die Travel Essentials für unseren Urlaub mit Hund.

Hundefutter & Knabbereien

Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten – vorallem aus Sicht der Aussiemädchen – dem Hundefutter. Ich fülle die benötigte Menge Trockenfutter und noch 1-2 Portionen mehr zur Sicherheit immer in einen alten 10kg-Pferde-Zusatzfutter-Eimer. Wenn ich die Möglichkeit am Urlaubsort habe, nehme ich auch noch die Barfportionen für die Beiden mit, denn wir teilbarfen ja aktuell.

Meistens ist auch noch Platz im Futtereimer, sodass ich noch ein paar Knabbersachen wie Rinderlunge, Kauknochen und Leckerchen darin einpacken kann.

Näpfe

Wie oft habe ich sie schon vergessen – Futter- und Wassernäpfe gehören natürlich auch mit ins hündische Reisegepäck. Wir benutzen dazu die Näpfe von Hunter* (Affiliate Link). Keramiknäpfe finde ich für den Transport eher ungeeignet, weil sie auch schnell mal kaputt gehen können.

Gassi-Zubehör für die Aussies

Wer hätte es gedacht: Zu unseren Travel Essentials gehören auch Halsbänder und Leinen. Mit dabei ist auch noch für jeden Hund sein Geschirr und eine Schleppleine, denn in manchen Gegenden dürfen Hunde ja nicht abgeleint werden und da habe ich es lieber mit dabei.

Außerdem gehören dazu noch Anti-Zeckenhalsbänder, an denen auch die Tasso-Marken befestigt sind sowie im Notfall eine Zeckenzange.

Gassi-Zubehör für’s Frauchen

Mit dabei ist natürlich immer ein Futterbeutel um die Mädels auf dem Gassi mit Leckerchen zu belohnen. Außerdem nehme ich meistens auch den Clicker mit, da wir doch immer mal zwischendurch in der Unterkunft eine kleine Trainings-Session abhalten. Ein weiteres Travel Essential ist für uns die Hundepfeife. Die kommt hier zwar selten zum Einsatz, da sie unser absoluter Jackpot-Rückruf ist und wird daher gerne mal vergessen.

Ganz wichtig sind auch Kakabeutel. Gerade wenn man seine Unterkunft etwas außerhalb hat oder in manchen Regionen sind die Kotbeutel-Spender ja sowieso rar gesäht, habe ich lieber immer nochmal eine eigene Rolle dabei.

Wasser2go

Gerade für die Fahrt oder auch für längere Wanderungen im Urlaub ist eine Wasserflasche ein absolutes Muss. Absolut praktische find ich diese Wasserfalsche 2go* (Affiliate Link), da die Hunde direkt aus dem länglichen Deckel trinken können und man eventuell überschüssiges Wasser wieder zurück in die Flasche füllen kann.

Für lange Fahrten fülle ich zusätzlich nochmal ein oder zwei normale 1l-Plastikflaschen mit Leitungswasser, denn wir standen schonmal in der Sommer-Mittagshitze in einer Vollsperrung und da kann man jeden Tropfen Wasser gebrauchen!

Schlafplätze

Na gut, meistens schlafen die zwei Prinzssinen ja sowieso bei Frauchen mit im Bett. Trotzdem nehme ich immernoch zwei Stoff-Transportboxen* (Affiliate Link) und noch ein paar Kuscheldecken mit.

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Spielzeug

Zu den Travel Essentials gehört natürlich auch eine kleine Auswahl an Hundespielzeug. Das variiert meistens, aber absolute Highlights der Aussiemädchen sind die Schlange „Kaa“*, der Kong Safestick* und der Kong Wubba Hase* (Affiliate Links).

EU-Heimtierpässe

Gerade für Reisen ins Ausland sind sie ein unabdingbares Travel Essential – die EU-Heimtierpässe. Ich nehme sie aber auch bei Inlandsreisen mit, gerade wenn mal was sein sollte und man zum Tierarzt vor Ort muss, ist es nicht verkehrt sie dabei zu haben.

Erste-Hilfe-Set

Ein Erste-Hilfe-Set für den Hund gehört auch auf jede Travel Essential Liste. Bei uns liegt es sowieso in meinem Auto, sodass ich es gar nicht erst vergessen kann.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Urlaub mit Hund Titelbild

Urlaub mit oder ohne Hund?

Diesen Beitrag gab es so ähnlich schon einmal auf unserem alten Blog und gerade hat Julia von miDoggy hat in der aktuellen Blogparade auch noch einmal genau dieses Thema vorgeschlagen. Daher habe ich mir den alten Beitrag nochmal vorgenommen und überarbeitet. Wie der Titel schon sagt dreht sich alles um Urlaub mit oder ohne Hund und es gibt ein paar Tipps von uns für euch für einen entspannten Urlaub.

Vom Urlaubs-Muffel zu ganz viel Fernweh

Vor Brooke’s Einzug habe ich mir ehrlich gesagt kaum Gedanken um das Thema Urlaub mit oder ohne Hund in den nächsten Jahren gemacht. Vorallem lag es wohl daran, dass ich sowieso eher der klassische Urlaubs-Muffel war. Klar, früher als Kind war man immer mit den Eltern im Urlaub. Seychellen, Dominikanische Republik, Türkei,… – ich weiß schon gar nicht mehr wo wir überall waren. Aber ehrlich gesagt wusste ich diese wunderbaren Orte zu diesem Zeitpunkt wenig zu schätzen und Urlaub mit den Eltern ist ja sowieso uncool! *lach*

Dann kam die Turnierreiterei, der ständige Impuls zu trainieren und weiterzukommen. Und sowieso mache ich lieber alles selbst und kann es nicht wirklich leiden, wenn jemand anderes sich um das Wohl meiner Tiere kümmert. Ich weiß noch wie man mich zur Abschlussfahrt des Abijahrgangs wochenlang hat überreden müssen. Weder wollte ich eine Woche mit den ganzen Verrückten auf Sauf-Tour fahren, noch ganze 7 Tage (!!) meine Pferde von jemand anderem betreuen lassen.

Urlaub mit Hund Beitragsbild

Als Brooke einzog, war Magic immernoch verletzt. Und irgendwie überkam es mich im April 2015, dass ich ganz spontan mit Brooke ein paar Tage in die Lüneburger Heide fuhr. Die Suche nach einer Unterkunft als Single mit Hund war natürlich nicht so einfach, aber dank Airbnb haben wir doch ein schönes Plätzchen gefunden.

Ich glaube das war der Moment, an dem ich vom Reise-Muffel zu einem Mensch mit jeder Menge Fernweh mutierte.

Urlaub mit Hund – das solltet ihr beachten!

Praktisch vorallem – den Hund kann man einfach mitnehmen. Bei einem Pferd gestaltet sich das dann nämlich doch nicht ganz so leicht.

Mittlerweile war ich mit beiden Mädels nur innerhalb Deutschlands unterwegs und zu Besuch bei meiner Mom in der Schweiz. Wichtig zu beachten sind bei Reisen ins Ausland die dort geltenden Einreisebestimmungen (oder auch für die Länder wo man nur durchreist). In den meisten Fällen benötigt der Vierbeiner eine gültige Tollwutimpfung und einen EU-Heimtierausweis. Zudem sollte man sich informieren, ob es spezielle Krankheiten im Reiseland gibt und man zusätzlichen Schutz durch Impfung oder Halsbänder/Spot ons benötigt. Auch verbieten manche Länder die Einfuhr von bestimmten ‚gefährlichen‘ Rassen. Am besten informiert man sich beim jeweiligen Zollamt und bei seinem Tierarzt des Vertrauens. Diese wissen meistens über Einreisebestimmungen und auch vorkommende Krankheiten in den üblichen Reiseländern bescheid.

Auf der Suche nach einer Unterkunft mit Hund hat man natürlich nicht die aller größte Auswahl. Vorallem aber auch, wenn man nur eine Person ist und kein ganzes Ferienhaus braucht. Daher fallen die meisten Online-Portale für mich raus, weil es schlichtweg viel zu große oder auch zu teure Unterkünfte sind. Seit dem ersten Trip mit Brooke bin ich absoluter Fan von Airbnb. Bisher habe ich immer tolle Zimmer gefunden wo Brooke (und mittlerweile auch Ivy) erwünscht war und gleichzeitig haben wir auf jeder Reise ganz liebe Menschen kennengelernt. Zudem ist es eine tolle Möglichkeit an günstige Unterkünfte zu gelangen.

Vom Urlaubsmuffel zu ganz viel Fernweh

Durch die Hunde habe ich mittlerweile richtig Spaß am Reisen und jede Menge Fernweh bekommen und solange ich keine Sportpferde habe, wird es uns bestimmt noch an den ein oder anderen Ort tragen. Normandie, Bretagne, Schottland und die skandinavischen Länder stehen ganz oben auf meiner ‚Places to go‘-Liste – vielleicht wird die ein oder andere Reise auch ein Roadtrip. Da hätte ich auch total Lust drauf! Wer schonmal in den genannten Länder war oder auch noch Vorschläge für andere tolle Reiseziele – natürlich mit Hund 😉 – hat, würde ich mich sehr über euren Kommentar oder eine Mail freuen! So eine Reise will ja auch gut geplant und vorbereitet werden.

Und dann natürlich noch die Frage – fahrt ihr mit oder ohne Hund(e) in den Urlaub und wieso? Ich kann mir persönlich ja gar keinen Urlaub mehr ohne Hunde vorstellen. Für mich ist schon immer die Vorstellung quälend, sie so lange nicht bei mir zu haben, auch wenn ich sie in den besten Händen weiß.