Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Weiter geht es endlich mit meiner Fotografie-Equipment Reihe! Nachdem ich euch schon meinen Kamerabody sowie mein Teleobjektiv vorgestellt habe, zeige ich euch heute meine erste Festbrennweite: das Canon EF 50mm f/1.4 USM. Vorher besaß ich ja nur das relativ lichtschwache Kit-Objektiv und mein dickes Telezoom – da wurde es irgendwann Zeit für eine Portraitlinse. Ein paar Hardfackts rund um das 50mm und mein persönliches Fazit gibt es in diesem Beitrag zu lesen.

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Brooke im Rapsfeld [ISO 200 | 50mm | f/2.0 | 1/400 Sek.]

Das Canon EF 50mm f/1.4 USM

Das Objektiv ist dank Offenblende von f/1.4 super lichtstark und zaubert ein wunderbares Bokeh. Außerdem besitzt es einen Ultraschallmotor (USM), welcher für eine schnelle und geräuscharme Scharfstellung sorgt. Daher eignet sich das Objektiv auch super zum filmen, wo es auch hier oft seinen Einsatz findet.

Außerdem ist es super leicht mit 290g und von der Brennweite für viele Bereiche der Fotografie geeignet. Auch für Reisen oder unterwegs kann man es daher super einsetzen.

Aktuell liegt der Preis für das Canon EF 50mm f/1.4 USM(Affiliate Link) bei rund 320€. Damit ist es verhältnismäßig günstig, was man aber auch ein wenig zu spüren bekommt. Zum einen werden die Bilder bei Offenblende nicht ganz scharf. Ich fotografiere daher meist erst ab Blende 2.0, was aber immernoch eine tolle Freistellung zaubert. Und wer sich über diese Objektiv informiert wird auch leider oft Beschwerden über einen Fehlfokus lesen.

Wer übrigens noch günstiger unterwegs sein möchte und vielleicht erst einmal das Thema Festbrennweite für sich entdecken möchte, der kann sich auch mal das Canon EF 50mm f/1.8 STM* (Affiliate Link) für aktuell schlappe 110€ anschauen.

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Ivy unter’m Apfelbaum [ISO 200 | 50mm | f/2.2 | 1/800 Sek.]

Eine Hassliebe dank Fehlfokus

Viele sind betroffen – meines leider auch: das Canon EF 50mm f/1.4 USM hat leider immer öfter von Haus aus einen Fehlfokus. Diesen kann man an professionelleren Kamera-Bodys teilweise ausgleichen oder eben Canon mal einen Besuch abstatten und es nachjustieren lassen. Ich habe weder den einen, noch den anderen Weg gewählt. Mittlerweile habe ich sogar ein wenig gelernt damit umzugehen, nachdem ich es schon fast nach jedem Fotowalk gegen die Wand werfen wollte.

Da ich es sowieso erst ab Blende f/2.0 benutze, wird die Chance auf einen Fehlfokus natürlich geringer. Außerdem benutze ich es wirklich nur noch für Portraits – also alles was weiter weg ist beziehungsweise viel “Umwelt” mit aufs Bild soll, versuche ich damit schon gar nicht mehr. Denn da schmiert mir der Fokus so gut wie immer ab.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass man bei schlechteren Lichtverhältnissen öfter die Gefahr läuft, dass der Fokus verrutscht. Natürlich gerade da, wo man eine offene Blende gut gebrauchen könnte. Hat man aber ein wenig Gefühl dafür entwickelt, zaubert es doch tatsächlich immer wieder tolle, knachscharfe Bildergebnisse.

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Brooke vor einem Magnolien-Baum [ISO 200 | 50mm | f/2.2 | 1/400 Sek.]

Und es kann sogar Bewegungsfotos!

Erst hab ich es mich gar nicht getraut – dank dem Thema Fehlfokus – aber das Canon EF 50mm f/1.4 USM kann man dank Ultraschallmotor tatsächlich auch super für Bewegungsfotos einsetzen. Mit den richtigen manuellen Einstellungen und ein wenig Übung gelingen einem auch hier super Bilder!

Für Videos nutze ich fast ausschließlich dieses Objektiv und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Die Brennweite von 50mm ist für mich tatsächlich ideal und dank USM zieht der Autofokus auch wunderbar bei bewegten Bildern geräuschlos nach.

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Frisbee-Time mit Brooke [ISO 400 | 50mm | f/2.2 | 1/1600 Sek.]

Mein Fazit

Das Canon EF 50mm f/1.4 USM war meine erste Festbrennweite überhaupt. An diesem Punkt in der Fotografie-Lernkurve habe ich nochmal einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. Man achtet viel mehr auf Bildkompositionen, nutzt natürlich die große Blende für tolle Bokehs und lernt nochmal einiges in Punkto manuellen Einstellungen dazu. Daher kann ich es allen nur empfehlen, die sich mit der Fotografie auseinander setzen: holt euch eine Festbrennweite. Es macht total viel Spaß!

Trotz Hassliebe dank dem Thema Fehlfokus ist das Canon EF 50mm f/1.4 USM bei mir immernoch sehr häufig im Einsatz. Gerade für meine Indoor-Fotos leistet es immer eine tolle Arbeit. Aber auch Outdoor und im Video-Bereich mag ich es sehr gerne.

Meine Portraitlinse: Canon EF 50mm f/1.4 USM

Kuschel-Ivy [ISO 200 | 50mm | f/2.0 | 1/500 Sek.]

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

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