Wer uns schon länger verfolgt weiß, dass das alleine bleiben bei uns hier immer eine kleine Hürde ist. Aber gerade nach dem heftigen Streit der Hundemädchen, müssen sie sogar “alleine alleine” bleiben. Doch gerade Ivy, hat damit so ihre Probleme und weint gerne mal. Doch dank unseres kleinen Helfers – der interaktiven Hundekamera namens Furbo – habe ich auch von unterwegs immer ein Auge auf das Aussiemädchen zuhause.

Braucht man eine interaktive Hundekamera?

Doch braucht man überhaupt eine interaktive Hundekamera? Vorweg sei einmal gesagt, dass man das alleine bleiben trotzdem in kleinen Schritten aufbauen und den Hund daran gewöhnen sollte. Und es ist natürlich auch keine “Ausrede”, seinen Hund den ganzen Tag allein zuhause zu lassen.

Unser alleine bleiben haben wir ganz klassisch in kleinen Schritten angefangen. Doch tatsächlich kamen wir seit Monaten nicht über den Punkt hinaus, das ich die Wohnung länger als 10 Minuten entspannt verlassen konnte. Denn Ivy fängt dann direkt an zu weinen – und zwar lauthals. Und das findet natürlich der ältere Herr, der über uns wohnt und gefühlt immer zuhause ist, gar nicht toll.

Nach der Beißerei, müssen die Hundemädels dann sogar noch während dem Spaziergang mit dem jeweils anderen auch noch ganz allein zuhause bleiben. Da waren meine Nerven natürlich schon am Ende, bevor ich mit dem einen Hund aus der Tür war. Aber dank dem Furbo kann ich eben mit dem Hund, der noch zuhause ist sprechen und ihn beruhigen. Und das hat uns ehrlich gesagt einen großen Schritt nach vorne bei unserem “Alleine bleiben”-Training geholfen.

Die Funktionen des Furbo

Auf den ersten Blick, sieht der Furbo gar nicht aus wie eine spezielle Hundekamera, eher wie ein modernes Wohnungs-Accessoire. Aber in dem – meiner Meinung nach – schick gestylten Teil steckt eine kleine 1080p Full HD Weitwinkel-Kamera. Zudem bietet die Kamera noch eine Infrarot-LED-Nachtsicht, die auch Aufnahmen im Dunkeln erlauben. Mit der Furbo App auf dem Smartphone (Android und iOS) kann das Video live übertragen werden. Außerdem lassen sich Screenshots und auch kleine Videosequenzen aufnehmen.

Aber nicht nur Bilder versendet der Furbo über WLAN, sondern stellt auch einen Audiokanal für beide Seiten dar. Hat meinen einen etwas gesprächigeren Hund, kann man einen Bell Alarm einschalten und auch dessen Sensitivität etwas anpassen. Bellt der Hund, bekommt man direkt eine Push-Benachrichtigung auf sein Smartphone. Auf der anderen Seite kann man über einen Button in der App seine eigene Stimme auf den Furbo übertragen lassen, sodass der Hund die Stimme des Menschen hört.

Als weiteres Gadget besitzt der Furbo einen Leckerli-Fach. Nachdem dieses befüllt wurde, kann man per Knopfdruck über die App Leckerlis aus dem Furbo werfen lassen. In etwa wie eine Ballschleuder, nur eben mit Hundekeksen, statt Bällen.

Entspannt zuhause mit dem Furbo

Der Furbo im Aussiemädchen-Test

Ich war super gespannt, als das Päckchen mit dem Furbo bei uns ankam. Direkt ausgepackt, App heruntergeladen und nach einigen Minuten war der Furbo auch schon konfiguriert und einsatzbereit. Als Erstes musste ich natürlich die Leckerli-Funktion ausprobieren, das kann ja schließlich nicht jede Hundekamera! Beim ersten Versuch, wurden die Hunde eher “abgeschossen” weil sie viel zu nah an dem Furbo saßen. Aber schon nach einigen Versuchen hatten sie das Geräusch verstandenen und warteten auf die Belohnung. Allerdings muss ich gestehen, dass gerade Brooke so übereifrig auf die Leckerli-Funktion geworden ist, dass ich sie beim Alleine bleiben nicht einsetze. Ansonsten würde sie vermutlich sehr hochdrehen anstatt zu entspannen.

Die Übertragung des Live-Videos klappt sogar auch einwandfrei. Allerdings habe ich bei 1080p öfter mal Framedrops. Das kann natürlich auch an unserem WLAN liegen, daher streame ich das Video immer nur mit 720p, was von der Qualität her absolut ausreichend ist und so ein flüssiges Video zaubert. Auch der Bell-Alarm wird hier dankend genutzt und funktioniert sehr gut. Anfangs musste ich ein bisschen herumprobieren, welche Sensitivität wir benötigen. Denn bei einem leisen Wimmern, möchte ich nicht direkt eine Push-Benachrichtigung bekommen. Allerdings klappt das mittlerweile sehr gut und zuverlässig.

Wenn also Ivy (oder auch Brooke) anfängt zu jaulen, gehe ich schnell in die Furbo-App und kann mit einem einfachen Knopfdruck mit den Hunden sprechen. Ich weiß zwar nicht, ob sie dann mehr verwirrt sind oder ob sie sich wirklich beruhigen, aber letztendlich sind sie dann still und schlafen nach einiger Zeit auch friedlich ein.

Ein Kritikpunkt ist für mich die Nachtsicht-Funktion. Sofern es im Zimmer wirklich dunkel ist, erkannt man eigentlich nur die Umrisse der Gegenstände im Vordergrund. Liegt der Hund im hinteren Eck des Zimmers, ist er nicht mehr wirklich zu erkennen. Hier wäre eine Verbesserung noch wünschenswert.

Unser Fazit in der Zusammenfassung

Pro Neutral Kontra
  • schnelle und einfache Konfiguration
  • freundlicher und kompententer Support
  • zwei Personen können gleichzeitig das Live-Video über die App anschauen
  • langes Ladekabel ermöglicht flexible Standortwahl, keine Batterien
  • Weitwinkel-Kamera deckt ganzes Zimmer problemlos ab
  • Bell-Alarm funktioniert gut
  • Video bei 720p flüssig, ruckelt etwas bei 1080p
  • Leckerli-Funktion meiner Meinung nach nichts für das ruhige und entspannte Alleine-bleiben
  • Nachtsicht verbesserungswürdig

Alles in allem kann ich den Furbo aber jedem empfehlen, der auch ein Auge auf seinen geliebten Vierbeiner haben möchte, wenn er mal allein zuhause ist. Mit dem Code equicani20 bekommt ihr übrigens im Furbo Shop 20€ Rabatt auf eure Bestellung!

Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden!

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar