Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Das Winterwunderland ist die letzten Wochen über uns hinweg gezogen und ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Mal für diesen Winter war. Komischerweise hat mich das kalte Schneegestöber wieder motiviert, mal neue Fotos der Aussiemädchen zu machen und das ist bei Schnee und Kälte gar nicht so einfach. Deshalb habe ich jetzt meine Tipps für tierisch schöne Schneefotos für euch.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Die richtige Ausrüstung

Zuerst einmal benötigen wir ein eine kleine Vorbereitung. Ganz wichtig beim Shooting in der Kälte ist die richtige Kleidung für euch. Handschuhe sind bei dem Wetter unabdingbar! Auch eine wasserdichte Überziehhose oder einfach eine Skihose sind empfehlenswert. Denn wie ihr ja vielleicht schon wisst, sollte man am besten auf Augenhöhe des Tieres fotografieren und die ist in diesem Fall ziemlich nah am Boden. Ansonsten sind diese tollen Taschenwärmer noch zu empfehlen um sich zwischendurch die Finger mal wieder schön aufzuwärmen.

Ich persönlich bin nicht so empfindlich was meine Kamera im Schneegestöber angeht. Auf dem Hin- und Rückweg wird sie natürlich in einer wasserdichten Tasche transportiert. Die paar Flocken, die während dem Fotografieren auf sie rieseln, machen der Kamera – Angaben ohne Gewähr – gar nichts aus. Wichtig ist allerdings, dass ihr beim Nachhausekommen die Kamera zunächst ein wenig aklimatisieren lasst. Heißt: Objektive werden erst später gewechselt, da sich sonst Kondenswasser in der Kamera bilden kann.

Ein weiterer Tipp bezieht sich auf die Akkuleistung. Ihr kennt das vielleicht, dass viele Elektrogeräte im Winter super schnell ihren Akku entleeren. Das liegt vorallem an der Kälte. Um dem vorzubeugen, solltet ihr die Kamera und im besten Fall auch noch einen oder mehrere Ersatzakkus am Körper tragen um sie etwas warm zu halten.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Die passenden Kameraeinstellungen für strahlend weiße Schneefotos

Die ersten Fotoversuche im Schnee wirken oft gräulich oder bläulich. Ich persönlich mag einen leicht bläulichen Winterlook, aber das ist nicht jedermanns Geschmack. Daher empfehle ich euch mal wieder, eure Bilder im RAW-Format zu fotografieren. So könnt ihr später den Weißabgleich ganz einfach anpassen und einen wirklich weißen Schnee zaubern.

Außerdem werdet ihr schnell feststellen, dass die Bilder oft viel zu Dunkel sind. Das liegt daran, dass eure Kamera mit dem vielen hellen Schnee etwas überfordert ist. Der wirkt nämlich wie ein großer Reflektor – was aber auch den Vorteil hat, dass ihr gar nicht so viel Sonne braucht für ein schönes helles Foto. Um nun aber der Kamera etwas zu helfen, kann ich an dieser Stelle mal wieder für den manuellen Modus predigen. So könnt ihr die Einstellungen korrigieren, damit das ganze Bild nicht zu dunkel ist. Zu hell solltet ihr aber auch nicht fotografieren, da die weißen Stellen sonst schnell ausbrennen und dann auch der Glitzerlook des Schnees ganz schnell flöten geht. Am besten zieht ihr hier in der Nachbearbeitung einfach die Tiefen etwas nach oben um die dunkleren Stellen noch etwas aufzuhellen.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Tierisch schöne Schneefotos

Durch den wunderbar weißen Schnee im Hintergrund, lässt sich euer Hund oder allgemein auch Objekt super schön freistellen. Das ein oder andere Foto mit vollem Schneehintergrund finde ich auch cool, aber mir persönlich gefallen die Bilder mit ein, zwei Kontrasten viel mehr. Wie wäre es also mit ein paar schneebedeckten Tannen oder frostigen Gräsern?

Und vorallem auch der wunderschöne Glitzerlook bei leichtem Sonnenschein ist ein sehr schönes Stilmittel. Zwar sind die Wintertage relativ kurz und Sonne bekommt man natürlich auch nicht immer dann, wenn man es sich wünscht. Aber trotzdem hat es im Winter den Vorteil, dass die Sonne nie so weit oben am Himmel steht. Dadurch habt ihr oft sehr schönes Sonnenlicht – zum Beispiel auch für Gegenlichtaufnahmen.

Ansonsten gilt wie immer: Spaß haben und üben üben üben!

Bildbearbeitung nie wieder ohne mein Grafiktablett

Bildbearbeitung nie wieder ohne mein Grafiktablett

Seit über einem halben Jahr gehöre ich nun auch zu den Grafiktablett-Besitzern. Ziemlich lange habe ich mit mir gehadert ob ich überhaupt eins brauche und später dann vor allem, für welches ich mich entscheiden soll. Hier gibt’s jetzt also meinen kleinen Erfahrungsbericht zum Thema Grafiktablett und einer Empfehlung für Einsteiger.

Grafiktablett vs. Maus

Das Grafiktablett beziehungsweise der Stift dazu dienen als Mausalternative. Aber was kann ein Stift, was nicht auch die Maus kann? Am besten nehmt ihr mal einen Stift in die Hand und malt eine feine geschlängelte Linie auf ein Blatt. Dann probiert das ganze Mal mit der Maus am PC. Ihr werdet sicher schnell merken, dass es deutlich schwieriger ist. Das hängt vorallem an der Haltung der Hand. Habt ihr nämlich einen Stift in der Hand, könnt ihr auch feine Bewegungen aus dem Handgelenk ausführen. Die Linien werden also präzisier und sind deutlich schneller gezeichnet, als mit der Maus.

Was der Stift des Grafiktabletts der Maus noch voraus hat, ist die Druckintensität. Wenn man also zum Beispiel in Photoshop retuschiert oder zeichnet, wird die Linie je nach Druck des Stiftes auf das Tablett dünner/härter oder breiter/weicher. So spart man sich zum einen das ständige Einstellen der Pinselgröße und man kann viel intuitiver Zeichnen. Ebenso gibt es auch die Möglichkeit, dass bei bestimmten Pinseln auch die Neigung des Stiftes eine Rolle spielt – mit der Maus ist dies leider nicht möglich umzusetzen.

Ich empfinde die Arbeit mit dem Grafiktablett als deutlich einfacher als mit der Maus. Ich kann nicht nur präzisier arbeiten, sondern bin auch deutlich schneller. Und vorallem die Druckintesität möchte ich nicht mehr missen.

Billiges Grafiktablett zum Einstieg?

Wenn man sich mit dem Thema Grafiktablett auseinandersetzt, stolpert man ziemlisch schnell über den Hersteller „Wacom“, der wohl der führende Hersteller in diesem Bereich ist. Sicherlich sind die Tabletts sehr qualitativ hochwertig, haben aber natürlich auch ihren Preis.

Da ich mir noch sehr unsicher war, ob ich mit einem Grafiktablett überhaupt umgehen kann und ob es nach ein paar Tagen direkt im Schrank verschwindet, habe ich nach ein bisschen stöbern einen passenden „Chinaabklatsch“ gefunden – das Ugee M708* (Affiliate Link). Von den teilweise grauenhaften Bewertungen habe ich mich erstmal nicht abschrecken lassen und mir das gute Stück bestellt.

Nach erwarteten anfänglichen technischen Problemen und einer absolut gruseligen Download-Seite der Treiber-Software, habe ich das gute Stück dann aber auch samt Druckintesität zum laufen bekommen. Und was soll ich sagen? Es kann alles, was es können muss. Die Belegung der Hotkeys am Grafiktablett selbst funktioniert zwar nur schlecht bis gar nicht, aber da ich sowieso die linke Hand an der Tastatur für die Shortcuts habe, stört mich das nicht weiter.

Ich persönlich würde mir vermutlich später auch ein hochwertigeres Grafiktablett zulegen. Allerdings kann ich dieses günstige Teil für Neulinge und Leute, die es einfach gerne mal ausprobieren wollen, absolut empfehlen.

Dieser Beitrag ist übrigens in keiner Kooperation mit irgendeinem Grafiktablett-Hersteller entstanden. Mein Grafiktablett sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Dieses Jahr bin ich echt spät dran mit den Weihnachtsfotos. Seit Tagen sieht man auf Instagram & Co. schon super schöne Bilder. Und so ein kleines Weihnachtsshooting ist gar nicht schwer! Deshalb gibt es heute ein paar Tipps, wie auch ihr ganz schnell zuhause tierisch schöne Weihnachtsfotos von eurem Lieblingsvierbeiner zaubern könnt.

Die Must Haves für das tierische Weihnachtsshooting

Das wohl wichtigste bei eurem kleinen Shooting sollte Licht sein! Ich weiß, um diese Jahreszeit ist es schon immer schnell dunkel. Deshalb solltet ihr – sofern ihr keine Softboxen oder ähnliches habt bei tageslicht und in eurem Rücken ein oder mehrere große Fenster haben.

Je nach Geschmack brauchen wir dann nur noch eine kuschelige Decke. Ich bevorzuge weiß – das zaubert immer so einen kleinen Schneelook. Gerne könnt ihr aber zum Beispiel eine rote Decke oder eine mit einem süßen weihnachtlichen Muster verwenden.

Und dann kommt natürlich die „Deko“ ins Spiel. Bei mir gehört eine Lichterkette für den schicken Bokeh-Effekt auf jeden Fall dazu – darauf gehe ich gleich noch etwas weiter ein. Dieses Jahr gab es bei uns noch Weihnachtskugeln, einen kleinen Schlitten mit Geschenken und weiteren Kleinigkeiten. Nehmt was ihr habt und was euch gefällt!

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Weihnachtliches Lichterketten-Bokeh

Der wohl schönste Effekt ist meiner Meinung nach der Bokeh-Effekt der Lichterkette und zaubert schon einen richtig weihnachtlichen Look. Hängt die Lichterkette an eine weiße Wand, sodass sie bis zum Boden reicht. Mit einer gewissen Distanz zwischen Hund und Lichterwand und einer guten Offenblende zaubert ihr ganz einfach diesen tollen Effekt.

Tipp: Ich würde euch eine Lichterkette mit weißem oder durchsichtigem Kabel entfernen, sonst habt ihr leider viele dunkle Streifen im Hintergrund, die den Effekt ein wenig kaputt machen.

Wer übrigens noch nicht so Fit mit dem manuellen Modus seiner Spiegelreflexkamera ist, kann in meinem How to-Beitrag nochmal ganz einfach erklärt alle wichtigen Details nachlesen.

Noch mehr Weihnachtsfeeling bitte!

Für noch mehr Weihnachtsfeeling sorgt nun unsere Deko. Ich habe diesmal auf der Decke jede Menge Weihnachtskugeln verteilt und die Hunde dazwischen platziert. Achtet bitte darauf, dass ihr keine Glaskugeln verwendet und platziert am besten zuerst den Hund und verteilt anschließend die Kugeln um ihn. Trampel-Ivy ist nämlich anfangs mit Anlauf in das kleine Bällebad gesprungen…

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Vielleicht hat euer Hund auch ein paar Tricks drauf – wie zum Beispiel das Halten eines Gegenstandes. Dann kann er eine Weihnachtskugel, ein süßes Schild oder ähnliches halten. Wenn er es duldet, könnt ihr auch eine Weihnachtsütze oder ein kleines Elchgeweih aufziehen.

Bitte achtet aber immer darauf, auf das Wohlbefinden eures Hundes zu achten! Ist ihm etwas unangenehm, zwingt ihn nicht dazu nur um ein niedliches Weihnachtsfoto zu haben. Geduld bewährt sich in den meisten Fällen. Gewöhnt euren Hund vorher zum Beispiel an die Weihnachtsmütze und belohnt ihn, wenn er brav still hält. Wenn das klappt, seit ihr bei eurem kleinen Fototermin viel entspannter und dann ist es auch euer Hund.

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Inspiration für tierisch schöne Weihnachtsfotos gefällig?

Für noch mehr Weihnachtsfoto-Inspirationen könnt ihr uns gerne auf Instagram oder Facebook folgen. Da gibt es in den nächsten Tagen nämlich die geballte Weihnachtsfoto-Ladung!

Ansonsten wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß bei eurem kleinen Weihnachtshooting und eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Mein ganzes Fotoequipment

[Werbung] Mein ganzes Fotoequipment

Die letzten Wochen habe ich euch einiges zum Thema Fotografie erzählt und euch meine Spiegelreflexkamera und meine Objektive genauer vorgestellt. Allerdings hat sich mittlerweile noch viel mehr Fotoequipment bei mir angesammelt – das teilweise nützlich, teilweise absolut unnötig ist. Daher möchte ich euch meinen ganzen Krams einmal komplett vorstellen und euch auch noch den ein oder anderen Tipp mitgeben.

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe noch sonst irgendwem entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben. Da dieser Beitrag aber unfassbar viele Affilate-Links enthält, ist er sicherheitshalber als Werbung gekennzeichnet. Bei Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Spiegelreflexkamera & Objektive

Beginnen wir mit dem offensichtlichsten, das einen jeden Fotografen ausmacht: die Spiegelreflexkamera. Ich benutze die Canon EOS 700D*. Um natürlich irgendwelche Fotos zu zaubern benötigt man noch die passende SD-Karte. Ich nutze hier meistens die SanDisk Exreme 32GB*, habe aber auch noch ein Sammelsurium an kleineren, langsameren SD-Karten als Backup. Neben dem mitgelieferten Original-Akku von Canon habe ich mir noch einen weiteren Akku, allerdings von Patona* gekauft. Dieser ist deutlich billiger, hat aber auch eine gute Leistungsdauer.

Bei meiner 700D war natürlich schon ein passendes Kit-Objektiv dabei: Das Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6*. Wie ihr übrigens das Maximum aus diesem Einsteiger-Duo rausholen könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Meine Hassliebe gilt dem Canon EF 50mm f/1.4 USM*. Da der Fokus hier leider manchmal total rumspinnt – siehe hier für einen ausführlichen Testbericht – nutze ich es mittlerweile nur noch für Portraits oder zum filmen. Hierfür habe ich mir zusätzlich auch noch eine Gegenlichtblende* gekauft.

Eine weitere Festbrennweite ist mein Canon EF 85mm f/1.8 USM*. Mittlerweile mein Lieblingsobjektiv und ein Allrounder – egal ob Portrait- oder Bewegungsfotos. Auch hierzu gibt es einen detaillierten Bericht.

Als dickes Telezoom habe ich das Canon EF 70-200mm f/4L USM*. Das kommt bei mir hauptsächlich für Bewegungsfotos zum Einsatz. Ein paar Tipps für Bewegungsfotos gebe ich euch in diesem Beitrag mit.

Damit alles immer mit dabei und gut geschützt ist, habe ich mir den AmazonBasic DSLR-Kamerarucksack* zugelegt. Günstiges Teil, aber meiner Meinung nach echt super! Hier ist Platz für meine Kamera, alle Objektive, jegliches Zubehör und dazu ist alles super geschützt.

Von meiner ersten Spiegelreflex habe ich noch eine Lowepro Kameratasche*. Diese nehme ich gerne mit, wenn ich eine bestimmte Fotoidee im Kopf habe und nicht den großen – und auch schweren – Rucksack mitschleppen möchte.

Mein ganzes Fotoequipment

GoPro & Zubehör

Ich zähle ja nicht nur zu den Fotografie-Freunden, sondern bin auch begeistert von bewegten Bildern. Da die Spiegelreflexkamera doch oft sehr unhandlich bei manchen Filmsituation ist, habe ich mir noch eine Acitoncam zugelegt: eine GoPro Hero 4 Silver*. Hier kommt ja schon einiges an Zubehör mit. Aber natürlich braucht es auch hier noch ein passendes Speichermedium. Ich nutze hier eine 64GB Micro SD*. Auch hier habe ich mir weitere Akkus zugelegt und mich mal wieder für die nachgemachte Variante entschieden. Von WEISS* gibt es gleich zwei passende Akkus mit einem Ladegerät und auch einem Adapter für’s Auto. Normalerweise lässt sich die GoPro ja erstmal nur mit USB-Kabel am PC laden, was ich super nervig finde.

Nachdem ich es einige Monate ohne zusätzliche Hilfsmittel versucht hatte, habe ich mir irgendwann auch einen Handgriff* gekauft. Damit lässt es sich doch deutlich angenehmer filmen und die kleine Kamera fällt einem auch nicht mehr so leicht runter.

Außerdem habe ich mir irgendwann einen kleinen Tripod als Handystativ* gekauft. Allerdings kann man hier die Handyhalterung auch ganz einfach abmachen und die GoPro draufschrauben. Super praktisch, ganz leicht und ersetzt jetzt eigentlich fast immer meinen Stab.

Voller Motivation und Vorfreude habe ich mir natürlich noch das passende Hundegeschirr* für die GoPro gekauft. Und – war entsetzt! Das Teil rutschte hin und her und die Aufnahmen waren absolut unbrauchbar. Zunächst verstaubte das Teil also mehrere Monate in der Ecke. Bis ich irgendwann auf die Idee kam es einfach selbst aufzupeppen. Also raus mit den schlabberigen Bändern, die sich nach jedem Schritt lösten und zumindest vorne feste Paracordstränge reingeflochten. Es wackelt zwar immernoch, aber die Kamera landet nicht mehr unter’m Bauch und die Aufnahmen sind um einiges besser geworden.

Mein kleines Fotostudio

Und irgendwann war es soweit – es wurde Winter, dunkler und man konnte Indoor-Fotos komplett vergessen. Also fackelte ich nicht lange und bestellte mir die Softbox von Lightfox* und das passende Leuchtmittel*. Ich war so begeistert, dass recht schnell Nummer zwei einzog. Die Lampen sind jetzt übrigens etwa 3 1/2 Jahre alt, regelmäßig im Einsatz und noch immer voll funktionstüchtig.

Schnell wächst auch der Wunsch von gemeinsamen Fotos mit Hund. Nachdem man die Kamera irgendwie mit Stuhl und Büchern versucht hat auf die richtige Höhe zu bringen, erleichterte ich mir irgendwann das Leben mit dem AmazonBasic Stativ*.

Ebenso musste auch ein Fernauslöser her. Zunächst kaufte ich mir also einen Infrarot-Fernauslöser*. Er tat seinen Dienst eher mäßig. Oft löste er nicht direkt aus, dann war die Batterie super schnell leer. Also stolperte ich bei meiner Suche irgendwann über den Kabel Fernauslöser. Und ich bin begeistert! Damit kann man sogar Bilderserien machen, indem man den Knopf nach dem drücken einfach solange man möchte nach oben schiebt. Allerdings empfehle ich euch gleich auch noch dazu ein Verlängerungskabel zu kaufen, da es sonst ein klein wenig zu kurz ist.

Mein ganzes Fotoequipment

Bildbearbeitung

Dann gibt es natürlich noch den Teil, den man häufig nicht sieht: Die Software zur Bildbearbeitung. Ich nutze dafür Lightroom CC und Photoshop CC von Adobe. Nachdem ich anfangs nur Photoshop genutzt habe, habe ich mittlerweile auch endlich die Vorzüge von Lightroom entdeckt und nutze nun beides für meinen Workflow.

Da ich mein Videoequipment hier auch vorgestellt habe, sei an dieser Stelle noch Adobe Premiere Pro CC als Schnittprogramm erwähnt. Ob ich es euch empfehlen kann? Nunja… Man kann viel machen, man kann aber auch vieles verkomplizieren. Dazu kommen oft nervige Abstürze oder was weiß ich.

Ich liebe mein Laptop – aber wenn ich ehrlich bin sind die Farben des Displays bei der Fotobearbeitung der reinste Horror. Deshalb unterstützt mich hier der kleine Datacolor Spyder5PRO*. Hiermit kann ich die Farben meines Displays kalibrieren. Ich empfinde das Kalibrieren allerdings irgendwie als nervig und kompliziert. Vielleicht bin ich auch zu blöd dafür, aber ich muss es immer 27 mal machen, bis es vernünftig aussieht. Eine bessere Lösung habe ich allerdings noch nicht gefunden.

Die neuste Erungenschaft ist übrigens mein Ugee M708 Grafiktablett*. Darüber habe ich nun auch schon einen ausführlichen Testbericht geschrieben. Aber es sei schonmal so viel verraten: ich will nie wieder ohne!

Kleine Helferlein

Gerade bei der Tierfotografie sind so einige Helferlein im Kamerarucksack gold wert. Zum Beispiel nehme ich immer ein bis zwei dieser großen, dunkelblauen Mülltüten von Aldi oder wo es die gibt mit. Die kann man wunderbar mal als Unterlage nutzen, wenn es mal irgendwo zu nass/matschig ist um sich hineinzulegen um das perfekte Foto abzustauben.

Dann sind natürlich auch immernoch Leckerlis mit dabei und das Lieblingsspielzeug der Hundemädchen. Bei Pferden eignet sich auch noch super irgendwas, was schön knistert.

Ebenso kann ich noch eine ganz dünne Leine bzw. Halfter empfehlen, falls der Besitzer so etwas nicht hat. Damit kann man die Tiere noch absichern, aber sie sind nicht so furchtbar aufwändig zu retuschieren wie die breite Halsbänder oder die Standard-Halfter.

Habt ihr noch kleine Helferlein in eurer Kameratasche? Dann lasst es mich doch sehr gerne in den Kommentaren wissen!

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Mein aktuelles Immerdrauf: Canon EF 85mm f/1.8 USM

Langsam haben wir meinen kleinen Objektivfuhrpark durchgearbeitet – heute geht es nämlich erstmal an meine „neuste“ Erungenschaft: das Canon EF 85mm f/1.8 USM. Meine Liebe für die Festbrennweiten ist ja mit meinem Canon EF 50mm entfacht und schnell stand fest, dass noch ein weiteres Objektiv einziehen muss. Warum genau ich mich für das 85mm entschieden habe und warum es mittlerweile sogar mein aktuelles Immerdrauf ist lest ihr in diesem Beitrag.

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ein Foto vom ersten großen Test des Canon EF 85mm [ISO 200 | 85mm | f/1.8 | 1/640 Sek.]

Das Canon EF 85mm f/1.8 USM

Mit einer Offenblende von f/1.8 ist das Objektiv richtig schön lichtstark und ich liebe einfach das Bokeh. Ebenso wie meine anderen Objektive besitzt auch das 85mm einen Ultraschallmotor (USM) und lässt sich dadurch auch gut für Bewegungsfotos einsetzen. Dazu gleich mehr.

Mit 425g merkt man es schon, aber ich würde es jetzt auch nicht als sonderlich schwer bezeichnen. Aktuell liegt der Preis für das Canon EF 85mm f/1.8 USM(Affiliate Link) bei rund 370€. Ich persönlich finde hier das Preisverhältnis super und hab nach meiner Hassliebe zu dem 50mm tatsächlich nicht so viel erwartet. Daher wurde ich letztendlich mehr als positiv überrascht!

Mit einer Brennweite von 85mm ist es für mich aktuell eigentlich ziemlich ideal. Denn als Body hält ja momentan noch meine Canon Einsteigerkamera – die EOS 700D(Affiliate Link) – her und dabei handelt es sich ja um eine Crop-Kamera. Eigentliche Traum-Festbrennweite ist für mich das Canon EF 135mm f/2.0L USM(Affiliate Link). Aber an der Crop und fast doppelt so teuer mit aktuell rund 980€ passte das leider aktuell nicht.

Ebenso das Canon EF 100mm f/2.0 USM(Affiliate Link) mit aktuell rund 430€ stand auf der Vergleichsliste. Um die „beste“ Brennweite für mich herauszufinden habe ich dann mal die Brennweiten bei meinem Canon EF 70-200mm durchstöbert und mich letztendlich dann für das 85mm entschieden.

Portraitfotos

Betrachten wir zunächst einmal die Ergebnisse des 85mm bei Portraits. Bei Offenblende f/1.8 ist es knackscharf und man muss nicht erst einige Stufen abblenden um ein gutes Ergebnis zu erhalten, wie zum Beispiel bei dem Canon 50mm f/1.4. Ebenso zaubert es meiner Meinung nach ein wunderschön weiches Bokeh. Somit lässt sich das Motiv super schön freistellen.

Was die Brennweite betrifft muss man natürlich nochmal einige Schritte weiter weg gehen. Sofern man es aber mit kooperativen Motiven zu tun hat, stellt das aber auch kein großes Problem dar.

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ich liebe das Bokeh des Canon EF 85mm [ISO 200 | 85mm | f/1.8 | 1/800 Sek.]

Actionbilder

Neben Portraits kann das Canon EF 85mm auch sehr zuverlässige Actionbilder zaubern. Mit der Offenblende den Fokus auf den Augen zu erwischen ist natürlich etwas Übungssache. Aber auch hier bekommt man schön scharfe Fotos mit toller Freistellung hin.

Empfehlen kann ich euch an dieser Stelle noch meine Tipps zum Fotografieren im manuellen Modus. Auch Fotografieeinsteiger können mit diesen einfachen Tipps deutlich mehr aus ihren Bildern rausholen!

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Auch bei nicht so guten Wetterbedingungen zaubert es zuverlässige Ergebnisse [ISO 100 | 85mm | f/2.0 | 1/1000 Sek.]

Mein Fazit

Das Canon EF 85mm f/1.8 USM ist super vielseitig und überzeugt mich absolut. Schärfe, Bokeh, Qualität – für mich passt hier alles zusammen. Daher ist es mein aktuelles Immerdrauf und wird nur für bestimmte Fotoideen durch meine anderen Objektive ausgetauscht, wenn diese dafür besser geeignet sind.

Ebenso hat es mich nur noch mehr zum Festbrennweiten-Fan gemacht, als ich es vorher schon war. Jetzt interessiert mich natürlich brennend, welches eure Lieblingsobjektive sind? Schreibt es doch gerne in die Kommentare, damit ich meine Wunschliste eventuell noch weiter ausbauen kann. 

 

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ivy hat Spaß in den Weinbergen [ISO 100 | 85mm | f/1.8 | 1/1250 Sek.]

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos: Canon EF 70-200mm f/4L USM

Die erste Spiegelreflexkamera samt Kit Objektiv ist da und man entdeckt die Welt der Fotografie für sich. Schnell aber merkt man, dass einem etwas fehlt. Gerade mit der doch recht kurzen Brennweite des Kit Objektivs gerät man in der Tier- und Sportfotografie schnell an seine Grenzen. Und auch für Bewegungsfotos sollte das Objektiv ja geeignet sein. Ich erinnere mich an diesen Zeitpunkt bei mir noch sehr genau und meine Entscheidung auf das Canon EF 70-200mm f/4L USM war ziemlich schnell gefallen. Was das Teil überhaupt so kann und ob ich mit meiner Entscheidung zufrieden bin, das erzähle ich euch jetzt.

Das Canon EF 70-200mm f/4L USM

Fangen wir ganz klassisch mit den Fakten des 70-200er an. Das Objektiv fokussiert dank dem Ultraschallmotor (USM) schnell und geräuschlos. So ist auch das „Einfrieren“ bei Bewegungsfotos überhaupt kein Problem. Die Blende ist mit f/4.0 für alle Brennweiten konstant und somit deutlich lichtsärker als Kit-Objektive.

Das Objektiv stammt aus der professionellen L-Serie von Canon, was sich unter anderem in den hochwertigeren Materialen zeigt. Allerdings hat es dadurch ein stolzes Gewicht von ca. 705g – und dann kommt noch das Gewicht des Bodys hinzu! Im Vergleich zu den anderen Objektivien, die größtenteils aus Plastik bestehen, ist das auf jeden Fall ein dicker Brummer. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon Nackenschmerzen davon hatte.

Aktuell liegt der Preis für das Canon EF 70-200mm f/4L USM* (Affiliate Link) bei rund 600€. Wenn ihr danach sucht, werden euch auch sicher noch die anderen Versionen des 70-200mm vorgeschlagen. Schauen wir uns diese doch auch mal etwas genauer an.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Größenvergleich: Das Canon EF 70-200mm f/4L USM (links) und das Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM (rechts)

Braucht man einen Bildstabilsator?

Die nächst „bessere“ Variante ist das Canon EF 70-200mm f/4L IS USM* (Affiliate Link), wobei IS hier für Image Stabalizer (=Bildstabilisator) steht. Diese Zusatzfunktion lässt sich Canon aber was kosten und so liegt dieses Objektiv aktuell bei rund 1.100€.

Und was macht der teure Bildstabilisator? Er soll Freihandaufnahmen ohne wahrnehmbare Verschlechterung der Bildschärfe ermöglichen. Der Stabilisator soll dabei bis zu viermal längere Verschlusszeiten erlauben. Man könnte also freihand mit dem Bildstabilsator mit einer Verschlusszeit von 1/15s ein Bild machen, anstatt ohne IS mit 1/200s. Das ist natürlich schon ordentlich und für Landschaft- oder Portraitaufnahmen sicher ein Pluspunkt.

Ich betrachte das ganze ja aus der Perspektive des Tier- und Sportfotografen. Das Objektiv kommt aufgrund der doch nicht so großen Offenblende bei mir nicht unbedingt als Portraitlinse zum Einsatz. Vielmehr nutze ich es gerne für Bewegungsfotos oder wenn man einfach etwas flexibler sein muss, was die Brennweite angeht. Bei Bewegungsfotos fotografiere ich allerdings jenseits der 1/1000s oder gerne auch noch kürzer. Bei dieser kurzen Verschlusszeit hätte ein Bildstabilisator kaum noch positive Einflussmöglichkeiten. Und wer darauf verzichten kann, der kann dadurch schonmal schlappe 500€ sparen und sich lieber noch ein weiteres Objektiv zulegen.

Der große Bruder: das Canon EF 70-200mm f/2.8L USM

Wenn da nicht der große Bruder wäre… Das Canon EF 70-200mm f/2.8L USM* (Affiliate Link). Meine Nummer eins auf der „will-ich-unbedingt-irgendwann-haben“-Liste. Die konstante Offenblende auf f/2.8 ist natürlich für so ein Telezoom richtig stark! Das ganze hat aber auch seinen Preis mit aktuell rund 1.300€ ist es etwas teurer als das 4L mit IS. Trotzdem würde ich gerne mein 4L iiirgendwann gegen dieses hier austauschen, denn die Freistellung ist mit einer f/2.8 Blende natürlich schon nochmal ein Stückchen schicker.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch die Elite erwähnt: Das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM* (Affiliate Link), welches die neuste Version des Canon Bildstabilisators verbaut hat und eben auch mit einer konstanten Offenblende von f/2.8 glänzen kann. Preislich bei rund 1.900€ aber wohl doch eher etwas für den Berufsfotografen oder Lottogewinner.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Schneller geht wohl kaum: Rennpferd beim Hamburger Derby [ISO 400 | 98mm | f/4.0 | 1/2500 Sek.]

Zoom oder Festbrennweite für Bewegungsfotos?

Jetzt könnte man natürlich auch noch überlegen ob man sich nicht lieber ein bis zwei Festbrennweiten aus diesem Brennweitenbereich holt, denn in der Regel haben diese ja nochmal eine größere Offenblende als das 2.8L. Mittlerweile bin ich ja schon ein richtiger Festbrennweiten-Fan geworden (freut euch schonmal auf die nächsten beiden Beiträge 😉 ), aber so ein gutes Zoom darf meiner Meinung nach auch nicht fehlen.

Gerade in der Sportfotografie habe ich nicht die Möglichkeit mich andauernd umzupositionieren um den ultimativen Shot zu zauberen oder zu sagen „Könnt ihr das bitte nochmal genauso machen?“. Da benötigt man einfach ein bisschen mehr Flexibilität, was man dank eines Zoom-Objektives ja erreicht. Oder auch wenn der Hund bei Bewegungsfotos auf euch zuläuft könnt ihr beim fotografieren gleichzeitig einfach herauszoomen.

Mein Fazit

Das Canon EF 70-200mm 4L USM war nach der 700D mit ihrem Kit Objektiv* (Affiliate Link), das erste Objektiv was ich mir zusätzlich zu meiner Kamera gekauft habe. Lange Zeit war es auch mein „Immerdrauf“, bis man natürlich an die ein oder anderen Grenzen stößt. Bei schlechten Lichtverhältnissen klappte das mit den Bewegungsfotos einfach nicht mehr und für Portraits ist es oft einfach ein Stück zu lang. Daher wird es mittlerweile eher nur noch zu Sportanlässen oder bei schönem Wetter „ausgeführt“. Und da zaubert es mit den richtigen manuellen Einstellungen sehr gute (Bewegungs-)Bilder!

Ich möchte ein Zoom bei meinen Objektiven nicht missen und bin mit diesem für meine Bedürfnisse sehr zufrieden. Wie gesagt, würde ich es irgendwann wohl mal auf das 2.8L „upgraden“, aber bisher standen auf meiner Liste noch andere Objektive weiter oben die es mir angetan haben.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Flugohr-Aussie Ivy [ISO 400 | 118mm | f/4.0 | 1/1600 Sek.]

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Ich geh mit meiner Laterne [Monatspfoto]

Das neue Thema für das Monatspfoto November steht fest. Da ich schon so lange nicht mehr mitgemacht haben, wurde es jetzt aber auch mal wieder Zeit. Das Thema ist übrigens: Ich geh mit meiner Laterne.

Da kam mir natürlich gleich in den Sinn, eine Laterne selbst zu basteln. Aber leider fehlt mir momentan das Material und die Idee irgendetwas umzusetzen. Also musste einfach die Deko-Kerzenhalter-Laterne herhalten. Das Wetter war natürlich die letzten Tage mehr als mies. Aber wie wäre es denn wenn man sich einfach mal die Technik zu nutze macht?

Aus zwei mach eins

Also erstmal mein kleines Studio-Setting aufgebaut und ein wenig losgeknipst. Die Bilder waren ganz nett, aber man hat doch gemerkt, dass irgendwie die Stimmung fehlt…

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also machte ich mich in meiner Lightroom-Bibliothek auf die Suche nach einer passenden Location. Und sofort kam mir der kleine See mit der hübschen Allee in den Sinn. Meistens mache ich ein paar Testaufnahmen und habe dadurch immer ein paar Bilder von der Umgebung ohne die Hunde im Bild. Da diese Bilder aber schon etwas älter sind habe ich diese Testaufnahmen natürlich schon gelöscht.

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also hieß es erstmal die „alte“ Ivy aus dem Bild rausretuschieren, damit die „neue“ Ivy mit Laterne darin ihren Platz finden konnte. Der mühseligste Part war dann wohl die zwei Bilder vom Licht und der Stimmung her irgendwie aufeinander abzustimmen. Und immer wenn ich mal 5 Minuten weggehe und mir das Bild dann nochmal anschaue, finde ich irgendwie immer eine neue Kleinigkeit die ich anpassen möchte.

Unser Monatspfoto November

Irgendwann muss man aber ja ein Ende finden und so präsentiere ich euch unser Monatspfoto für den Monat November unter dem Motto „Ich geh mit meiner Laterne“!

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Was meint ihr? Ist mir die Bearbeitung einigermaßen gelungen? Für konstruktive Kritik und Verbesserungstipps bin ich natürlich immer offen, schließlich bin ich ja auch kein Profi. 🙂