Fazit #28DaysofBlogging 2019

Fazit zu #28DaysofBlogging 2019

Wie immer vergeht die Zeit wie im Flug und das gerade noch so neue Jahr ist gar nicht mehr so neu. Und da nun auch der Februar und damit die diesjährige #28DaysofBlogging-Challenge vorbei ist, wird es Zeit ein kleines Fazit zu ziehen.

Meine Beiträge zu den #28DaysofBlogging 2019

Tag Kategorie Titel
8 #28DaysofBlogging 2019 here we go!
10 Der Traum vom eigenen Fohlen – Optimale Voraussetzungen [Teil 1]
12 So einfach landet Dein Pferd nach dem Sprung im richtigen Galopp
13 Auf alle Fälle vorbereitet dank Notfallkarte [Freebie]
14 Die richtige Turniervorbereitung + gratis Turniercheckliste [Freebie]
17 Der Traum vom eigenen Fohlen – Eignung der Stute zur Zucht [Teil 2]
19 Meine Lieblingstools als Blogger
21 12 Tipps für besseres Parcours besichtigen
22 Darum ist mein Leben ohne Hunde sinnlos
24 Der Traum vom eigenen Fohlen – die passende Deckhengst [Teil 3]

Wenn plötzlich alles dazwischen kommt

Wie man richtig sieht, habe ich am Ende im Schnitt nicht mal an jedem zweiten Tag ein Blogbeitrag hochgeladen. Mein Redaktionsplan für den Februar stand schon Ende Januar, nur mit dem vorproduzieren haute das irgendwie nicht ganz so hin. Zu allem Übel erwischte mich dann Ende Januar noch dieser blöde Grippevirus und ich war die komplette erste Februarwoche außer Gefecht gesetzt.

Nun gut, dachte ich mir und startete einfach am achten mit der Challenge. Da aber natürlich nicht nur offene Blogbeiträge auf meiner ToDo-Liste standen, sondern auch noch jede Menge anderer Kram, der einfach etwas höher priorisiert ist als mein Blog, war auch in den darauf folgenden Tagen immer wieder mal eine Lücke im Plan. Ende Februar wurden die Lücken dann leider nochmal größer, da hier spontan einige wichtige Termine in meinen Kalender rutschten.

Abseits vom eigenen „Scheitern“ wollte mir dann auch noch Facebook einen rein drücken und so konnte ich meine Beiträge gar nicht in der gemeinsamen #28DaysofBlogging-Gruppe teilen. Immerhin habe ich zwischendurch immer Mal eine ruhige Minute gefunden um wenigstens bei meinen fleißigen Blogger-Kollegen den ein oder anderen Beitrag zu kommentieren.

Mein persönliches Fazit

Mein Fazit für dieses Jahr ist wohl eher Zwiegespalten. Zum einen habe ich ganz offensichtlich die Challenge nicht mal zur Hälfte geschafft. Außerdem sollte auch eigentlich im Februar schon meine Click & Trick-Reihe starten, die aber aus Zeitgründen jetzt auf März verschoben ist.

Auf der anderen Seite habe ich noch zusätzlich zwei Freebies erstellt und endlich mal mein Newsletter eingerichtet. Gerade nach meiner Grippe habe ich tatsächlich sogar nochmal den ganzen Redaktionsplan überarbeitet. Tatsächlich fielen mir die Hundethemen in letzter Zeit immer schwieriger. Mir sind diesbezüglich momentan irgendwie die Themen etwas ausgegangen, beziehungsweise fehlt mir die Motiviation und der Impuls etwas zu den anderen Themen zu schreiben. Also habe ich den Hundecontent für die nächsten Wochen etwas reduziert und den Reitsportcontent etwas erhöht. Hier habe ich momentan einfach so viele Ideen und genug zu sagen um den ein oder anderen interessanten Blogbeitrag damit zu füllen.

Außerdem habe ich im Hintergrund fleißig an zwei neuen Projekten gearbeitet, die in der kommenden Woche sogar schon online gehen können. Die haben natürlich auch einiges an Zeit und Nerven gekostet, weshalb sicher immer mal ein Blogbeitrag vom Tisch gerutscht ist.

Zum Schluss noch kurz ein Wort zu Social Media – mein Plan war es ja, auch hier vorzuproduzieren, was am Ende natürlich mal wieder überhaupt nicht geklappt hat. Allerdings habe ich mir die Zeit genommen um meine Social Media-Strategien zu überarbeiten und bin gespannt ob und in wie weit das ganze Früchte tragen wird.

Ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr wieder eine #28DaysofBlogging-Challenge geben wird – denn alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und vielleicht schaffe ich es ja dann auch mal mit den 28 Beiträgen in einem Monat.

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Während die Dressurreiter ihre Prüfungsaufgabe schon zuhause üben können, stellen sich die Springreiter bei jeder Prüfung einer neuen Herausforderung. Damit Du Dich bei Deinem nächsten Turnier noch besser vorbereiten kannst, gebe ich Dir jetzt meine 12 Tipps für ein besseres Parcours besichtigen.

Orientieren vor der Parcoursbegehung

Schon vor der offiziellen Parcoursbegehung sollte man sich einmal einen groben Überblick verschaffen, sofern es natürlich die Zeit zulässt.

1. Parcoursskizze anschauen

Die Parcoursskizze hängt manchmal am Einritt aus oder kann an der Meldestelle angefragt werden. So kannst Du Dir schon vor der Parcoursbegehung einen Überblick verschaffen. Hier gibt es zum einen ein paar Nebeninformationen wie die Länge, das Tempo, die erlaubte Zeit, Höchstzeit und ggf. den Stechparcours. Aber auch Einritt und Richterturm sind eingezeichnet. Das ganze ist zwar meistens nicht Maßstabsgetreu, aber reicht für einen Überblick defintiv aus.

2. Halten, Grüßen, Losreiten

Auch ganz wunderbar vor dem Besichtigen des Parcours kann man sich schon einmal anschauen wie man am besten Einreitet, an welcher Stelle man grüßt und wie man dann einen perfekten Weg zum ersten Sprung findet. Bevorzugen Du und Dein Pferd zum Beispiel ein Sprung aus einer Rechtswendung, kann man das – je nach Parcours, schon einmal einplanen. Achte dabei natürlich auch darauf, dass Deine Ideallinie zum ersten Sprung durch die Startlinie führt.

3. Ordnungsgemäße Reitkleidung

Es ist zwar nicht wirklich ein Tipp zum bessern Parcoursbesichtigen, aber ich finde es dennoch sehr wichtig sich am Turnier an gewisse Regeln und Vorgaben zu halten. Die Parcoursbegehung beginnt erst, wenn der Parcours von einem Richter freigegeben wurde. Meistens erfolgt dies durch eine kurze Durchsage oder ein einfach Läuten der Richterglocke. Eine Parcoursbegehung vor der offiziellen Freigabe macht außerdem gar keinen Sinn, da hier und da so lange noch etwas verändert werden kann.

Außerdem ist eine ordnungsgemäße Reitkleidung beim Parcours abgehen Pflicht. Das heißt: weiße Reithose, Reitstiefel, mindestens Turnierbluse und der Reithelm! Sicherlich mag es auf dem ein oder anderen Turnier auch geduldet sein, wenn man mal schnell ohne Helm oder in Turnschuhen durch die Parcoursbesichtigung huscht. Ich persönlich habe das auch manchmal aus Zeitgründen gemacht, wurde aber tatsächlich sogar das ein oder andere Mal aus dem Parcours geworfen. Daher denk am besten direkt an Deine passende Reitkleidung.

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Meine Tipps für Deine Parcoursbesichtigung

Eine Parcoursbesichtigung zu Fuß ist meiner Meinung nach unabdingbar und dient nicht nur der idealen Linienführung, dem Distanzen abmessen sodern auch zum besseren Einschätzen von verschiedenen Situationen. Außerdem ist in manchen Jungpferdeprüfungen auch eine Parcoursbegehung mit Pferd erlaubt. Dies kann man gerade bei Youngstern oder unerfahrenen Pferden nutzen um Ihnen die Sprünge vorab zu zeigen.

4. Immer entlang der Idealline

Beim Abgehen des Parcours solltest Du auch möglichst genau den Weg ablaufen, den Du später reiten möchtest. So prägt man sich nicht nur am besten den Weg ein, sondern erkennt auch von vorneherein schwierige Situationen. Beispielsweise die Optik und den Stand der Sprünge. Steht der Sprung vielleicht zum Ausgang? Ist er von der „schlechten Hand“ anzureiten? Oder ist es an sich ein sehr glotziges Hindernis? So ist man schonmal auf viele mögliche Situationen vorbereitet und kann dann im Fall der Fälle relativ entspannt und konsequent auf sein Pferd einwirken und es unterstützen.

5. Den nächsten Sprung im Blick haben

Außerdem sollte man nicht immer nur den Anreitweg zum aktuellen Sprung im Kopf haben, sondern auch den Weg danach zum nächsten Hindernis. Wird beispielsweise die Hand gewechselt? Folgt eine schwierige Distanz oder eine enge Wendung? Denn so kann man sich über dem aktuellen Sprung schon auf die folgende Aufgabe vorbereiten.

6. Bodenverhältnisse beachten

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Bodenverhältnisse. In Reithallen wohl eher seltener, aber auf Außenplätzen und vorallem Grasplätzen kommt es schon mal vor, dass es mal etwas bergauf oder bergab geht. Bergauf muss man dann etwas mehr zureiten und bergab das Pferd etwas mehr versammeln. Auch sehr nasse und rutschige Stellen oder tiefe Löcher können durch das Betrachten der Bodenverhältnisse möglichst gemieden werden.

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7. Distanzen abgehen

Der wohl bekannteste Part ist das Abgehen der Distanzen mit dem „Meterschritt“. So findet man die vorgegebene Anzahl der Galoppsprünge heraus.
Die Angaben in der Tabelle sind circa-Angaben und beziehen sich auf ein Großpferd.

7,10 – 8,00m 1 Galoppsprung
10,30 – 11,00m 2 Galoppsprünge
14,00 – 15,00m 3 Galoppsprünge
17,50 – 18,50m 4 Galoppsprünge
21,00 – 22,00m 5 Galoppsprünge
24,50 – 25,50m 6 Galoppsprünge

Allerdings ist dies natürlich nicht so individuell zu sehen, sondern vorallem von der Länge des Galoppsprungs des eigenen Pferdes abhängig. Aber auch die Charaktereigenschaften des Pferdes spielen hier eine Rolle: ist es eher faul oder stürmt in Distanzen gerne etwas los? Ist es vielleicht sogar sehr guckig? Auch ob die Distanz auf einer geraden oder gebogenen Linie ist sollte hier beachtet werden.

8. Trainer um Hilfe bitten

Selbstverständlich und für Einsteiger unbedingt zu Empfehlen ist die Unterstützung des eigenen Trainers. Dieser kennt sowohl Reiter als auch Pferd und kann verschiedene Parcoursabschnitte erklären und hilfreiche Tipps geben. Ebenso kann man natürlich auch ein bis zwei weitere Personen fragen, wie sie Aufgabe x oder Distanz y lösen. Allerdings sollte man hier immer beachten, dass die Personen auch das Pferd kennen um eben möglichst nützliche Tipps geben zu können.

9. Ziellinie nicht vergessen!

Ich denke dieser Punkt sollte klar sein – der Parcours beginnt bei der Startlinie und endet nach der Ziellinie. Demnach unbedingt anschauen wo diese aufgestellt ist, damit der super Ritt am Ende nicht wegen eines solch dummen Fehlers nicht richtig gefeiert werden kann.

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Nach dem Parcours besichtigen

Aber auch nach der Parcoursbesichtigung kann man noch einiges zur letzten Vorbereitung beachten:

10. Lösungsansätze anschauen

Sofern nach der Parcoursbesichtigung noch etwas Zeit bis zum eigenen Abreiten ist, kannst Du Dir die ersten zwei bis drei Reiter anschauen. So bekommst Du einen ersten Eindruck von vielleicht noch nicht erkannten Schwierigkeiten im Parcours und kannst Dir auch einmal die Distanzen anschauen. Natürlich können Linienführung und Distanzen nicht einfach so für das eigene Pferd übernommen werden, aber es hilft wie gesagt sich nochmal ein paar Punkte im Parcours genauer anzuschauen und daraus dann Lösungsansätze für das eigene Pferd zu konzipieren.

11. Sprünge kurz zeigen

Oft ist es so, dass man schon in den Parcours reiten darf, wenn der Reiter vor einem dran ist. Diese zwei Minuten kann man nutzen, um dem Pferd den Platz, Publikum und das ein oder andere beängstigende Hinderniss zu zeigen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass der aktuelle Reiter nicht bei seinem Parcours behindert wird! Also immer Augen auf und am besten schon vorher überlegen, was man dem Pferd zeigen möchte und wie man dem anderen Reiter dabei nicht in die Quere kommt.

12. Eine gute Vorbereitung ist nicht immer alles

Nun hast Du Dir also den Parcours angeschaut, die Distanzen abgemessen und die Ideallinie für Dich und Dein Pferd ausgemacht. Blöd, wenn man dann mal den Einsprung einer Distanz anders als geplant erwischt oder das Pferd an einer Stelle des Parcours etwas klemmt. Das Parcoursbesichtigen ist wichtig und unabdingbar. Allerdings sollte man während des Parcoursreitens immer auf das Pferd reagieren. Man sich beispielsweise für die Distanz für 5 Galoppsprünge vorwärts entschieden. Das Pferd klemmt aber nun wie verrückt und ist unsicher. In so einer Situation sollte man vom vorher geplanten Weg abkommen und lieber 6 versammelte Galoppsprünge reiten um dem Pferd wieder mehr Sicherheit und Vertrauen zu geben.

Der Traum vom eignene Fohlen - Eignung der Stute zur Zucht

Der Traum vom eigenen Fohlen – Eignung der Stute zur Zucht [Teil 2]

Wir träumen den Traum vom eigenen Fohlen weiter und nachdem nun die optimalen Voraussetzungen soweit geschaffen sind dreht nun alles um die eigene Stute. Denn leider ist nicht jede Stute auch gleich eine gute Zuchtstute und damit in der Lage gesunde und rittige Nachkommen in die Welt zu setzen.

Gesundheits-Check der Stute

Bevor also der Gedanke vom eigenen Fohlen weitergedacht werden kann, sollte die Stute einem Gesundheits-Check unterzogen werden. Dabei ist nicht nur die allgemeine Gesundheit – Gewicht, akute Infekte, regelmäßige Impfungen – wichtig, sondern auch ob sie Träger von möglichen Erbkrankheiten ist. Dies sollte vorab durch den Tierarzt beziehungsweise ein Labor überprüft werden.

Oft kommt ja der Gedanke des eigenen Fohlens auf, wenn die Stute plötzlich nicht mehr reitbar ist. Verletzungen schließen eine Stute nicht grundsätzlich aus, allerdings sollte man auch hier noch einmal Rücksprache mit dem Tierarzt halten, ob die Stute trotz ihrer Verletzung die Belastung der Trächtigkeit tragen kann. Außerdem nimmt die Fruchtbarkeit von Stuten schon ab dem 8. Lebensjahr ab. Sofern die Stute vorher noch kein Fohlen hatte, ist die Gefahr größer, dass sie nicht trächtig wird oder den Follikel in einem frühen Stadium resorbiert. Neben einem Hengst mit guter Samenqualität kann auch hier der Tierarzt unterstützend zur Seite stehen.

Der Traum vom eignene Fohlen - Eignung der Stute zur Zucht

Beurteilung von Exterieur und Interieur

Nun haben wir im ersten Teil von den Anforderungen an das zukünftige Fohlen gesprochen. Diese sind natürlich auch abhängig von der Mutterstute. Deshalb ist es wichtig, seine Stute ganz objektiv beurteilen zu lassen. Das kann entweder vom Zuchtverband sein, von einem erfahrenen Züchter oder auch Hengststationen stehen hier gerne beratend zur Verfügung. Denn nur wenn man die Schwächen seiner Stute kennt, kann man diese mit einer guten Verpaarung versuchen auszugleichen. Hat die Stute vielleicht einen übermäßig langen Rücken? Ist sie sehr klein oder sehr groß? Könnte der Galopp noch etwas raumgreifender sein oder am Sprung gibt es noch Verbesserungspotential?

Aber nicht nur das Exterieur der Stute spielt eine wichtige Rolle – sondern auch das Interieur. Es ist leider ein weit verbreitetes Gerücht, dass eine wilde Stute bestimmt mit einem Fohlen ruhiger wird. Sicherlich mag es solche Fälle geben, aber an dieser Stelle muss man sich bewusst die Frage stellen, ob man das Risiko für ein weiteres wildes Jungpferd eingehen möchte? Dabei möchte ich das Temperament gar nicht schlecht reden – ich liebe Pferde die sich ein bisschen zwischen Genie und Wahnsinn befinden. Es geht viel mehr um gefährliche Unarten und Verhaltensweisen, wie Steigen oder kopfloses Verhalten.

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Die Stutbuchaufnahme

Durch die Stutbuchaufnahme bekommt das Fohlen später seinen Abstammungsnachweis und ist dadurch natürlich etwas „mehr wert“, als Pferde ohne Abstammungsnachweis.

Ist die Stute bisher noch nicht in der Zucht aktiv gewesen, muss sie noch ins Stutbuch des jeweilig zuständigen Zuchtverbandes aufgenommen werden. Beziehungsweise bekommt nur so das Fohlen später seinen Abstammungsnachweis und ist etwas „mehr wert“, als Pferde ohne Abstammungsnachweis. Der Aufwand hält sich dadurch in Grenzen, dass die Stutbuchaufnahme auch noch im Jahr des Abfohlens- also mit dem Fohlen bei Fuß – gemacht werden kann. Die Stute wird dabei von einer Richterkommission an der Hand beurteilt, dabei muss sie im Trab auf der Dreicksbahn und später im Schrittring vorgestellt werden.

Stutenschauen und Zuchtstutenprüfungen müssen nicht zwangsläufig absolviert werden, dies ermöglicht der Stute nur in die „besseren“ Stutbücher des Verbandes eingetragen zu werden und bestimmte Titel zu bekommen. Eine tolle Übersicht über Stutbuchaufnahme, Stutenschau und Zuchtstutenprüfung findet ihr beim Hannoveraner Verband. Ebenso lohnt sich auch mal ein Blick in die FN Züchterfibel.

Die richtige Turniervorbereitung + gratis Turniercheckliste [Freebie]

Die richtige Turniervorbereitung + gratis Turniercheckliste [Freebie]

Wenn es einem noch nicht selbst passiert ist, dann hat man sicherlich schon von den Reitern gehört, die zuhause ihren Helm oder sogar das Pferd vergessen haben. Selbst mir, die fast jedes Wochenende auf Turnieren unterwegs war, ist es einige Male passiert. Und selbst wenn nicht, sitzt man die ganze Fahrt mit einem unguten Gefühl im Auto, dass einem unermütlich ins Ohr flüstert: „Du hast etwas vergessen!“

Die richtige Turniervorbereitung ist alles!

Nach unzähligen Turnieren habe ich gelernt – die richtige Turniervorbereitung ist alles und erspart sowohl Reiter, als auch Pferd einiges an Stress.

Dabei fängt die richtige Turniervorbereitung schon abseits des Stalls – nämlich zuhause – an. Denn ich bin trotz des digitalen Zeitalters immernoch der Meinung, dass man sich die Zeiteinteilung ausdrucken sollte. So müsst ihr euren Helfern nicht immer erst ein Handy in die Hand drücken, die Datei öffnen etc. Sondern sie können ganz einfach kurz auf das gute alte Stück Papier schauen. Wenn man dann gerade schon am PC sitzt, sollte man sich außerdem noch fix die Kopfnummern notieren und im besten Fall schon direkt einstellen.

Gerne vergisst man auch mal, wann die letzte Impfung war. Deshalb gilt auch hier zu überprüfen, ob die Impfungen des Pferdes noch aktuell sind. Außerdem – und sicher viel zu selten gemacht – sollte der Pferdeanhänger oder -transporter vorher einmal kurz gechecked werden. Ist genug Luftdruck auf den Reifen? Funktionieren alle Lichter? Sind Bremsen noch in Ordnung? Ist man mit diesen Aufgaben regelmäßig hinterher, dauert dies auch nur wenige Minuten.

Ich persönlich hacke auch gerne schon am Abend vor dem Turnier ab. Das hat den Vorteil, dass man am nächsten Tag direkt auf der vorläufigen Starterliste steht und einen groben Überblick bekommt.

Im Stall gibt es auch noch einiges zu erledigen. Zunächst einmal muss natürlich das Pferd herausgeputzt werden. Bei mir heißt das immer Schweif waschen – manchmal auch Mähne oder gleich das gesamte Pferd. Je nach Prüfung und eigenen Vorlieben steht dann noch das Einflechten – oder wer es kann auch das Einnähen – der Mähne an. Außerdem gehören natürlich Sattelzeug und Reitstiefel ordentlich geputzt.

Auch noch super am Tag vor dem Turnier kann man schon das Heunetz befüllen und im besten Fall schon die ganzen Turniersachen packen.

Die richtige Turniervorbereitung + gratis Turniercheckliste [Freebie]

Die ultimative Turniercheckliste

Aber was braucht man denn jetzt alles auf dem Turnier? Beginnen wir bei dem Reiter: Unabdingbar sind natürlich die weiße Reithose, ggf. Reitsocken, eine Turnierbluse und das Jackett. Außerdem dürfen natürlich Reitstiefel und Reithelm nicht fehlen. Die Dressurreiter ersetzen diesen eventuell durch ihren Zylinder und dürfen natürlich auch das Plastron nicht vergessen.

Je nach Geschmack dürfen auch Reithandschuhe, Sporen und Gerte nicht fehlen. Spring- und Buschreiter haben gerne auch noch ihre Sicherheitsweste mit dabei. Für alle Damen sind natürlich auch Haargummis, -spangen und eine Bürste absolut notwendig. Je nach Wetterlage darf außerdem die Sonnencreme nicht fehlen oder eben eine Regenjacke und Regenhose.

Mit dabei sollte natürlich auch das eigene Handy, etwas Bargeld sowie der Personalausweis und eventuell der Führerschein sein. Ein Erste-Hilfe-Set darf auch nicht fehlen, sollte aber nach den Vorschriften sowieso in eurem Auto und Transporter zu finden sein. Und falls ihr zu den kleinen Menschen mit den großen Pferden gehört, kann euch eine Aufstiegshilfe noch enorm das Leben erleichtern!

Dass das Pferd aufgeladen wird, steht jetzt zwar nicht auf der Turniercheckliste, sollte aber natürlich auch nicht vergessen werden! Für den Lieblingsvierbeiner benötigt ihr natürlich seinen Sattel und -Gurt mit einer sauberen Schabracke. Ebenso dürfen Trense und Kopfnummern, sowie eventuell ein Vorderzeug nicht fehlen. Je nach Prüfung benötigt es noch den nötigen Beinschutz: also Gamaschen und ggf. Springglocken oder Bandagen und Unterlagen.

Für den Transport dürfen die Transportgamaschen oder -Bandagen nicht fehlen. Ebenso mindestens eine Abschwitzdecke – ich persönlich habe gerne immernoch eine Zweite mit. Je nach Wetterlage ist auch noch eine Fliegen- oder Regendecke eingepackt. Und wenn wir schonmal bei wärmeren Temperaturen sind, gehören natürlich auch noch Fliegenmütze und vorallem Fliegenspray eingepackt.

Findet eine Springprüfung auf einem Grasplatz statt, sind auch Stollen und Stollenschlüssel einzupacken. Außerdem sollte im Anhänger oder Transporter immer eine Longe hängen. Man kann wirklich nie wissen, wofür man sie mal brauchen kann!

Weil ja alle wissen, dass man wenigstens gut aussehen muss, wenn man schon mies reitet, sollte man etwas Putzzeug und Sattelseife einpacken. Für den schnellen Hochglanzeffekt kann ich auch noch Feuchttücher und Baby-Öl empfehlen. Sofern das Pferd eingeflochten ist, sollten außerdem noch ein paar Mähnengummis zur Sicherheit eingepackt werden.

Und für das tierische Wohlbefinden benötigt man noch das Heunetz, einen Wassereimer und bestenfalls -Kanister und ggf. etwas Kraftfutter für lange Turniertage.

Du kannst Dir das jetzt alles unmöglich merken? Gar kein Problem! Denn für alle Equnity-Mitglieder haben wir ein kleines Goodie – unsere Turniercheckliste zum gratis download! Einfach kostenlos in der Equnity registrieren und ganz entspannt auf’s nächste Turnier fahren!

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Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

Was ich Dir ebenfalls nach unzähligen Turnieren mit auf den Weg geben möchte: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier! Mit ein paar kleinen Handgriffen und einer gewissen Routine ist nämlich nach dem Turnier alles schon wieder so hergerichtet, dass man direkt wieder losfahren kann.

Dazu gehört für mich auf dem Turnier schon das Putzen der Trense und Reitstiefel. Meistens sind die Sachen kaum dreckig und innerhalb von einigen Minuten glänzt alles wieder wie neu.

Im Stall angekommen sollte der Pferdeanhänger oder -transporter direkt sauber gemacht und alles ausgeräumt werden. Schabracke, Gamaschen und oder Bandagen inklusive Unterlagen sollten auch sofort in der Wäsche landen.

Zuhause angekommen sollte dann Turnierhose und -Bluse direkt in der Wäsche landen und das Turnierjackett etwas abgebürstet oder im Ernstfall auch gewaschen werden.

Ist alles erledigt, hast Du vor dem nächsten Turnier nämlich noch weniger Stress, weil alles sauber und ordentlich an seinem Platz ist. In diesem Sinne wünschen wir Dir natürlich ganz viel Erfolg auf Deinem nächsten Turnier!

Notfallkarte Freebie

Auf alle Fälle vorbereitet dank Notfallkarte [Freebie]

Man ist unterwegs, der Lieblingsvierbeiner gerade allein zu Hause und dann passiert es ganz unerwartet: ein Unfall. Man wünscht es keinem und hofft, dass dieser Fall niemals eintritt, aber gerade als alleinerziehende Hundemama oder alleinerziehender Hundepapa muss auch für den Notfall vorgesorgt sein. Denn auch dann soll der Lieblingsvierbeiner gut versorgt sein. Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wie ich meinen Hunden in diesem Ernstfall möglichst viel Stress erspare. Daher möchte euch heute meine Notfallkarte und auch noch meine Notfallmappe vorstellen.

Notfallkarte – Erste Hilfe kontaktieren

Zunächst einmal müssen Menschen und Sanitäter wissen, dass man überhaupt ein Tier ganz alleine zuhause sitzen hat das auch Hilfe braucht. Daher habe ich in meinem Geldbeutel und auch in den meisten meiner Jacken eine Notfallkarte mit dabei. Auf dieser Notfallkarte werden Rettungshelfer darauf hingewiesen, dass ich zwei Hunde alleine zuhause sitzen habe. Ebenso findet man dort einen Notfallkontakt, den die Sanitäter anrufen können.

Das können Verwandte, Freunde oder auch eine Hundepension des Vertrauens sein. Natürlich sollte dieser Kontakt „vorgewarnt“ sein und bestenfalls auch einen Schlüssel zu euer Wohnung haben um im Ernstfall den Lieblingsvierbeiner mitnehmen zu können. In meinem Fall sind sowohl meine Mutter, als auch die Hundepension, in die die Aussiemädchen tagsüber manchmal gehen, angegeben. Unsere Hundepension bietet sogar einen speziellen Service an, die Hunde bei einem Notfall sofort abzuholen und solange aufzunehmen, bis das ganze Chaos vorüber ist.

Notfallkarte Freebie

Unsere Notfallkarte gratis für euch!

Und da ich das Thema so unfassbar wichtig finde und man sich als verantwortungsbewusster Hundebesitzer mit solchen Situationen – gerade wenn man alleine lebt – auseinandersetzen sollte, könnt ihr hier unsere Notfallkarte gratis herunterladen! Einfach das Formular ausfüllen und ihr bekommt unsere Notfallkarte direkt ins E-Mail-Postfach. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch gleichzeitig noch schnell zu unserem Newsletter anmelden.

[mailmunch-form id=“742955″]

Trotzdem sind hier aber alle Daumen und Pfoten für alle da draußen gedrückt, dass ihr sie nie wirklich brauchen werdet.

Notfallmappe – für alle Helikopterhundeeltern

Die Idee einer Notfallkarte ist natürlich super. Aber wirklich wohl habe ich mich damit ehrlich gesagt nicht so gefühlt. Keiner kennt meine Hunde so gut wie ich und da ich immer relativ neu an den Orten war und noch keine lange Freundschaften dort hegte und pflegte, denen ich blind meine Hunde anvertrauen würde, wollte ich noch besser vorsorgen.

Also habe ich eine Notfallmappe zusammengestellt. Darin zu finden sind:

  • Steckbriefe der Aussiemädchen, Eigenarten, etc.
  • Mengenangaben des Futters, Standort Futtersack, ggf. Medikamenteneingaben
  • Kopien der Hundepässe
  • Kopien der Hundeversicherungen
  • Weitere Kontaktdaten, falls sich der Notfall in die Länge zieht und die Hunde nicht so lange bei dem Ersthelfer unter kommen können

Also so ziemlich alles, was im Ernstfall eben wichtig werden könnte. Unsere Notfallmappe findet man direkt im Eingangsbereich und sollte dem Ersthelfer auch direkt ins Auge springen. Ansonsten liegt ein zweites Exemplar in meinem Auto, nur für den Fall der Fälle.

Jedem dem ich davon erzähle, belächelt mich nur. Aber ich persönlich fühle mich damit für den Notfall einfach abgesichert. Denn ich bin mir der Verantwortung meinen Hunden gegenüber bewusst und die schließt für mich eben auch die Organisation einer außergewähnlichen Situation mit ein.

28DaysofBlogging 2019

#28DaysofBlogging 2019 here we go!

Bereits letztes Jahr war ich bei der #28DaysofBlogging Aktion – ins Leben gerufen von der lieben Nia – dabei und auch dieses Jahr möchte ich mich einen Monat lang dieser kleinen Challenge widmen.

Mein Plan für #28DaysofBlogging 2019

Wenn man sich mein kleines Fazit aus dem letzten Jahr durchliest, war es gerade am Anfang des Monats wirklich nervenaufreibend und einige Tage sind ausgefallen. Das soll dieses Jahr natürlich nicht passieren und ich bin auch ein paar Tage früher dran, als im vergangenen Jahr. Der Redaktionsplan für den gesamten Februar steht also schon und ich habe jetzt – während ich diesen Beitrag hier gerade schreibe – noch knapp zwei Wochen Zeit, bevor die Challenge richtig los geht.

Ehm okay… Jetzt ist es plötzlich der 08.02.2019 und der erste Beitrag hier geht gerade online? Tja… Wie immer kommt doch was dazwischen, wenn es einem gar nicht in den Kram passt. Zum Beispiel eine fiese Grippe, die mich eine Woche aus dem Leben genommen hat. Da für mich auch der Social Media Teil zur Challenge gehört, habe ich mich entschlossen, meine Beiträge aufzuschieben und erst zu veröffentlichen, wenn ich wieder gesund bin.

Inhaltlich wird es natürlich wieder viele Beiträge zu den Themen Hund und Reitsport geben. Ein paar Beiträge zum Thema Lifestyle stehen aber auch noch zur Wahl. Ansonsten freue ich mich besonders darauf diesen Monat meine Click & Trick Reihe richtig anzugehen – heißt Mittwochs gibt es ein Video auf YouTube plus den ausführlichen Beitrag hier auf dem Blog. Da ich das als zwei Beiträge zähle, bleibt der Montag sozusagen mein beitragsfreier Tag.

Außerdem möchte ich meinen Content auf den Social Media Kanälen – vorallem Instagram – ein bisschen mehr vorausplanen. Ich habe nichts gegen spontane Posts, aber oft fehlt mir einfach die Inspiration, die Zeit und Lust für die Bildbearbeitung oder ich vergesse es schlichtweg.

Wie ihr also merkt, ist mein große Ziel dieses Jahr mich besser zu organisieren und Beiträge und Content vorzuproduzieren. Ich bin schon hoch motiviert und freue mich wieder auf einen Monat vieler toller Beiträge meiner Bloggerkollegen und dem Erfahrungsaustausch.

Teilnehmer der #28DaysofBlogging 2019

Fazit nach #28daysofblogging

Fazit nach #28daysofblogging

Vor etwas über einem Monat habe ich mich relativ kurzfristig dazu entschieden bei den 28 Days of Blogging mitzumachen. Also den ganzen Februar über täglich einen Blogbeitrag veröffentlichen. Jetzt ist es schon März, die #28daysofblogging vorbei und es wird Zeit ein Fazit zu ziehen.

Meine Beiträge zu den #28daysofblogging

Zunächst einmal hier eine Übersicht zu meinen Beiträgen der #28daysofblogging.

Tag Kategorie Titel
1 28 Days of Blogging – Mit Vollgas durch den Februar!
2 Tipps für schönere Fotos mit Einsteiger-Spiegelreflexkamera und Kit Objektiv
3 Brooke wird Kamerahund | Flashback Januar 2016
5 Zweithund – War es die richtige Entscheidung?
7 Brooke erkundet die Welt | Flashback 12 Wochen alt
8 Warum ich angenfangen habe zu bloggen
12 5 Dinge, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde
13 5 Facts about Brooke – Team EquiCani stellt sich vor
15 Australian Shepherd Brooke | 9 Monate
16 How to: Fotografieren im manuellen Modus
17 Australian Shepherd Brooke | Geburtstagsvideo 1 Jahr
18 3 Übungen für mehr Rhythmus im Parcours
19 Brooke’s erste Tunnelcup | Tag des Hundes 2016
20 5 Facts about Ivy – Team EquiCani stellt sich vor
21 Agility Training | Australian Shepherd Brooke
22 Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?
23 Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos: Canon EF 70-200mm f/4L USM
24 Australian Shepherd Ivy schnuppert Agility-Luft
25 Plan with me: March
26 Unsere liebste Hundesportart: Agility
27 Vero – true social: Die Instagram-Alternative?

Planung, Motivation und Kreativität

Wie man vielleicht schon an der Liste oben erkennt, insgesamt ist eine Woche im Februar ausgefallen. Vorallem am Anfang habe ich einfach keinen Rhythmus gefunden. Da ich mich relativ kurzfristig dazu entschieden habe bei den #28daysofblogging mitzumachen, hatte ich natürlich kaum Beiträge vorgeschrieben. Dann war ich direkt am Anfang vom Februar eine Woche unterwegs und habe es einfach nicht geschafft regelmäßig zu schreiben.

Worauf ich aber stolz bin – dass ich trotzdem weiter gemacht habe und tatsächlich gegen Ende jeden Tag einen Beitrag raushauen konnte. Durch das viele Schreiben habe ich auch gemerkt, wie es meine Kreativität steigert und mir beim bloggen schon wieder Ideen für weitere Beiträge in den Sinn kommen. Demnach ist mein Redaktionsplan für die nächsten Wochen auf jeden Fall randvoll gefüllt mit neuen Beitragsideen. Die Planung an sich läuft also sehr gut – an der Umsetzung hapert es dann doch hin und wieder. Gerade wenn ich viel unterwegs bin, haut es mich immer wieder etwas aus meinem Rhythmus heraus.

Ein Ziel war es auch, die ersten Beiträge zum Thema Reitsport zu verfassen und im Februar ist auch tatsächlich mein erster Beitrag dazu online gegangen. Außerdem habe ich noch ein neues Projekt im Bezug auf den Reitsport in Angriff genommen. Das wird auch hoffentlich in den nächsten Wochen endlich durchstarten. Darauf freue ich mich auch sehr und bin gespannt, wie es ankommt!

Was richtig in die Hose gegangen ist, ist das regelmäßige Posten auf Instagram. Vorallem weil mir irgendwie dieser Algorithmus total auf den Zeiger geht. Man hat einfach das Gefühl hat, dass die Zeit und Mühe die man hineinsteckt irgendwie nicht wirklich ankommt. Mal sehen wie sich das in nächster Zeit entwickelt. Vero werde ich auf jeden Fall in nächster Zeit auch mal intensiver ausprobieren.

Die gute Planung, Motivation und Kreativität bleiben mir nun hoffentlich erhalten! Denn das regelmäßige Bloggen macht mir ja auch super viel Spaß. 🙂

Vero - True Social: Die Instagram-Alternative?

Vero – True Social: Die Instagram-Alternative?

Seit einigen Tagen verbreitet sich die App Vero – True Social wie ein Lauffeuer durch die Bloggerszene. Ich bin ja eher nicht so jemand, der direkt auf den nächsten Trend aufspringt. So habe ich zum Beispiel auch die Hochzeit von Snapchat irgendwie verpasst. Aber bei Vero versuche ich es tatsächlich mal. Wieso, weshalb und was Vero überhaupt ist, erfahrt ihr in diesem Blogpost.

Der Instagram-Algorithmus

Instagram schraubt ja schon seit Jahren – ebenso wie Mutterkonzern Facebook – an seinem Algorithmus. Kurz und knapp: die Beiträge werden nicht mehr in einer zeitlichen Reihenfolge angezeigt, sondern nach den „Vorlieben“ des Nutzers und vorallem auch nach dem höheren Marketingbudget. Wo man sich als kleiner Blogger früher eine tolle Reichweite aufbauen konnte, ist es heute ein richtiger Kampf. Und sind wir mal ehrlich – das macht kein Spaß und für die meisten von uns ist es wahrscheinlich auch nur ein Hobby.

Instagram du nervst! Vero - True SocialMit viel Herzblut und Schweiß habe ich im Sommer letzten Jahres täglich mehrere Fotos gepostet, kommentiert, geliked und bin dreimal im Kreis gesprungen, wenn ich mein Follower-Zuwachs-Ziel erreicht hatte. Das war noch vor der Änderung des Algorithmus im Januar. Seitdem habe ich da Gefühl, ich komme nicht voran.

Okay, ich gebe zu: ich war im Winter einige Wochen nur sporadisch aktiv. Aber Bloggen ist mein Hobby und das reale Leben geht nunmal vor. Dank der #28daysofblogging wurde ich auch wieder auf Instagram aktiver. Aber von Reichweite brauch man hier nicht mehr sprechen. Eher davon, dass mir tagtäglich ein Haufen Bots folgen, die ich in mühseliger Kleinstarbeit blockiere und melde.

Ja, Instagram war nie wirklich ein großer Traffic-Lieferant für meinen Blog. Und wenn ich in Facebook meine Beiträge nicht in verschiedenen Gruppen teilen würde, wäre die Zahl dort wohl auch noch geringer. Pinterest ist hier defintiv mit Abstand die Nummer 1. Sicherlich sollte man nicht so auf die Zahlen schauen – aber es ist einfach nur traurig wenn die Bilder und Posts einfach nicht gesehen werden. Denn was ich an Instagram und Facebook eigentlich so mag ist der Austausch der entsteht. Und dieser geht gerade gegen null.

Aber auch als Nutzer bin ich von Instagram mittlerweile tierisch genervt. Mal abgesehen von den ganzen Werbeposts, die mittlerweile meine Timeline bombadieren, sehe ich Bilder von vor 6 Tagen. Und wenn ich ein Schönes like, bekomme ich direkt noch 5 weitere Bilder des Nutzers angezeigt. Ich weiß ja nicht, aber eine reele zeitliche Timeline bevorzuge ich da tausendmal lieber!

Vero – True Social

Und da kommt Vero ins Spiel – diese App, die gerade richtig viral geht. Und das tatsächlich, nachdem sie schon seit einigen Jährchen auf dem Markt ist. Vero ist ähnlich wie Instagram und Facebook. Man kann Bilder teilen, aber auch Links, Orte und sogar Musik, Filme und Bücher. Ebenso kann man seine Beträge mit Hashtags versehen um auch darüber gefunden zu werden.

Vero ist auch ein Soziales Netzwerk indem man anderen Nutzern nicht nur folgen, sondern diese eben auch als Freunde hinzufügen kann. Dabei kann man diese auch noch in „Enge Freunde“, „Freunde“ und „Bekannte“ einordnen. Das ganze dient später bei Bedarf der Sichtbarkeit der eigenen Posts. Hier könnt ihr nämlich einstellen ob alle eure Follower die Beiträge sehen können oder eben nur ein bestimmter Freundeskreis.

Vero - True Social: Die Instagram-Alternative? Vero - True Social: Die Instagram-Alternative?

Der wohl ausschlaggebenste Punkt warum Vero gerade so die Türen eingerannt werden ist, dass es hier keinen nervigen Algorithmus gibt. Die Posts werden tatsächlich nach ihrer Veröffentlichungszeit in der Timeline sortiert.

Die Aufmachung ist meiner Meinung nach ganz hübsch und modern. Allerdings merkt man gerade den großen Ansturm und dadurch einigen Serverproblemen. Das heißt es kommt teilweise zu ziemlich langen Ladezeiten und App-Abstürzen. Allerdings ist die App noch in der beta-Phase und die Entwickler versuchen die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. Vero gibt es übrigens für Android und iOS, aber leider nicht für den PC und scheinbar auch nicht für Tablets.

Ist Vero der Hype wert?

Die große Frage ist natürlich jetzt, soll man hier auf diesen Hype schnell aufspringen oder lohnt sich der Stress nicht? Das ist wirklich eine gute Frage und das kann wohl nur die Zukunft bleiben. Es scheint auch, als würde Vero kostenpflichtig werden sobald sich mehr als eine Million Nutzer angemeldet haben. Allerdings verspricht der Gründer den ersten Million eine lebenslange kostenlose Mitgliedschaft. Ob sich dann allerdings noch neue Nutzer die App holen, ist fraglich. Immerhin soll die App durch die Finanzierung über Abonnements werbefrei bleiben. Ob es wirklich nie einen dämlichen Algorithmus geben wird, wird sich zeigen.

Nun denkt vielleicht der ambitionierte Hobby-Blogger: Noch eine Plattform die gefüttert werden will? Nunja, ich sehe das etwas anders. Aktuell befülle ich nur Instagram. Die Beiträge werden dann von dort auf Facebook und Twitter geteilt – anders erreiche ich auch nicht mehr Menschen und so bleiben meine Feeds dort wenigstens nicht leer.

Ich gebe also Vero eine Chance und bin sehr gespannt, wie sich das die nächten Wochen und Monate entwickeln wird. Seid ihr auch schon dabei? Und vorallem was ist eure Meinung dazu? Noch ein blödes neues soziales Netzwerk oder coole Idee? Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen! 🙂

Instagram du nervst! Vero - True Social

Unsere liebste Hundesportart Agility

Unsere liebste Hundesportart: Agility

Im Rahmen der miDoggy Blogparade diesen Monat mit dem Thema „Diese Hundesportart macht jeden Sportmuffel zum Sportfreak„, möchten wir euch heute etwas von unserer liebsten Sportart erzählen: dem Agility!

Agility is fun!

Für alle die Agility noch nicht kennen, möchte ich euch diese Hundesportart kurz erklären. Beim Agility bewältigt der Hund einen vorgegebenen Parcours – möglichst Fehlerfrei und in schneller Zeit. Der Parcours besteht dabei nicht nur aus verschiedenen Sprüngen, sondern auch aus Tunneln, Slalom und verschiedenen Kontaktzonen-Geräten (Wand, Steg & Wippe). Der Hund wird dabei vom Menschen mittels Körpersprache und Stimme durch den Parcours geführt. Und das ist gar nicht so leicht, wie es vielleicht manchmal aussieht – ich hatte schon den ein oder anderen Knoten in meinen Armen. 😀

Agility ist allerdings erst etwas für ausgewachsene Hunde. Ich würde mit dem Training an Geräten nicht vor dem vollendeten ersten Lebensjahr anfangen. Sicher kann mal dem Welpen schonmal den Tunnel zeigen oder Targetübungen machen. Sprünge und Kontaktzonengeräte sollten allerdings in Hinblick auf die noch nicht ausgewachsenen und gefestigten Gelenke erstmal außen vor gelassen werden. Ein Start auf Turnieren ist sowieso erst ab 18 Monaten und mit einer erfolgreich abgeschlossenen Begleithundeprüfung möglich.

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Hundesport & Aussie – ein Muss?

Für mich stand schon vor Hundeeinzug fest, dass ich mit meinem Hund etwas sportliches machen möchte. Was allerdings genau – dafür war (und bin) ich komplett offen. Wichtig ist mir, dass sowohl ich als auch der Hund Spaß an der ganzen Sache haben. Natürlich hat es auch den Hintergrund einer gewissen Auslastung. Ein-, zweimal die Woche richtig auspowern – und das am besten körperlich und geistig gleichzeitig. Wir clickern zwar auch oft und gehen auch mal joggen, aber das Agility-Training lastet Brooke und Ivy ganz anders aus. Es ist für sie ein Job, der ihnen Spaß macht, aber sie natürlich auch mal richtig körperlich und geistig fordert.

Allerdings sollten die Hunde vorallem auch im Alltag lernen zu entspannen und nicht so hochgepusht zu werden, sodass man 5x die Woche 2 Stunden über den Hundeplatz rennen muss. Wir haben zum Beispiel im Winter 2017/2018 auf Grund einiger Veränderungen gar kein Agility machen können. Das heißt es gibt „nur“ Gassi, Clickertraining und die ein oder andere größere Wanderung. Aber damit kommen meine beiden Hütemädels auch ganz wunderbar zurecht.

Ob man mit seinem Hund eine Hundesportart lernen möchte ist natürlich jedem selbst überlassen. Im Vordergrund sollte dabei meiner Meinung natürlich der Spaß für Mensch und Hund stehen. Und Agility ist auch nicht nur was für Aussies oder Hütehunde – es gibt ganz verschiedene Rassen, denen Agility Spaß macht.

Unser Weg zum Agility

Über unsere Hundeschule haben Brooke und ich damals zwei Mantrailing-Kurse mitgemacht. Auch das hat uns sehr viel Spaß gemacht und ich hätte nie gedacht, dass Kribbelbiene Brooke dabei so konzentriert und zielsicher arbeitet. Und erst recht möchte man nicht glauben, dass dieser Hund nach einigen Minuten trailen den Rest des Tages verschlafen hat. Allerdings wollte ich nicht in eine Rettungshundestaffel, da dies wirklich sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Agility hatte ich natürlich schon von Anfang an im Auge. Auch weil Brooke die Geräte schon als Welpe ganz toll fand. Ich hatte nur ziemlich bedenken, dass sie sich durch den Parcours „schreien“ würde (sie gehört ja doch eher zu der gesprächigen Sorte Aussie). So war und ist es aber gar nicht: Brooke ist im Parcours absolut ruhig. Nur wenn Frauchen sich richtig blöd anstellt, bellt sie mich mal an. Zurecht wie ich finde.

So sind wir also beim Agility hängen geblieben und beide sehr glücklich damit. Weil wir dann sowieso in einem Verein waren und dort unseren Agility-Anfängerkurs absolvierten, durfte auch Ivy irgendwann mal im Agility schnuppern und ist mittlerweile auch schon ein kleiner Agility-Profi geworden.

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Unsere Ziele

Tatsächlich gehöre ich ja auch zu der ehrgeizigen Sorte Mensch. Zwar ist mir der Spaß am wichtigsten, aber wenn dieser vorhanden ist würde ich das Können eben auch verbessern und perfektionieren wollen. So würden wir irgendwann gerne mal richtige Agility-Turniere laufen. Bisher sind wir ja nur in auf Fun Turnieren gestartet. Diese sind sozusagen nicht offiziell und werden oft auch als Training unter Turnierbedingungen bezeichnet. Was natürlich eine tolle Chance für unerfahrene Hunde ist!

Da wir aktuell leider noch keine Begleithundeprüfung haben, können wir aber an den offiziellen Turnieren nicht teilnehmen. Außerdem steht uns ja bald auch wieder eine neue Vereinssuche bevor und dann müssen wir sowieso erstmal wieder ein bisschen trainieren. Denn ohne Hundeplatz und Geräte, lässt sich Agility leider nicht wirklich mal eben Zuhause üben.

Bevor ihr euch gleich noch das Video von Brooke’s und meinem ersten Tunnelcup anschaut würde mich interessieren, ob ihr Agility oder eine andere Hundesport macht und was euch daran besonders viel Spaß macht? Schreibt mir also gerne eine Kommentar, ich freue mich! 🙂

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Titelbild by Hemlep Fotografie

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Cover

Plan with me: March

Der zweite und kürzeste Monat ist nun auch schon fast vorbei. Ist das nicht verrückt, wie schnell die Zeit rennt? Allerdings merke ich die letzten Tage immer mehr, wie es langsam Frühling wird. Die ersten Sonnenstrahlen haben schon richtig Kraft und morgens höre ich schon immer die Vögelchen zwitschern. Ich freue mich also schon sehr darauf, dass die Tage wieder länger und wärmer werden. Daher ist das Thema für den März natürlich ziemlich vorhersehbar:

Hello March – let spring begin!

Ich bekomme von Pinterest momentan vermehrt Inspirationen zu Tattoos vorgeschlagen und könnte mich in dem geometrischen Stil momentan total verlieren. Und weil es einfach so gut passt, bleibt das Titelbild diesmal einfach mal nur schwarz-weiß.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Cover

Die Monatsübersicht ist wieder getreu nach dem Motto: „never change a running system“. Eine simple Übersicht für die wichtigsten Termine, aufgehübscht mit passenden Blumen-Skizzen, auch wieder ganz schlicht in schwarz-weiß. Was haltet ihr davon? Ich mag’s ja normalerweise bunt, aber das schlichte passt zu den Motiven irgendwie besser.

Das Feld für den Monatsfokus, über den ich im letzten Plan with me schon nachgedacht habe fehlt hier wieder. Einerseits dem „langen“ Monat und dadurch wenig Platz geschuldet. Andererseits habe ich für März eine ganz andere Lösung gefunden. Aber das werdet ihr ein paar Absätze weiter dann sehen.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Monthly Spread

Tracker

Wie immer gibt es natürlich meinen Standard Habit Tracker. Irgendwie bin ich damit aber aktuell nicht zufrieden. Nicht, dass ich meine Kästchen nicht abhake – das klappt wunderbar. Eher, dass Einige immer ausgefüllt sind und Andere nie. Daher habe ich die Sachen, die schon gut laufen einfach mal rausgenommen. Vielleicht waren es bisher auch zu viele Habits, ich werde es ja am Ende diesen Monats merken.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Habit Tracker

Bezüglich meines Mood Trackers war ich diesen Monat wieder faul und habe mir 31 Blümchen ausgedruckt und in mein Bullet Journal geklebt. Ich finde die Ergebnisse der letzten beiden Monate schon so schick – die Seiten sind am Ende immer richtig schön bunt! Hier habe ich aber auch noch die Gefühle ein wenig verändert und ergänzt, denn irgendwie waren mir die Schritte teilweilse zu extrem und man hatte sozusagen nur die Wahl zwischen: „Super Tag“ und „Blöder Tag“.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Mood Tracker

Das Dogs Diary hat sich diesen Monat etwas mehr verändert. Die Übersicht für Termine etc. ist natürlich geblieben. Spontan kam mir dann noch die Idee nach kleinen Habit Trackern für die Mädels. Hier habe ich zum Beispiel schon einen für’s Clickertraining reserviert. Bei den anderen ist mir bis jetzt immernoch nichts eingefallen, was wirklich Sinn macht. Wenn ihr da noch eine passende Idee habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar. 🙂

Das Layout für den Workout Log, welches ich letzten Monat eingeführt habe, gibt es auch diesen wieder. Das hat nämlich gut funktioniert. Hier teile ich mir meine Sportarten auf und kann sie einzeln abhacken. Die Kästchengröße reicht auch noch aus, um zum Beispiel die Zeit, Kilometer etc. zu notieren. Und weil ich ein paar mehr Blümchen ausgedruckt habe, als eigentlich nötig waren, haben diese noch super die Lücken gefüllt.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Workout Log Dogs Diary

Redaktionsplan & Business Plan

Hach, mein Redaktionsplan… Im Februar so schön gefüllt, dank der #28daysofblogging, wird er in diesem Monat wieder seine normalen Lücken aufzeigen. Trotzdem mag ich diese Übersicht für mich total, denn in meinem Online Tool lösche ich die erledigten Aufgaben und habe am Ende keine schöne Übersicht der veröffentlichten Beiträge oder Videos mehr.

Neu und sozusagen der große Bruder des Monatsfokus: mein Business Plan für den März. Es stehen einige Projekte die ich umsetzen möchte, Änderungen die unbedingt passieren müssen (danke liebe DSVGO – nicht!) und die ein oder andere Herzensangelegenheit die endlich mal in Angriff genommen werden muss. Ich bin gespannt wie viele Punkte ich am Ende des Monats tatsächlich abhaken kann und ob ich das jeweilige Monatsziel auch erreichen kann.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Redaktionsplan Businss Plan

Weekly Spread

Im Februar habe ich ziemlich rumexperimentiert, was die Weekly Spreads anging und – wer hätte es gedacht – mein perfektes Layout gefunden! Die horizontale Anordnung der Tage passt für mich deutlich besser. Auch in Verbindung mit meinem Timelog kann ich die Termine direkt bei der richtigen Uhrzeit eintragen und mir Zeitblöcke gezielt reservieren. Der freie Block ist eigentlich für Notizen. Allerdings brauche ich diesen oft gar nicht und er bleibt leer. Daher lasse ich den Rahmen solange weg, bis ich tatsächlich irgendwelche Notizen habe. Wenn nicht, kann ich die Fläche nämlich super nutzen um kleine Bildchen zu malen.

Bullet Journal Plan with me March let spring begin Weekly Spread

So und nun wünsche ich euch allen einen bezaubernden, frischen Start in den neuen Monat – rock on! ?