So funktioniert das Clickertraining

[Click & Trick] Tutorial Übersicht

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Jeden Mittwoch gibt es ein neues Trick Tutorial oder auch eine Alltagsübung zum Nachmachen. Die Trick Tutorials sind grob nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt, sodass für alle etwas dabei ist. Zudem wird alles ausführlich in Videoform erklärt. Wer trotzdem noch Fragen hat, darf sich damit natürlich immer gerne an mich wenden.

Der Übrsichtlichkeit halber, werde ich in diesem Blogpost alle Trick Tutorial Beiträge zusammenfassen. Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach in der Kategorie Click & Trick oder der YouTube Click & Trick Playlist stöbern.

In der Regel bringe ich meinen Aussiemädels neue Tricks mit dem Clicker bei. Daher zeige ich euch in den Trick Tutorials auch, wie ihr den Trick eurem Hund mit dem Clicker beibringen könnt. Solltet ihr euch bisher noch gar nicht mit dem Thema Clickertraining beschäftigt haben, lege ich euch die Anleitung zum Einstieg ins Clickertraining ans Herz.

★☆☆ – Schwierigkeitsgrad: Einfach

★★☆ – Schwierigkeitsgrad: Mittel

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★★★ – Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • /

Wünsche zu neuen Tricks sind immer gerne gesehen und könnt ihr einfach als Kommentar und diesem oder einem der Click & Trick-Beiträge hinterlassen.

5 Dinge, die ich beim nächsten Welpen anders machen werde

Darum ist mein Leben ohne Hunde sinnlos

Schon länger habe ich keinen sehr persönlichen Beitrag geschrieben. Bis ich vor ein paar Tagen über die Blogparade der miDoggy Community gestolpert bin, indem es um das Thema „Darum ist das Leben ohne Hund sinnlos“ geht. Deshalb soll es in diesem Beitrag um die Sinnlosigkeit meines Lebens ohne Hund gehen.

Gesundheit fördern

Ich muss sagen, ich bin schon immer ein sehr sportlicher Mensch und auch gerne viele Stunden am Tag an der frischen Luft. Allerdings sitze ich natürlich auch mittlerweile viele Stunden am Tag am Schreibtisch. Durch meine Aussiemädchen finde ich dennoch immer die Zeit für einen Spaziergang oder sogar eine gemeinsame Jogging-Runde. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern befreit auch den Kopf und man ist anschließend wieder deutlich konzentrierter und fokussierter auf seine Aufgaben.

Meine innere Mitte

Meine Hunde sind mein Ausgleich und mein Ruhepol. Egal ob in stressigen, ängstlichen oder traurigen Momenten – sie stehen mir immer zur Seite. Durch ihre Anwesenheit und durch die Beschäftigung mit ihnen, verarbeite ich solche Lebensphasen deutlich besser und schneller. Denn sie geben mir Zeit, so viel Zeit wie ich brauche. Jeder einzelne, noch so kleine Moment, in denen wir einfach nur kuscheln oder gemeinsam unterwegs sind, ist für mich absolut kostbar. Ich nutze die Zeit intensiver und habe mittlerweile ein viel größeres Bewusstsein für die Kleinigkeiten im Leben. Durch meine Hunde fühle ich mich im Gleichgewicht und wenn ich ins Wanken gerate sind sie immer für mich da.

Gemeinsame Abenteuer

In meinem Hundefreien-Leben war ich nicht wirklich gerne auf Reisen und habe lieber meinen täglichen Rhythmus gehabt. Seit die kleine Brooke damals eingezogen ist bin ich das erste Mal alleine und mit viel Freude in einen Kurzurlaub gefahren. Und seitdem wächst in mir das Fernweh. Die Aussiemädchen und ich sind mittlerweile viel unterwegs und erkunden gemeinsam die Welt. Seien es jetzt lang geplante Urlaube, Kurztripps oder spannende Wanderungen in unserer Umgebung. Ich liebe es mit den beiden gemeinsame Abenteuer zu erleben und ich behaupte einfach mal, dass sie daran auch unfassbar viel Spaß haben.

Hunde verbinden

Ich habe zwar kein Problem auf Menschen zuzugehen, aber durch meine Hunde habe ich unfassbar viele nette Menschen kennengelernt. Nicht nur den ehrlichen und freundlichen Austausch über Hundeerziehung, Pflegetipps und Co. schätze ich sehr, sondern auch die vielen gemeinsamen Spaziergänge und Wanderungen mit Hundebesitzern, die ich teilweise schon zu meinen Freunden zählen kann. Sogar bei einem richtigen Hundeurlaub waren wir dabei – mit 14 Hunde und ihren Frauchen und Herrchen waren wir ein Wochenende am Edersee. Wir waren wandern, hatten viele Fotoshootings und sogar einen kleinen Hundefilm gedreht.

Miteinander wachsen

Ein Leben mit zwei Hütehundmädchen ist oft eine Herausforderung. Aber ich liebe Herausforderungen und lerne täglich dazu. Jede Situation die wir meistern schweißt uns zusammen und lässt uns aneinander und miteinander wachsen. Manchmal zwingen sie mich in Situationen, denen ich persönlich lieber aus dem Weg gegangen wäre. Doch dann gibt es kein zurück und ich muss ruhig und konsequent bleiben, damit die beiden nicht auch die Beherrschung verlieren. Ich glaube das ist der größte Punkt, der sich persönlich seit dem Leben mit meinen Hunden an mir weiterentwickelt hat.

Lange rede, kurzer Sinn: ich kann mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen. Und da unsere gemeinsame Zeit so oder so eindeutig zu kurz ist nutzen wir jede Minute, jede Sekunde die wir gemeinsam verbringen.

Notfallkarte Freebie

Auf alle Fälle vorbereitet dank Notfallkarte [Freebie]

Man ist unterwegs, der Lieblingsvierbeiner gerade allein zu Hause und dann passiert es ganz unerwartet: ein Unfall. Man wünscht es keinem und hofft, dass dieser Fall niemals eintritt, aber gerade als alleinerziehende Hundemama oder alleinerziehender Hundepapa muss auch für den Notfall vorgesorgt sein. Denn auch dann soll der Lieblingsvierbeiner gut versorgt sein. Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wie ich meinen Hunden in diesem Ernstfall möglichst viel Stress erspare. Daher möchte euch heute meine Notfallkarte und auch noch meine Notfallmappe vorstellen.

Notfallkarte – Erste Hilfe kontaktieren

Zunächst einmal müssen Menschen und Sanitäter wissen, dass man überhaupt ein Tier ganz alleine zuhause sitzen hat das auch Hilfe braucht. Daher habe ich in meinem Geldbeutel und auch in den meisten meiner Jacken eine Notfallkarte mit dabei. Auf dieser Notfallkarte werden Rettungshelfer darauf hingewiesen, dass ich zwei Hunde alleine zuhause sitzen habe. Ebenso findet man dort einen Notfallkontakt, den die Sanitäter anrufen können.

Das können Verwandte, Freunde oder auch eine Hundepension des Vertrauens sein. Natürlich sollte dieser Kontakt „vorgewarnt“ sein und bestenfalls auch einen Schlüssel zu euer Wohnung haben um im Ernstfall den Lieblingsvierbeiner mitnehmen zu können. In meinem Fall sind sowohl meine Mutter, als auch die Hundepension, in die die Aussiemädchen tagsüber manchmal gehen, angegeben. Unsere Hundepension bietet sogar einen speziellen Service an, die Hunde bei einem Notfall sofort abzuholen und solange aufzunehmen, bis das ganze Chaos vorüber ist.

Notfallkarte Freebie

Unsere Notfallkarte gratis für euch!

Und da ich das Thema so unfassbar wichtig finde und man sich als verantwortungsbewusster Hundebesitzer mit solchen Situationen – gerade wenn man alleine lebt – auseinandersetzen sollte, könnt ihr hier unsere Notfallkarte gratis herunterladen! Einfach das Formular ausfüllen und ihr bekommt unsere Notfallkarte direkt ins E-Mail-Postfach. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch gleichzeitig noch schnell zu unserem Newsletter anmelden.

[mailmunch-form id=“742955″]

Trotzdem sind hier aber alle Daumen und Pfoten für alle da draußen gedrückt, dass ihr sie nie wirklich brauchen werdet.

Notfallmappe – für alle Helikopterhundeeltern

Die Idee einer Notfallkarte ist natürlich super. Aber wirklich wohl habe ich mich damit ehrlich gesagt nicht so gefühlt. Keiner kennt meine Hunde so gut wie ich und da ich immer relativ neu an den Orten war und noch keine lange Freundschaften dort hegte und pflegte, denen ich blind meine Hunde anvertrauen würde, wollte ich noch besser vorsorgen.

Also habe ich eine Notfallmappe zusammengestellt. Darin zu finden sind:

  • Steckbriefe der Aussiemädchen, Eigenarten, etc.
  • Mengenangaben des Futters, Standort Futtersack, ggf. Medikamenteneingaben
  • Kopien der Hundepässe
  • Kopien der Hundeversicherungen
  • Weitere Kontaktdaten, falls sich der Notfall in die Länge zieht und die Hunde nicht so lange bei dem Ersthelfer unter kommen können

Also so ziemlich alles, was im Ernstfall eben wichtig werden könnte. Unsere Notfallmappe findet man direkt im Eingangsbereich und sollte dem Ersthelfer auch direkt ins Auge springen. Ansonsten liegt ein zweites Exemplar in meinem Auto, nur für den Fall der Fälle.

Jedem dem ich davon erzähle, belächelt mich nur. Aber ich persönlich fühle mich damit für den Notfall einfach abgesichert. Denn ich bin mir der Verantwortung meinen Hunden gegenüber bewusst und die schließt für mich eben auch die Organisation einer außergewähnlichen Situation mit ein.

Pfotenpflege für Winterpfötchen

Pflegetipps für Winterpfötchen

Neigt ihr im Winter auch zu rissigen Händen und trockener Haut? Nicht anders geht es unseren geliebten Vierbeinern und gerade im Winter sind die Winterpfötchen besonderen Belastungen ausgesetzt. Mit ein paar einfachen Tipps, könnt ihr eurem Hund allerdings die Winterzeit deutlich erleichtern.

Gefahr Streusalz

Die wohl größte Gefahr für die weichen Samtpfoten ist wohl das Streusalz. Aus dem Weg gehen, kann man dem ganzen nicht immer. Wohnt man beispielsweise wie wir mitten im Ort und muss ein paar Querstraßen bis zum Feld gehen, kommt man um das Laufen auf den gestreuten Wegen nicht herum. Und da wir ja alle wissen, dass Salz vorallem Feuchtigkeit entzieht, ist es der Hauptfaktor für spröde und rissige Hundepfötchen.

Daher ganz wichtig – nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen um das ganze Salz zu entfernen.

Pfotenpflege für Winterpfötchen

Weiche Winterpfötchen dank Pfotenbalsam

Aber auch durch die Kälte werden die Winterpfötchen deutlich strapaziert und ein regelmäßiges Abduschen gegen das lästige Streusalz kann trockene Pfoten nicht ganz verhindern. Daher empfehle ich nach der Dusche – und gerne auch mal zwischendurch – einen guten Pfotenbalsam, der den Pfoten wieder Feuchtigkeit spendet und sie wieder geschmeidig macht.

Eigentlich wollte ich schon immer mal gerne einen Pfotenbalsam selbst machen und euch hier vorstellen – das soll nämlich gar nicht so schwer sein. Allerdings fehlte mir einfach die Zeit und so stolperte ich zufällig im dm über den Pfotenbalsam(Werbelink, selbstgekauft) und packte ihn direkt mal in mein Einkaufswagen. Das heißt wir fahren diesen Winter mit der gekauften Variante, die auch defintiv ihren Nutzen erfüllt. Aber nächstes Jahr könnt ihr euch schonmal auf ein Pfotenbalsam DIY freuen.

Winterpfötchen richtig frisieren

Ein Problem, was vorallem langhaarige Hunderassen im Winter haben – die fiesen Schneeklümpchen, die sich zwischen den Pfoten und auch am ganzen Körper bilden. Das kann für den Hund sehr unangenehm werden, manche lassen sich davon aber auch weniger stören. Sollten sich Klümpchen gebildet haben und euer Hund fühlt sich sichtlich unwohl, brecht den Spaziergang am besten ab. Eine lauwarme Dusche löst die kleinen Schneebälle wieder auf.

Pfotenpflege für Winterpfötchen

Um dem ganzen aber vorzubeugen bedarf es einer schicken Winterfrisur für die Pfötchen. Dazu wird einfach das Fell zwischen den einzelnen Zehlen und zwischen den Ballen gekürzt. Das kann entweder mit einer abgerundeten Schere oder einer kleinen Schermaschine erfolgen. Achtet aber darauf, dass ihr eurem Lieblingsvierbeiner nicht in die dünne Haut zwischen den Zehen schneidet. Traut ihr euch das gar nicht zu, geht einfach zu einem Hundefriseur eures Vertrauens.

Unsere liebste Hundesportart Agility

Unsere liebste Hundesportart: Agility

Im Rahmen der miDoggy Blogparade diesen Monat mit dem Thema „Diese Hundesportart macht jeden Sportmuffel zum Sportfreak„, möchten wir euch heute etwas von unserer liebsten Sportart erzählen: dem Agility!

Agility is fun!

Für alle die Agility noch nicht kennen, möchte ich euch diese Hundesportart kurz erklären. Beim Agility bewältigt der Hund einen vorgegebenen Parcours – möglichst Fehlerfrei und in schneller Zeit. Der Parcours besteht dabei nicht nur aus verschiedenen Sprüngen, sondern auch aus Tunneln, Slalom und verschiedenen Kontaktzonen-Geräten (Wand, Steg & Wippe). Der Hund wird dabei vom Menschen mittels Körpersprache und Stimme durch den Parcours geführt. Und das ist gar nicht so leicht, wie es vielleicht manchmal aussieht – ich hatte schon den ein oder anderen Knoten in meinen Armen. 😀

Agility ist allerdings erst etwas für ausgewachsene Hunde. Ich würde mit dem Training an Geräten nicht vor dem vollendeten ersten Lebensjahr anfangen. Sicher kann mal dem Welpen schonmal den Tunnel zeigen oder Targetübungen machen. Sprünge und Kontaktzonengeräte sollten allerdings in Hinblick auf die noch nicht ausgewachsenen und gefestigten Gelenke erstmal außen vor gelassen werden. Ein Start auf Turnieren ist sowieso erst ab 18 Monaten und mit einer erfolgreich abgeschlossenen Begleithundeprüfung möglich.

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Hundesport & Aussie – ein Muss?

Für mich stand schon vor Hundeeinzug fest, dass ich mit meinem Hund etwas sportliches machen möchte. Was allerdings genau – dafür war (und bin) ich komplett offen. Wichtig ist mir, dass sowohl ich als auch der Hund Spaß an der ganzen Sache haben. Natürlich hat es auch den Hintergrund einer gewissen Auslastung. Ein-, zweimal die Woche richtig auspowern – und das am besten körperlich und geistig gleichzeitig. Wir clickern zwar auch oft und gehen auch mal joggen, aber das Agility-Training lastet Brooke und Ivy ganz anders aus. Es ist für sie ein Job, der ihnen Spaß macht, aber sie natürlich auch mal richtig körperlich und geistig fordert.

Allerdings sollten die Hunde vorallem auch im Alltag lernen zu entspannen und nicht so hochgepusht zu werden, sodass man 5x die Woche 2 Stunden über den Hundeplatz rennen muss. Wir haben zum Beispiel im Winter 2017/2018 auf Grund einiger Veränderungen gar kein Agility machen können. Das heißt es gibt „nur“ Gassi, Clickertraining und die ein oder andere größere Wanderung. Aber damit kommen meine beiden Hütemädels auch ganz wunderbar zurecht.

Ob man mit seinem Hund eine Hundesportart lernen möchte ist natürlich jedem selbst überlassen. Im Vordergrund sollte dabei meiner Meinung natürlich der Spaß für Mensch und Hund stehen. Und Agility ist auch nicht nur was für Aussies oder Hütehunde – es gibt ganz verschiedene Rassen, denen Agility Spaß macht.

Unser Weg zum Agility

Über unsere Hundeschule haben Brooke und ich damals zwei Mantrailing-Kurse mitgemacht. Auch das hat uns sehr viel Spaß gemacht und ich hätte nie gedacht, dass Kribbelbiene Brooke dabei so konzentriert und zielsicher arbeitet. Und erst recht möchte man nicht glauben, dass dieser Hund nach einigen Minuten trailen den Rest des Tages verschlafen hat. Allerdings wollte ich nicht in eine Rettungshundestaffel, da dies wirklich sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Agility hatte ich natürlich schon von Anfang an im Auge. Auch weil Brooke die Geräte schon als Welpe ganz toll fand. Ich hatte nur ziemlich bedenken, dass sie sich durch den Parcours „schreien“ würde (sie gehört ja doch eher zu der gesprächigen Sorte Aussie). So war und ist es aber gar nicht: Brooke ist im Parcours absolut ruhig. Nur wenn Frauchen sich richtig blöd anstellt, bellt sie mich mal an. Zurecht wie ich finde.

So sind wir also beim Agility hängen geblieben und beide sehr glücklich damit. Weil wir dann sowieso in einem Verein waren und dort unseren Agility-Anfängerkurs absolvierten, durfte auch Ivy irgendwann mal im Agility schnuppern und ist mittlerweile auch schon ein kleiner Agility-Profi geworden.

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Unsere Ziele

Tatsächlich gehöre ich ja auch zu der ehrgeizigen Sorte Mensch. Zwar ist mir der Spaß am wichtigsten, aber wenn dieser vorhanden ist würde ich das Können eben auch verbessern und perfektionieren wollen. So würden wir irgendwann gerne mal richtige Agility-Turniere laufen. Bisher sind wir ja nur in auf Fun Turnieren gestartet. Diese sind sozusagen nicht offiziell und werden oft auch als Training unter Turnierbedingungen bezeichnet. Was natürlich eine tolle Chance für unerfahrene Hunde ist!

Da wir aktuell leider noch keine Begleithundeprüfung haben, können wir aber an den offiziellen Turnieren nicht teilnehmen. Außerdem steht uns ja bald auch wieder eine neue Vereinssuche bevor und dann müssen wir sowieso erstmal wieder ein bisschen trainieren. Denn ohne Hundeplatz und Geräte, lässt sich Agility leider nicht wirklich mal eben Zuhause üben.

Bevor ihr euch gleich noch das Video von Brooke’s und meinem ersten Tunnelcup anschaut würde mich interessieren, ob ihr Agility oder eine andere Hundesport macht und was euch daran besonders viel Spaß macht? Schreibt mir also gerne eine Kommentar, ich freue mich! 🙂

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Titelbild by Hemlep Fotografie

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Als Brooke sich damals das erste Mal auf einem Spaziergang den Rücken so verdrehte, dass sie sich etwas einklemmte und Schmerzen beim aufstehen und hinlegen hatte, war der Schock groß. Zunächst ging es natürlich erstmal zum Tierarzt, um Schlimmeres auszuschließen. Anschließend ging die Suche nach einem passenden Tierphysiotherapeuten los. Und da dies gar nicht so einfach war, möchte ich euch heute alles rund ums Thema Tierphysiotherapie erzählen und euch am Ende noch Tipps zur Suche nach dem passenden Physiotherapeuthen mit auf den Weg geben.

Wann macht Tierphysiotherapie Sinn?

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Ein Besuch bei der Tierphysiotherapie kann aus verschiedenen Gründen Sinn machen. Gerade nach Operationen kann eine physiotherapeutische Behandlung zur besseren Heilung und zur schnelleren Mobilisierung beitragen. Aber auch bei Gelenkerkrankungen, Sportverletzungen oder dem gezielten Muskelaufbau kann Physiotherapie nützlich sein.

Als meine Pferde noch aktiv auf Turnieren gestartet sind wurden sie regelmäßig von einer Tierphysiotherapeutin behandelt. In meinen Augen waren sie zu diesem Zeitpunkt nämlich Leistungssporter. Zwar habe ich sie immer gewissenhaft aufgewärmt, trainiert und auf ihre Bedürfnisse geachtet, aber ein unerwarteter Satz zur Seite oder unkontrolliertes Losrennen wenn es morgens endlich auf die Weide geht bleibt leider nicht immer aus. Da geht es dann ganz schnell, dass sich die Muskeln verspannen oder sogar Blockaden entstehen. Einiges lässt sich durch gezieltes Gymnastizieren lockern, aber es ist nicht verkehrt in regelmäßigen Abständen eine Fachmann draufschauen zu lassen. Und wenn dieser mal keine „Probleme“ entdeckt, so hat sich das Pferd immerhin eine schöne Massage verdient. 😉

Ähnlich sehe ich das ganze auch bei meinen Hunden – denn auch hier sind wir sportlich im Agility unterwegs. Aber das bedeutet nicht unbedingt, dass Tierphysiotherapie nur was für Sportler oder Rentner ist. Wie am Anfang geschrieben, war Brooke bei ihrem ersten Physiotherapie-Besuch etwa ein Jahr alt. Und der „Unfall“ ist auch noch beim täglichen Toben über eine Wiese passiert.

So läuft die Tierphysiotherapie ab

Bei einer physiotherapeutischen Behandlung wird zuerst eine Ganganalyse gemacht und anschließend das gesamte Pferd oder auch der gesamte Hund auf seine Beweglichkeit durchgechecked. Mittels Massage, Dehnung und gegebenenfalls gezielter Manipulation werden die verspannten Stellen wieder mobilisiert. Es gibt aber noch viel mehr Therapieformen, die je nach Befund sinnvoll sein können. Dazu zählen zum Beispiel Laser-, Magnetfeld- und Unterwassertherapie. Zusätzlich werden von vielen Physiotherapeuten auch Akupunktur, Chiropraktik, Kinesiologie und vieles mehr angeboten.

Bisher habe ich bei unseren Tierphysiotherapie-Besuchen immer kleine Übungen für zu Hause gezeigt bekommen. So kann man möglichen Problemzonen und Verletzungen auch ganz wunderbar vorbeugen.

Für die Hunde habe ich beispielsweise das langsame Slalomgehen empfohlen bekommen um die Biegung zu fördern oder auch kontrolliertes Steigen über ein Mini-Cavaletti. Dabei ist wichtig, dass der Hund langsam geht und jedes Bein einzeln über die Stange hebt, anstatt in einem Satz darüber zu springen. Zusätzlich nutzen wir auch ein Balancekissen zur gezielten Stärkung der Muskulatur.

Pferde biege und dehne ich neben der Arbeit unter dem Sattel auch gerne mal ganz entspannt im Stall. Dafür einfach ein Leckerchen ganz langsam zur linken oder rechten Flanke führen und dort belohnen.

Wann ist Tierphysiotherapie sinnvoll?

Den richtigen Tierphysiotherapeuten finden

Die Tierphysiotherapie ist leider keine staatlich geregelte Berufsausbildung. Daher solltet ihr euch im Vorfeld gut informieren, wem ihr euren geliebten Vierbeiner anvertraut. Fragt am besten euren Tierarzt, wen er empfehlen kann oder andere Hundebesitzer in eurem Umkreis.

Ich habe glücklicherweise eine Tierphysiotherapeutin gefunden, die ursprünglich als Tierärztin gearbeitet hat und demach Tiermedizin studiert hat. Dort habe ich mich fachlich sehr wohl gefühlt und vorallem hätte es auch den Vorteil, dass Sie uns direkt Medikamente verschreiben kann.

Und jetzt interessiert mich eure Meinung: Habt ihr euer Tier schon einmal von einem Physiotherapeuten/Osteophaten behandeln lassen und wie sind eure Erfahrungen?

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Zweithund – War es die richtige Entscheidung?

Vor kurzem ist das kleine Ivy-Kind schon zwei Jahre alt geworden. Da fragt man sich doch immer wieder, warum die Zeit so schnell zu verfliegen scheint. Und vorallem mache ich mir immer wieder Gedanken ob ich immer den richtigen Weg gegangen bin. Während ich also die letzten Monate Revue passieren lasse, kommt mir auch immer wieder die Frage in den Kopf – war es die richtige Entscheidung einen Zweithund so früh anzuschaffen?

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Der Weg zum Zweithund

Der Zweithund kam ehrlich gesagt früher als geplant. Für mich war zwar schon relativ früh klar, dass Brooke irgendwann eine kleine Aussie-Schwester bekommen wird, aber nicht mit rund 18 Monaten. Vorallem musste ich mir alleine schon bei den noch ziemlich unklaren Überlegungen schon zu genüge anhören, dass ich wohl verrückt sei! Ein Welpen zu einem Junghund? Das geht doch sowieso schief! Und Brooke habe ja sowieso noch einige Baustellen. Beispielsweise ihre Bellerei am Hundeplatz, da sie hier mit den Reizen einfach noch überfordert ist.

Ich bin mir absolut bewusst, dass Brooke nicht der klassische Vorzeigehund ist. Wir haben einige Baustellen. Vorallem immer dann, wenn viele Andere es sehen wie zum Beispiel auf dem Hundeplatz. Und diese Menschen sehen dann auch immer nur unsere Probleme. Aber das ist nur ein Bruchteil des Ganzen. Keiner sieht, dass sie im Freilauf gut hört. Dass sie zuhause nicht die Bude auf den Kopf stellt, sondern auch problemlos einen ganzen Tag verpennen kann. Ehrlich gesagt, gab ich also wenig auf die ganzen blöden Sprüche und verließ mich da ganz auf mein Bauchgefühl.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Allerdings hatte ich auch einige „Ansprüche“ an den Zweithund. Ich wollte nicht noch so eine kleine Granate wie Brooke, denn das würde eine unhaltbare Kombination werden. Etwas souveräner, in sich ruhender, aber trotzdem mit viel Spaß und Motivation bei der Arbeit. Außerdem gesundheitlich in allen Bereichen frei. Und auch optisch sollte mir der Hund natürlich gefallen.

Relativ schnell lernte ich dann Ivy’s Züchterin kennen und da war Nova – Ivy’s Mama – auch schon tragend. Nicht nur die Hunde und die ganze Zucht sprach mich sehr an, auch mit Aileen verstand ich mich von Anfang an sehr gut. So kam es also, dass ich auf die Geburt der Welpen hinfieberte.

Als die kleinen felligen Babys dann geboren waren, haderte ich noch relativ lang mit mir. Gerade in Hinsicht auf meine Charaktervorstellungen, zeigt sich ja in den ersten Wochen nicht gerade viel. Optisch sagte mir Ivy anfangs überhaupt nicht zu. Ich bin kein Fan von hellen Merles. Und gerade auf den ersten Fotos, sah Ivys Creme-Grundfarbe fast weiß aus.

Aileen war aber sehr geduldig mit mir und ich glaube, dass sie von Anfang an wusste, dass ich mich letztendlich für Ivy entscheiden werde. Bei mir machte es beim zweiten Besuch dann „Klick“, als ich im Welpenauslauf saß und Klein Ivy auf meinem Schoß eingeschlafen ist. So zog dann also im März 2016 die kleine Ivy ein. Brooke war zu diese Zeitpunkt rund 18 Monate alt.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Zwei Junghunde – kann das gut gehen?

Ich erinnere mich noch gut an Ivy’s zweite Pubertät. Sie hörte erst auf den zweiten Rückruf, war unkonzentriert und wirbelte durch ihre kleine bunte Welt. Aber das war auch nur eine Phase, lassen wir diese also gerade mal etwas außen vor. Ivy ist fast genau der Hund, den ich mir als Zweithund gewünscht habe. Sie ist in den meisten Fällen deutlich souveräner und abgeklärter als Brooke. Bei der Arbeit möchte sie immer alles richtig machen, was das Training aber manchmal auch nicht ganz einfach macht. Da würde ich mir manchmal wünschen, dass sie mehr ausprobiert, Fehler macht, ohne dann gleich frustriert zu sein. Die Art wie ich mit Brooke neue Dinge übe, funktioniert bei Ivy nicht, beziehungsweise einfach deutlich langsamer. Aber seit ich das nun weiß und unser Training auf Ivy’s Art anpasse, lernt auch sie wesentlich schneller.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

Die Beziehung der beiden Mädels ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Sie halten definitiv zusammen und sind ein gutes Team. Allerdings besteht Brooke auf ihre Individualdistanz und möchte zum Beispiel kein Kontaktliegen mit Ivy. Ivy hingegen würde ihr am liebsten den ganzen Tag die Ohren putzen und schmusen, schmusen, schmusen! Draußen wird sich gegenseitig gehütet, zusammen geschnüffelt und die Welt erkundet. Alles in allem ergänzen sich die beiden in meinen Augen aber sehr gut und darüber bin ich unendlich froh!

Die richtige Entscheidung?

Selbstverständlich war – und ist es noch – nicht immer einfach mit zwei jungen Hunden. Aber ich würde behaupten, wir sind ein ganz gut eingespieltes Trio. Man hat ja immer mal so Tage, wo man den Hund am liebsten vierteilen würde, weil er irgendwas Dummes angestellt hat oder partout nicht hört. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht deutlich schlechter läuft als bei dem durchschnittlichen Zwei-Hunde-Halter. Vorallem ist die größte Schwachstelle auch noch oft mein Führungsstil.

Ich persönlich bin ein Mensch, der an Herausforderungen unheimlich wächst, auch wenn sie einen im ersten Moment wohl überfordern. Aber da packt mich dann mein Ehrgeiz und genauso war es auch bei der Hundeerziehung. Ein Hund zieht vielleicht mal an der Leine, aber bei Zwei fliege ich dann doch wie ein Fähnchen hinterher. Dadurch wurde ich natürlich auch deutlich konsequenter, was sich auch sehr positiv auf Brooke ausgewirkt hat. Gerade ich mache immernoch große Lernsprünge was Konsequenz, Durchsetzungsvermögen und Führungsstil angeht und das spiegelt sich natürlich auch in meinen Hunden wieder.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die beiden wunderbaren Züchterinnen der Aussiemädchen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Danke für eure unermüdliche Geduld mit mir und natürlich für diese tollen Hunde!

Ich bin überglücklich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und ich nun zusammen mit meinem blauen bekloppten Seelenhund und dem kleinen braunen Wirbelwind die Welt entdecken kann.

Zweithund - War es die richtige Entscheidung?

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Do it yourself: Schnüffelteppich

An kalten, regnerischen Tagen und vorallem zwischen den Jahren wo ihr vielleicht ein wenig Langeweile habt, ist doch die perfekte Zeit für ein hündisches DIY. Daher zeige ich euch wie ihr ganz einfach einen Schnüffelteppich für euren Vierbeiner machen könnt. Der Schnüffelteppich dient als tolle Beschäftigungsidee und geistige Auslastung, wenn eure Hund darin ganz fleißig seine Leckerchen sucht.

Die Anleitung zum Schnüffelteppich

Ihr benötigt dazu nur:

  • ein (altes) Handtuch,
  • eine oder mehrere Fleecedecken,
  • und eine Schere.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Ich benutze gerne verschiedene Fleecedecken um damit nachher eine schön bunte Schnüffeldecke zu haben. Ihr könnt aber natürlich auch einen einfarbigen Schnüffelteppich basteln.

Zu aller erst schneide ich mir meine kleinen Fleecestreifen aus. Diese sind etwa 4-5cm breit und 17cm lang. Anschließend schneide ich mir mein Handtuch auf die gewünschte Größe zu. Alternativ könnt ihr auch so eine Spülbeckenablagematte (ich habe keine Ahnung wie diese Teile heißen 😀 ) benutzen. Der Vorteil von einem Handtuch ist allerdings, dass ihr den Schnüffelteppich dann auch ganz einfach waschen kann.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

In das Handtuch schneide ich circa 1cm längliche Löcher. Bei mir wird das nach und nach auch immer etwas schief, aber das sieht man nachher nicht. Also seid dabei nicht zu genau.

Und dann heißt es knoten, knoten, knoten… Am besten macht ihr das, wenn ihr Abends sowieso auf der Couch sitzt und einen Film schaut. Denn das ganze dauert ein Weilchen. Ihr müsst einfach einen Fleecestreifen durch ein Loch im Handtuch ziehen, durch ein Loch daneben wieder nach oben führen und zu knoten. Das macht ihr bis das ganze Handtuch zugeknotet ist.

DIY Schnüffelteppich Anleitung

Je enger die Fleeceknoten aneinander sind, desto schwieriger wird es für den Hund später die Leckerchen zu erschnüffeln. Aber knotet sie nicht zu eng – dann liegen die Leckerchen nämlich nur auf den Fleecestreifen und fallen nicht ganz runter auf’s Handtuch.

Unser Schnüffelteppich ist übrigens bei 30°C in der Waschmaschine waschbar. Schaut einfach vorher, bei wieviel Grad ihr eure Fleecedecke(n) waschen könnt, dann wisst ihr bei wieviel Grad ihr euren Schnüffelteppich in die Waschmaschine stecken könnt.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim nachbasteln. Verlinkt mich auch gerne auf Facebook oder Instagram, damit ich eure Werke bewundern kann. 🙂

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Ich geh mit meiner Laterne [Monatspfoto]

Das neue Thema für das Monatspfoto November steht fest. Da ich schon so lange nicht mehr mitgemacht haben, wurde es jetzt aber auch mal wieder Zeit. Das Thema ist übrigens: Ich geh mit meiner Laterne.

Da kam mir natürlich gleich in den Sinn, eine Laterne selbst zu basteln. Aber leider fehlt mir momentan das Material und die Idee irgendetwas umzusetzen. Also musste einfach die Deko-Kerzenhalter-Laterne herhalten. Das Wetter war natürlich die letzten Tage mehr als mies. Aber wie wäre es denn wenn man sich einfach mal die Technik zu nutze macht?

Aus zwei mach eins

Also erstmal mein kleines Studio-Setting aufgebaut und ein wenig losgeknipst. Die Bilder waren ganz nett, aber man hat doch gemerkt, dass irgendwie die Stimmung fehlt…

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also machte ich mich in meiner Lightroom-Bibliothek auf die Suche nach einer passenden Location. Und sofort kam mir der kleine See mit der hübschen Allee in den Sinn. Meistens mache ich ein paar Testaufnahmen und habe dadurch immer ein paar Bilder von der Umgebung ohne die Hunde im Bild. Da diese Bilder aber schon etwas älter sind habe ich diese Testaufnahmen natürlich schon gelöscht.

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Also hieß es erstmal die „alte“ Ivy aus dem Bild rausretuschieren, damit die „neue“ Ivy mit Laterne darin ihren Platz finden konnte. Der mühseligste Part war dann wohl die zwei Bilder vom Licht und der Stimmung her irgendwie aufeinander abzustimmen. Und immer wenn ich mal 5 Minuten weggehe und mir das Bild dann nochmal anschaue, finde ich irgendwie immer eine neue Kleinigkeit die ich anpassen möchte.

Unser Monatspfoto November

Irgendwann muss man aber ja ein Ende finden und so präsentiere ich euch unser Monatspfoto für den Monat November unter dem Motto „Ich geh mit meiner Laterne“!

Ich geh mit meiner Laterne Monatspfoto

Was meint ihr? Ist mir die Bearbeitung einigermaßen gelungen? Für konstruktive Kritik und Verbesserungstipps bin ich natürlich immer offen, schließlich bin ich ja auch kein Profi. 🙂

So funktioniert das Clickertraining

So funktioniert das Clickertraining

Viele Hundebesitzer die mit ihren Hunden Tricks üben oder im Hundesport aktiv sind nutzen einen Clicker. Was für Vorteile das Clickern hat und wie ihr mit eurem Hund das Clickertraining beginnt erkläre ich euch in diesem Blogpost.

Das richtige Timing

Beim Erlernen von Tricks, Übungen im Hundesport oder auch in Alltagssituationen ist das Timing enorm wichtig. Denn der Hund muss genau in dem Moment bestätigt werden, in denen er das gewünschte Verhalten zeigt. In der Regel ist das am Anfang aber nur ein winziger Moment und wir Menschen sind da leider oft viel zu langsam. Außerdem haben wir in manchen Situationen vielleicht gar nicht die Möglichkeit dem Hund direkt ein Keks hineinzustopfen, beispielsweise bei Distanzarbeit.

Mit dem Clicker oder auch einem sogenannten Makerwort – das kann zum Beispiel „Yes“, „Click“ oder „Tik“ sein – kann der Hund viel gezielter trainiertert werden. Denn der Click soll dem Hund den Moment signalisieren, in dem er das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Die anschließende Belohnung mit Kesk oder Spielzeug folgt dann direkt danach.

Mit dem Clickertraining kann also das Timing optimiert werden und gleichzeitig ist es für den Hund ein klares und immer gleichbleibendes Signal: Click = Leckerchen.

So funktioniert das Clickertraining

Wie funktioniert das Clickertraining?

Der Hund muss allerdings erstmal verstehen, dass der Click was super tolles ist! Ansonsten ist es für ihn nämlich erstmal nichts weiter als ein Geräusch. Das Konditionieren des Clickers ist aber super einfach. Nehmt euch ein paar Leckerchen die euer Hund mag und einen Clicker. Dann heißt es die ersten Trainingseinheiten einfach nur clicken und direkt danach ein Leckerchen geben. So lernt der Hund zunächst, dass auf jeden Click ein Leckerchen folgt.

Hat der Hund das Prinzip verstanden, könnt ihr die ersten einfachen Übungen trainieren um auch selbst ein Gefühl für das passende Timing zu entwickeln. Anschließend lässt sich das Clickertraining nicht nur zum Erlernen von Tricks, sondern auch für Alltagssituationen oder im Hundesport verwenden.

Eine Übersicht von all unseren Trickanleitungen findet ihr übrigens in der Kategorie Click & Trick, wo es jeden Mittwoch ein neues Tutorial gibt.

Clickertraining für ganz Verrückte

Wie ihr ja sicher wisst, habe ich hier zwei Australian Shepherd Mädels. Die beiden sind allerdings in ihrer Arbeitsweise absolut unterschiedlich. Fangen wir mal mit Brooke an – die gibt nämlich richtig Gas wenn das Clickertraining ansteht. Wenn man dann zum Beispiel den Trick „Halten“ ausbauen möchte, sodass sie den Gegenstand länger im Maul hält wird sie richtig ungeduldig und spult alle möglichen Verhaltensweisen ab um an den Click zu kommen.

Um ihr diesen Stress zu nehmen und fokussiert zu arbeiten, clickern wir wirklich nur sehr kurze Sequenzen. Ich würde sagen nie länger als 2 Minuten. Das klingt jetzt sehr wenig, aber man kann ja auch einfach mehrfach am Tag mal eine kleine Trainingseinheit einlegen. Außerdem beginnen wir meistens mit einer ganz ruhigen Übung: dem Blickkontakt. Dabei soll Brooke aber nach dem Click nicht gleich den Blickkontakt abbrechen um wie eine Irre ihr Leckerchen zu verschlucken, sondern mich noch 1-2 Sekunden länger anschauen bis sie ihr Freigabekommando „OK“ erhält. Dabei ist man natürlich ruhig und jammert nicht. Diese Übung nimmt ihr ein wenig ihre überschwängliche Arbeitseinstellung und fokussiert sie viel mehr. Oft beende ich das Training auch mit dieser Übung, damit sie nach dem Training nicht total aufgekratzt ist.

So funktioniert das Clickertraining

Clickertraining macht kreativ

Das schöne am Clickern ist, dass euer Hund aktiv mitdenkt und auch mal etwas ausprobiert, wenn er nicht sofort einen Click bekommt. Das Stichwort heißt hier Shaping. Das bedeutet nichts anderes, dass euer Hund durch Probieren irgendwann einen neuen Trick erlernt hat. Ein simples Beispiel: euer Hund soll einen Gegenstand mit der Pfote berühren. Ihr legt also den Gegenstand vor den Hund und sagt dazu nichts. Jede Bewegung des Hundes in Richtung Gegenstand wird geclickt. Nach und nach dann nur noch die tatsächlichen Berührungen mit der Pfote. Abschließend führt man noch das passende Kommando ein und tada: Euer Hund hat den Trick von ganz alleine erlernt.

Das was Brooke also an Kreativität „zu viel“ zeigt, zeigt Ivy beispielsweise so gut wie nie. Mit ihr shapen ist eine super langwierig Angelegenheit. Denn wenn Ivy nicht versteht was sie machen soll, dann setzt sie sich hin und schaut einen an. Und schaut einen an. Und schaut. Und sitzt einfach da. Bei Ivy ist es daher also momentan mein Ziel beim Clickertraining nicht nur jede noch so kleine Tendenz in Richtung des erzielten Verhaltens mit dem Click zu bestätigen sondern sie auch noch mit verbalem Lob zu motivieren.

Clickertraining für alle Altersklassen

Meine Hunde lernen durch das Clickertraining unglaublich schnell und ich kann dadurch ihre Kreativität fördern. Mit beiden habe ich schon im Welpenalter mit der Konditionierung des Clickers begonnen. Das heißt jetzt nicht, dass sie mit 10 Wochen schon die komplizertesten Tricks lernen mussten – auf gar keinen Fall! Aber ich habe den Clicker für alltägliche Situationen und Grundkommandos genutzt.

Was man nie vergessen sollte – auch Training soll Spaß machen! Hört auf, wenn es am besten klappt. Macht lieber mehrere kurze Trainingseinheiten über den Tag verteilt, als eine Lange. Schließt am besten immer mit einem positiven Erlebnis für den Hund ab. Wenn der neue Trick noch gar nicht in der Übungseinheit geklappt hat, macht noch 2-3 Wiederholungen einer einfachen Übungen die der Hund schon kann um das Training nicht mit einem schlechten Gefühl für Hund und Herrchen zu beenden.

Meinen Hunden und mir macht das Training mit dem Clicker unheimlich viel Spaß! Nutzt ihr auch einen Clicker oder wollt es mal ausprobieren?