Wenn die eigenen Hunde sich plötzlich streiten

Tipps für heiße Sommertage

Nach den ersten heißen Wochen dieses Jahr, geht der Sommer nun in die nächste Runde. Doch bei der Hitze haben nicht nur Herrchen und Frauchen mit dem Wetter zu kämpfen, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde. Daher gibt es heute ein paar Abkühlungstipps für eure Vierbeiner an heißen Sommertagen.

Viel trinken

Dieser Punkt gilt zwar immer, aber gerade an sehr heißen Tagen ist es wichtig, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Daher sollte der Hund ständig frisches Wasser zur Verfügung haben. Ein Hund benötigt übrigens im Schnitt 35-60ml Wasser pro kg Körpergewicht. Bei Trockenfütterung steigt der Bedarf sogar um das 4-fache an!

Gassizeiten anpassen

An sehr heißen Tagen sollte man die größeren Spaziergänge auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegen. In der Mittagshitze sollte man wildes toben und spielen vermeiden und nur kurze Pipirunden einlegen.

Wenn der Welpe zum Pubertier wird

Vorsicht Verbrennungsgefahr!

Wer keinen Garten hat und Mittags ein Stück zur nächsten Lösemöglichkeit laufen muss – passt auf den heißen Teer und Bürgersteige auf! Wer schonmal barfuß im Sommer über Asphalt gelaufen ist, weiß wovon ich spreche. Das kann im schlimmsten Fall zu Verbrennungen der empfindlichen Pfotenballen führen. In so einem Fall solltet ihr schnellst möglich einen Tierarzt aufsuchen!

Abkühlung von Außen

Wasserspaß ist an heißen Tagen natürlich das Beste. Wenn sich euer Hund im Fluss oder See abkühlen kann, achtet aber darauf, dass er nicht zu viel schwimmt. Denn auch schwimmen ist anstregend! Und auch in der Mittagshitze sollte es vermieden werden. Ihr könnt euren Hund aber auch ganz einfach abduschen (lauwarm, nicht eiskalt!) oder euch vielleicht einen Hundepool* (Affilate Link) zulegen. Wer nicht gerne einen nassen Hund in der Wohnung hat, kann sich auch eine Kühlmatte zulegen. Diese hier* (Affilate Link) haben wir nun schon seit 3 Jahren und sind super zufrieden! Der Kühleffekt hält mehrere Tage an und man kann sie außerdem im Auto benutzen ohne dass sie kaputt geht. Viele Modelle gehen nämlich bei Sonneneinstrahlung kaputt.

Abkühlung von Innen

Eis im Sommer – wer liebt es nicht? Auch den Hunden kann man ein leckeres Hundeeis zubereiten. Dazu könnt ihr einfach normalen Naturjoghurt nehmen und einfrieren. Oder ihr werdet kreativ und zaubert eurem Hund eine hundegerechte Eissorte. Zum einfrieren eigenen sich beispielsweise die klassischen Kongs* oder auch sehr große Eiswürfelformen* (Affilate Links).

Habt ihr noch Tipps für heiße Sommertage? Dann lasst uns daran teilhaben und schreibt sie in die Kommentare!

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Während die Dressurreiter ihre Prüfungsaufgabe schon zuhause üben können, stellen sich die Springreiter bei jeder Prüfung einer neuen Herausforderung. Damit Du Dich bei Deinem nächsten Turnier noch besser vorbereiten kannst, gebe ich Dir jetzt meine 12 Tipps für ein besseres Parcours besichtigen.

Orientieren vor der Parcoursbegehung

Schon vor der offiziellen Parcoursbegehung sollte man sich einmal einen groben Überblick verschaffen, sofern es natürlich die Zeit zulässt.

1. Parcoursskizze anschauen

Die Parcoursskizze hängt manchmal am Einritt aus oder kann an der Meldestelle angefragt werden. So kannst Du Dir schon vor der Parcoursbegehung einen Überblick verschaffen. Hier gibt es zum einen ein paar Nebeninformationen wie die Länge, das Tempo, die erlaubte Zeit, Höchstzeit und ggf. den Stechparcours. Aber auch Einritt und Richterturm sind eingezeichnet. Das ganze ist zwar meistens nicht Maßstabsgetreu, aber reicht für einen Überblick defintiv aus.

2. Halten, Grüßen, Losreiten

Auch ganz wunderbar vor dem Besichtigen des Parcours kann man sich schon einmal anschauen wie man am besten Einreitet, an welcher Stelle man grüßt und wie man dann einen perfekten Weg zum ersten Sprung findet. Bevorzugen Du und Dein Pferd zum Beispiel ein Sprung aus einer Rechtswendung, kann man das – je nach Parcours, schon einmal einplanen. Achte dabei natürlich auch darauf, dass Deine Ideallinie zum ersten Sprung durch die Startlinie führt.

3. Ordnungsgemäße Reitkleidung

Es ist zwar nicht wirklich ein Tipp zum bessern Parcoursbesichtigen, aber ich finde es dennoch sehr wichtig sich am Turnier an gewisse Regeln und Vorgaben zu halten. Die Parcoursbegehung beginnt erst, wenn der Parcours von einem Richter freigegeben wurde. Meistens erfolgt dies durch eine kurze Durchsage oder ein einfach Läuten der Richterglocke. Eine Parcoursbegehung vor der offiziellen Freigabe macht außerdem gar keinen Sinn, da hier und da so lange noch etwas verändert werden kann.

Außerdem ist eine ordnungsgemäße Reitkleidung beim Parcours abgehen Pflicht. Das heißt: weiße Reithose, Reitstiefel, mindestens Turnierbluse und der Reithelm! Sicherlich mag es auf dem ein oder anderen Turnier auch geduldet sein, wenn man mal schnell ohne Helm oder in Turnschuhen durch die Parcoursbesichtigung huscht. Ich persönlich habe das auch manchmal aus Zeitgründen gemacht, wurde aber tatsächlich sogar das ein oder andere Mal aus dem Parcours geworfen. Daher denk am besten direkt an Deine passende Reitkleidung.

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Meine Tipps für Deine Parcoursbesichtigung

Eine Parcoursbesichtigung zu Fuß ist meiner Meinung nach unabdingbar und dient nicht nur der idealen Linienführung, dem Distanzen abmessen sodern auch zum besseren Einschätzen von verschiedenen Situationen. Außerdem ist in manchen Jungpferdeprüfungen auch eine Parcoursbegehung mit Pferd erlaubt. Dies kann man gerade bei Youngstern oder unerfahrenen Pferden nutzen um Ihnen die Sprünge vorab zu zeigen.

4. Immer entlang der Idealline

Beim Abgehen des Parcours solltest Du auch möglichst genau den Weg ablaufen, den Du später reiten möchtest. So prägt man sich nicht nur am besten den Weg ein, sondern erkennt auch von vorneherein schwierige Situationen. Beispielsweise die Optik und den Stand der Sprünge. Steht der Sprung vielleicht zum Ausgang? Ist er von der „schlechten Hand“ anzureiten? Oder ist es an sich ein sehr glotziges Hindernis? So ist man schonmal auf viele mögliche Situationen vorbereitet und kann dann im Fall der Fälle relativ entspannt und konsequent auf sein Pferd einwirken und es unterstützen.

5. Den nächsten Sprung im Blick haben

Außerdem sollte man nicht immer nur den Anreitweg zum aktuellen Sprung im Kopf haben, sondern auch den Weg danach zum nächsten Hindernis. Wird beispielsweise die Hand gewechselt? Folgt eine schwierige Distanz oder eine enge Wendung? Denn so kann man sich über dem aktuellen Sprung schon auf die folgende Aufgabe vorbereiten.

6. Bodenverhältnisse beachten

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Bodenverhältnisse. In Reithallen wohl eher seltener, aber auf Außenplätzen und vorallem Grasplätzen kommt es schon mal vor, dass es mal etwas bergauf oder bergab geht. Bergauf muss man dann etwas mehr zureiten und bergab das Pferd etwas mehr versammeln. Auch sehr nasse und rutschige Stellen oder tiefe Löcher können durch das Betrachten der Bodenverhältnisse möglichst gemieden werden.

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7. Distanzen abgehen

Der wohl bekannteste Part ist das Abgehen der Distanzen mit dem „Meterschritt“. So findet man die vorgegebene Anzahl der Galoppsprünge heraus.
Die Angaben in der Tabelle sind circa-Angaben und beziehen sich auf ein Großpferd.

7,10 – 8,00m 1 Galoppsprung
10,30 – 11,00m 2 Galoppsprünge
14,00 – 15,00m 3 Galoppsprünge
17,50 – 18,50m 4 Galoppsprünge
21,00 – 22,00m 5 Galoppsprünge
24,50 – 25,50m 6 Galoppsprünge

Allerdings ist dies natürlich nicht so individuell zu sehen, sondern vorallem von der Länge des Galoppsprungs des eigenen Pferdes abhängig. Aber auch die Charaktereigenschaften des Pferdes spielen hier eine Rolle: ist es eher faul oder stürmt in Distanzen gerne etwas los? Ist es vielleicht sogar sehr guckig? Auch ob die Distanz auf einer geraden oder gebogenen Linie ist sollte hier beachtet werden.

8. Trainer um Hilfe bitten

Selbstverständlich und für Einsteiger unbedingt zu Empfehlen ist die Unterstützung des eigenen Trainers. Dieser kennt sowohl Reiter als auch Pferd und kann verschiedene Parcoursabschnitte erklären und hilfreiche Tipps geben. Ebenso kann man natürlich auch ein bis zwei weitere Personen fragen, wie sie Aufgabe x oder Distanz y lösen. Allerdings sollte man hier immer beachten, dass die Personen auch das Pferd kennen um eben möglichst nützliche Tipps geben zu können.

9. Ziellinie nicht vergessen!

Ich denke dieser Punkt sollte klar sein – der Parcours beginnt bei der Startlinie und endet nach der Ziellinie. Demnach unbedingt anschauen wo diese aufgestellt ist, damit der super Ritt am Ende nicht wegen eines solch dummen Fehlers nicht richtig gefeiert werden kann.

12 Tipps für besseres Parcours besichtigen

Nach dem Parcours besichtigen

Aber auch nach der Parcoursbesichtigung kann man noch einiges zur letzten Vorbereitung beachten:

10. Lösungsansätze anschauen

Sofern nach der Parcoursbesichtigung noch etwas Zeit bis zum eigenen Abreiten ist, kannst Du Dir die ersten zwei bis drei Reiter anschauen. So bekommst Du einen ersten Eindruck von vielleicht noch nicht erkannten Schwierigkeiten im Parcours und kannst Dir auch einmal die Distanzen anschauen. Natürlich können Linienführung und Distanzen nicht einfach so für das eigene Pferd übernommen werden, aber es hilft wie gesagt sich nochmal ein paar Punkte im Parcours genauer anzuschauen und daraus dann Lösungsansätze für das eigene Pferd zu konzipieren.

11. Sprünge kurz zeigen

Oft ist es so, dass man schon in den Parcours reiten darf, wenn der Reiter vor einem dran ist. Diese zwei Minuten kann man nutzen, um dem Pferd den Platz, Publikum und das ein oder andere beängstigende Hinderniss zu zeigen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass der aktuelle Reiter nicht bei seinem Parcours behindert wird! Also immer Augen auf und am besten schon vorher überlegen, was man dem Pferd zeigen möchte und wie man dem anderen Reiter dabei nicht in die Quere kommt.

12. Eine gute Vorbereitung ist nicht immer alles

Nun hast Du Dir also den Parcours angeschaut, die Distanzen abgemessen und die Ideallinie für Dich und Dein Pferd ausgemacht. Blöd, wenn man dann mal den Einsprung einer Distanz anders als geplant erwischt oder das Pferd an einer Stelle des Parcours etwas klemmt. Das Parcoursbesichtigen ist wichtig und unabdingbar. Allerdings sollte man während des Parcoursreitens immer auf das Pferd reagieren. Man sich beispielsweise für die Distanz für 5 Galoppsprünge vorwärts entschieden. Das Pferd klemmt aber nun wie verrückt und ist unsicher. In so einer Situation sollte man vom vorher geplanten Weg abkommen und lieber 6 versammelte Galoppsprünge reiten um dem Pferd wieder mehr Sicherheit und Vertrauen zu geben.

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Dieses Jahr bin ich echt spät dran mit den Weihnachtsfotos. Seit Tagen sieht man auf Instagram & Co. schon super schöne Bilder. Und so ein kleines Weihnachtsshooting ist gar nicht schwer! Deshalb gibt es heute ein paar Tipps, wie auch ihr ganz schnell zuhause tierisch schöne Weihnachtsfotos von eurem Lieblingsvierbeiner zaubern könnt.

Die Must Haves für das tierische Weihnachtsshooting

Das wohl wichtigste bei eurem kleinen Shooting sollte Licht sein! Ich weiß, um diese Jahreszeit ist es schon immer schnell dunkel. Deshalb solltet ihr – sofern ihr keine Softboxen oder ähnliches habt bei tageslicht und in eurem Rücken ein oder mehrere große Fenster haben.

Je nach Geschmack brauchen wir dann nur noch eine kuschelige Decke. Ich bevorzuge weiß – das zaubert immer so einen kleinen Schneelook. Gerne könnt ihr aber zum Beispiel eine rote Decke oder eine mit einem süßen weihnachtlichen Muster verwenden.

Und dann kommt natürlich die „Deko“ ins Spiel. Bei mir gehört eine Lichterkette für den schicken Bokeh-Effekt auf jeden Fall dazu – darauf gehe ich gleich noch etwas weiter ein. Dieses Jahr gab es bei uns noch Weihnachtskugeln, einen kleinen Schlitten mit Geschenken und weiteren Kleinigkeiten. Nehmt was ihr habt und was euch gefällt!

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Weihnachtliches Lichterketten-Bokeh

Der wohl schönste Effekt ist meiner Meinung nach der Bokeh-Effekt der Lichterkette und zaubert schon einen richtig weihnachtlichen Look. Hängt die Lichterkette an eine weiße Wand, sodass sie bis zum Boden reicht. Mit einer gewissen Distanz zwischen Hund und Lichterwand und einer guten Offenblende zaubert ihr ganz einfach diesen tollen Effekt.

Tipp: Ich würde euch eine Lichterkette mit weißem oder durchsichtigem Kabel entfernen, sonst habt ihr leider viele dunkle Streifen im Hintergrund, die den Effekt ein wenig kaputt machen.

Wer übrigens noch nicht so Fit mit dem manuellen Modus seiner Spiegelreflexkamera ist, kann in meinem How to-Beitrag nochmal ganz einfach erklärt alle wichtigen Details nachlesen.

Noch mehr Weihnachtsfeeling bitte!

Für noch mehr Weihnachtsfeeling sorgt nun unsere Deko. Ich habe diesmal auf der Decke jede Menge Weihnachtskugeln verteilt und die Hunde dazwischen platziert. Achtet bitte darauf, dass ihr keine Glaskugeln verwendet und platziert am besten zuerst den Hund und verteilt anschließend die Kugeln um ihn. Trampel-Ivy ist nämlich anfangs mit Anlauf in das kleine Bällebad gesprungen…

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Vielleicht hat euer Hund auch ein paar Tricks drauf – wie zum Beispiel das Halten eines Gegenstandes. Dann kann er eine Weihnachtskugel, ein süßes Schild oder ähnliches halten. Wenn er es duldet, könnt ihr auch eine Weihnachtsütze oder ein kleines Elchgeweih aufziehen.

Bitte achtet aber immer darauf, auf das Wohlbefinden eures Hundes zu achten! Ist ihm etwas unangenehm, zwingt ihn nicht dazu nur um ein niedliches Weihnachtsfoto zu haben. Geduld bewährt sich in den meisten Fällen. Gewöhnt euren Hund vorher zum Beispiel an die Weihnachtsmütze und belohnt ihn, wenn er brav still hält. Wenn das klappt, seit ihr bei eurem kleinen Fototermin viel entspannter und dann ist es auch euer Hund.

Tipps für tierisch schöne Weihnachtsfotos

Inspiration für tierisch schöne Weihnachtsfotos gefällig?

Für noch mehr Weihnachtsfoto-Inspirationen könnt ihr uns gerne auf Instagram oder Facebook folgen. Da gibt es in den nächsten Tagen nämlich die geballte Weihnachtsfoto-Ladung!

Ansonsten wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß bei eurem kleinen Weihnachtshooting und eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Pinterest Tipps für (Reitsport-) Blogger

Pinterest Tipps für Blogger

Pinterest ist eigentlich eine riesen Suchmaschine und Bilderbuch in einem. Man kann sich wunderbar von verschiedenen Themen Inspirieren lassen und gerne mal jegliches Zeitgefühl verlieren. Und das tolle ist – Pinterest kann man auch super für den eigenen Blog oder die eigene Website nutzen. Allerdings sollte man hier einige Punkte beachten, damit sich ein weiterer Social Media Account auch auszahlt. Mit der richtigen Strategie und ein paar Tipps ist es aber möglich, eine enorme Reichweite von mehreren hunderttausend Views und dadurch mehr Klicks zu Deinem Blog zu generieren. Daher möchte ich Dir jetzt ein paar Tipps zum Start oder auch zur Optimierung Deines Pinterest-Profils mit auf den Weg geben.

Erstelle ein Pinterest Account

Ein Account bei Pinterest zu erstellen geht ganz flott und dauert keine 5 Minuten. Füge neben Namen und Bild eine kleine Kurzinfo über Deinen Blog mit passenden Keywords (dazu später mehr) hinzu. Vergiss natürlich nicht den Link zu Deinem Blog und das Impressum!

Damit Du mit Pinterest richtig durchstarten kannst, solltest Du Deinen Account in ein Unternehmenskonto umwandeln. Dadurch erhälst Du Zugriff auf detaillierte Statistiken, ähnlich wie bei Google Analytics. Eine ausführliche Anleitung zum erstellen eines Accounts und die Umwandlung zum Business Account findest Du hier.

Rich Pins aktivieren

Wie überall dreht sich bei Pinterest alles um Algorithmen und gutes Ranking. Besser bewertet werden von Pinterest sogenannte Rich Pins. Diese haben fette Überschriften und zeigen auch einen kleinen Vorschautext Deines Beitrags. Außerdem steigert es den Wiedererkennungswert, denn unter jedem Pin wird nun der Name und das Logo angezeigt. Zugänglich sind diese aber nur für Unternehmenskonten (siehe oben).

Pinterest Tipps für (Reitsport-) Blogger Rich Pins

Für alle WordPress-Nutzer hier eine kurze Anleitung zur Aktivierung von Rich Pins:

  1. Installiere – sofern Du es nicht schon hast – das Yoast SEO Plugin.
  2. Gehe über den Menüpunkt „Social“ zu „Facebook“. Dort musst Du nun die „Open Graph Mega Data“ aktivieren.
  3. Im Rich Pin Validator von Pinterest kannst Du jetzt einen Link zu irgendeinem Deiner Beiträge einfügen.
  4. Anschließend solltest Du eine E-Mail von Pinterest erhalten. Nach einigen Minuten werden alle Deine Pins als Rich Pins angezeigt.

Thematische Pinnwände

Ordnung ist das halbe Leben – das gilt auch für Pinterest! Alle Deine Pins solltest Du thematisch ordnen. Als Blogger solltest Du eine Pinnwand erstellen, auf der Du alle Deine Blogposts teilst. Weitere Pinnwände können dann beispielsweise die Kategorien Deines Blogs sein. Auch hier solltest Du auf die richtigen Keywords achten – dazu gleich mehr.

Deinen Pinnwänden kannst Du außerdem ein Titelbild und eine Beschreibung hinzufügen. Als Titelbild eignet sich ein quadratisches Bild, auf dem zum Beispiel den Titel der Pinnwand steht. In der Beschreibung solltest Du vorallem wieder thematisch passende Keywords nutzen, um die Reichweite zu erhöhen.

Eigene Pins erstellen

Jetzt benötigst Du natürlich noch die Pins um Deine Boards zu füllen. Auf Pinterest funktionieren Bilder im Hochformat (ideale Größe: 735 x 1102 px ) deutlich besser als das gute alte Querformat. Daher solltest Du für jeden Beitrag mindestens ein Pin für Pinterest optimieren.

Ich nutze dazu das kostenlose Onlinetool Canva. Hier gibt es schon jede Menge Pinterest-Vorlagen die Du super schnell abändern kannst und im Handumdrehne Deine Pins fertiggestellt hast.

Die richtigen Keywords auf Pinterest finden

Wie Du es vielleicht schon von Google kennst, spielt bei Pinterest das Thema SEO auch eine große Rolle. Um passende Keywords zu finden kannst Du einfach mal Dein Hauptkeyword in der Pinterest-Suche eingeben. Du bekommst dann direkt von Pinterest weitere Keywords vorgeschlagen, die zu Deinem Keyword passen und nach denen oft gesucht wird.

Pinterest Tipps für (Reitsport-) Blogger Keywords

Die Keywords müssen natürlich jetzt noch untergebracht werden. Habt ihr bei eurem Namen noch ein paar Zeichen übrig, könnt ihr hier direkt ein oder zwei Keywords unterbringen. Bei meinem Account ist es zum Beispiel: „EquiCani | Ideen und Tipps für Hund & Pferd“.

Eure Pinnwände sollten natürlich auch Keywords sowohl im Titel, als auch in der Beschreibung enthalten. Durch den Trick oben, kannst Du auch ganz leicht Inspirationen für neue Boards sammeln. Und dann gehören die Keywords natürlich noch in die Beschreibung Deiner Pins.

Repinnen

Damit Deine Boards und Deine eigenen Pins Reichweite gewinnen müssen sie mehrfach gepinnt werden. Um das ganze etwas anzuschubsen kannst Du Deine eigenen Pins also auch auf thematisch passenden Boards von Dir pinnen. Dadurch erhälst Du schonmal die ersten Repins. Achte aber bitte darauf, dass Du den gleichen Pin nicht direkt 5x hintereinander auf die verschiedenen Boards pinst. Das sieht auf Deiner Startseite ziemlich unschön aus. Außerdem bringt es viel mehr wenn Du das ganze zeitversetzt machst. So wird der Pin nämlich immer wieder nach oben geschoben.

Außerdem sollte man auch andere Pins auf seinen Boards merken, die thematisch gut passen. Idealerweise pinnst Du also 5-15 verschiedene Pins über den Tag verteilt. Das klingt jetzt erstmal viel, aber wenn man Pinterest erstmal lieben gelernt hat, ist das beim abendlichen stöbern auch relativ schnell erledigt.

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Gruppenpinnwände

Dann gibt es bei Pinterest noch die Gruppenpinnwände. Das isnd also Boards, auf denen mehrere Nutzer ihre Beiträge teilen können. Das Board wird anschließend bei jedem Nutzer unter seinen Pinnwänden angezeigt und alle Pins vom Gruppenboard werden im Startfeed von allen Followern ausgespielt. Damit bekommt man natürlich auch nochmal einen ordentlichen Schwung Reichweite dazu.

Mach Deinen Blog pinteresting!

Jetzt musst Du Deinen Blog natürlich noch pinteresting machen! Dazu solltest Du erstmal bei Deine Bildern immer den ALT-Text ausfüllen. Dieser wird nämlich auch bei Pinterest angezeigt und wenn hier schon Dein Keyword auftaucht, gibt das natürlich nochmal Zusatzpunkte für’s Ranking.

Viele nutzen auch noch „Pin it“-Buttons, die es dem Nutzer ganz einfach machen Deine Bilder direkt auf Pinterest zu teilen. Für WordPress Nutzer wird hier oft das Plugin jQuery Pin It Button for Images empfohlen.

Ich allerdings finde die Bilder im Hochformat irgendwie super störend. Meistens erkennt man sowieso nicht das ganze Bild auf einmal und mitten im Text nervt es oft nur. Ich nutze daher das Plugin Shariff. Das erzeugt diese kleinen niedlichen Teilen-Buttons am Ende jedes Beitrags. Wenn Du einen Beitrag erstellst kannst Du dem Tool auch direkt mitteilen, welches Bild er zu Pinterest schicken soll, wenn ein Nutzer den Beitrag teilt. Hier füge ich dann einfach meine Grafik ein und den Rest erledigt das Plugin.

So und nun wünsche ich ganz viel Spaß beim pinnen & happy blogging!

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Mein aktuelles Immerdrauf: Canon EF 85mm f/1.8 USM

Langsam haben wir meinen kleinen Objektivfuhrpark durchgearbeitet – heute geht es nämlich erstmal an meine „neuste“ Erungenschaft: das Canon EF 85mm f/1.8 USM. Meine Liebe für die Festbrennweiten ist ja mit meinem Canon EF 50mm entfacht und schnell stand fest, dass noch ein weiteres Objektiv einziehen muss. Warum genau ich mich für das 85mm entschieden habe und warum es mittlerweile sogar mein aktuelles Immerdrauf ist lest ihr in diesem Beitrag.

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ein Foto vom ersten großen Test des Canon EF 85mm [ISO 200 | 85mm | f/1.8 | 1/640 Sek.]

Das Canon EF 85mm f/1.8 USM

Mit einer Offenblende von f/1.8 ist das Objektiv richtig schön lichtstark und ich liebe einfach das Bokeh. Ebenso wie meine anderen Objektive besitzt auch das 85mm einen Ultraschallmotor (USM) und lässt sich dadurch auch gut für Bewegungsfotos einsetzen. Dazu gleich mehr.

Mit 425g merkt man es schon, aber ich würde es jetzt auch nicht als sonderlich schwer bezeichnen. Aktuell liegt der Preis für das Canon EF 85mm f/1.8 USM(Affiliate Link) bei rund 370€. Ich persönlich finde hier das Preisverhältnis super und hab nach meiner Hassliebe zu dem 50mm tatsächlich nicht so viel erwartet. Daher wurde ich letztendlich mehr als positiv überrascht!

Mit einer Brennweite von 85mm ist es für mich aktuell eigentlich ziemlich ideal. Denn als Body hält ja momentan noch meine Canon Einsteigerkamera – die EOS 700D(Affiliate Link) – her und dabei handelt es sich ja um eine Crop-Kamera. Eigentliche Traum-Festbrennweite ist für mich das Canon EF 135mm f/2.0L USM(Affiliate Link). Aber an der Crop und fast doppelt so teuer mit aktuell rund 980€ passte das leider aktuell nicht.

Ebenso das Canon EF 100mm f/2.0 USM(Affiliate Link) mit aktuell rund 430€ stand auf der Vergleichsliste. Um die „beste“ Brennweite für mich herauszufinden habe ich dann mal die Brennweiten bei meinem Canon EF 70-200mm durchstöbert und mich letztendlich dann für das 85mm entschieden.

Portraitfotos

Betrachten wir zunächst einmal die Ergebnisse des 85mm bei Portraits. Bei Offenblende f/1.8 ist es knackscharf und man muss nicht erst einige Stufen abblenden um ein gutes Ergebnis zu erhalten, wie zum Beispiel bei dem Canon 50mm f/1.4. Ebenso zaubert es meiner Meinung nach ein wunderschön weiches Bokeh. Somit lässt sich das Motiv super schön freistellen.

Was die Brennweite betrifft muss man natürlich nochmal einige Schritte weiter weg gehen. Sofern man es aber mit kooperativen Motiven zu tun hat, stellt das aber auch kein großes Problem dar.

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ich liebe das Bokeh des Canon EF 85mm [ISO 200 | 85mm | f/1.8 | 1/800 Sek.]

Actionbilder

Neben Portraits kann das Canon EF 85mm auch sehr zuverlässige Actionbilder zaubern. Mit der Offenblende den Fokus auf den Augen zu erwischen ist natürlich etwas Übungssache. Aber auch hier bekommt man schön scharfe Fotos mit toller Freistellung hin.

Empfehlen kann ich euch an dieser Stelle noch meine Tipps zum Fotografieren im manuellen Modus. Auch Fotografieeinsteiger können mit diesen einfachen Tipps deutlich mehr aus ihren Bildern rausholen!

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Auch bei nicht so guten Wetterbedingungen zaubert es zuverlässige Ergebnisse [ISO 100 | 85mm | f/2.0 | 1/1000 Sek.]

Mein Fazit

Das Canon EF 85mm f/1.8 USM ist super vielseitig und überzeugt mich absolut. Schärfe, Bokeh, Qualität – für mich passt hier alles zusammen. Daher ist es mein aktuelles Immerdrauf und wird nur für bestimmte Fotoideen durch meine anderen Objektive ausgetauscht, wenn diese dafür besser geeignet sind.

Ebenso hat es mich nur noch mehr zum Festbrennweiten-Fan gemacht, als ich es vorher schon war. Jetzt interessiert mich natürlich brennend, welches eure Lieblingsobjektive sind? Schreibt es doch gerne in die Kommentare, damit ich meine Wunschliste eventuell noch weiter ausbauen kann. 

 

Mein aktuelles Immerdrauf Canon EF 85mm

Ivy hat Spaß in den Weinbergen [ISO 100 | 85mm | f/1.8 | 1/1250 Sek.]

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos: Canon EF 70-200mm f/4L USM

Die erste Spiegelreflexkamera samt Kit Objektiv ist da und man entdeckt die Welt der Fotografie für sich. Schnell aber merkt man, dass einem etwas fehlt. Gerade mit der doch recht kurzen Brennweite des Kit Objektivs gerät man in der Tier- und Sportfotografie schnell an seine Grenzen. Und auch für Bewegungsfotos sollte das Objektiv ja geeignet sein. Ich erinnere mich an diesen Zeitpunkt bei mir noch sehr genau und meine Entscheidung auf das Canon EF 70-200mm f/4L USM war ziemlich schnell gefallen. Was das Teil überhaupt so kann und ob ich mit meiner Entscheidung zufrieden bin, das erzähle ich euch jetzt.

Das Canon EF 70-200mm f/4L USM

Fangen wir ganz klassisch mit den Fakten des 70-200er an. Das Objektiv fokussiert dank dem Ultraschallmotor (USM) schnell und geräuschlos. So ist auch das „Einfrieren“ bei Bewegungsfotos überhaupt kein Problem. Die Blende ist mit f/4.0 für alle Brennweiten konstant und somit deutlich lichtsärker als Kit-Objektive.

Das Objektiv stammt aus der professionellen L-Serie von Canon, was sich unter anderem in den hochwertigeren Materialen zeigt. Allerdings hat es dadurch ein stolzes Gewicht von ca. 705g – und dann kommt noch das Gewicht des Bodys hinzu! Im Vergleich zu den anderen Objektivien, die größtenteils aus Plastik bestehen, ist das auf jeden Fall ein dicker Brummer. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon Nackenschmerzen davon hatte.

Aktuell liegt der Preis für das Canon EF 70-200mm f/4L USM* (Affiliate Link) bei rund 600€. Wenn ihr danach sucht, werden euch auch sicher noch die anderen Versionen des 70-200mm vorgeschlagen. Schauen wir uns diese doch auch mal etwas genauer an.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Größenvergleich: Das Canon EF 70-200mm f/4L USM (links) und das Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM (rechts)

Braucht man einen Bildstabilsator?

Die nächst „bessere“ Variante ist das Canon EF 70-200mm f/4L IS USM* (Affiliate Link), wobei IS hier für Image Stabalizer (=Bildstabilisator) steht. Diese Zusatzfunktion lässt sich Canon aber was kosten und so liegt dieses Objektiv aktuell bei rund 1.100€.

Und was macht der teure Bildstabilisator? Er soll Freihandaufnahmen ohne wahrnehmbare Verschlechterung der Bildschärfe ermöglichen. Der Stabilisator soll dabei bis zu viermal längere Verschlusszeiten erlauben. Man könnte also freihand mit dem Bildstabilsator mit einer Verschlusszeit von 1/15s ein Bild machen, anstatt ohne IS mit 1/200s. Das ist natürlich schon ordentlich und für Landschaft- oder Portraitaufnahmen sicher ein Pluspunkt.

Ich betrachte das ganze ja aus der Perspektive des Tier- und Sportfotografen. Das Objektiv kommt aufgrund der doch nicht so großen Offenblende bei mir nicht unbedingt als Portraitlinse zum Einsatz. Vielmehr nutze ich es gerne für Bewegungsfotos oder wenn man einfach etwas flexibler sein muss, was die Brennweite angeht. Bei Bewegungsfotos fotografiere ich allerdings jenseits der 1/1000s oder gerne auch noch kürzer. Bei dieser kurzen Verschlusszeit hätte ein Bildstabilisator kaum noch positive Einflussmöglichkeiten. Und wer darauf verzichten kann, der kann dadurch schonmal schlappe 500€ sparen und sich lieber noch ein weiteres Objektiv zulegen.

Der große Bruder: das Canon EF 70-200mm f/2.8L USM

Wenn da nicht der große Bruder wäre… Das Canon EF 70-200mm f/2.8L USM* (Affiliate Link). Meine Nummer eins auf der „will-ich-unbedingt-irgendwann-haben“-Liste. Die konstante Offenblende auf f/2.8 ist natürlich für so ein Telezoom richtig stark! Das ganze hat aber auch seinen Preis mit aktuell rund 1.300€ ist es etwas teurer als das 4L mit IS. Trotzdem würde ich gerne mein 4L iiirgendwann gegen dieses hier austauschen, denn die Freistellung ist mit einer f/2.8 Blende natürlich schon nochmal ein Stückchen schicker.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch die Elite erwähnt: Das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM* (Affiliate Link), welches die neuste Version des Canon Bildstabilisators verbaut hat und eben auch mit einer konstanten Offenblende von f/2.8 glänzen kann. Preislich bei rund 1.900€ aber wohl doch eher etwas für den Berufsfotografen oder Lottogewinner.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Schneller geht wohl kaum: Rennpferd beim Hamburger Derby [ISO 400 | 98mm | f/4.0 | 1/2500 Sek.]

Zoom oder Festbrennweite für Bewegungsfotos?

Jetzt könnte man natürlich auch noch überlegen ob man sich nicht lieber ein bis zwei Festbrennweiten aus diesem Brennweitenbereich holt, denn in der Regel haben diese ja nochmal eine größere Offenblende als das 2.8L. Mittlerweile bin ich ja schon ein richtiger Festbrennweiten-Fan geworden (freut euch schonmal auf die nächsten beiden Beiträge 😉 ), aber so ein gutes Zoom darf meiner Meinung nach auch nicht fehlen.

Gerade in der Sportfotografie habe ich nicht die Möglichkeit mich andauernd umzupositionieren um den ultimativen Shot zu zauberen oder zu sagen „Könnt ihr das bitte nochmal genauso machen?“. Da benötigt man einfach ein bisschen mehr Flexibilität, was man dank eines Zoom-Objektives ja erreicht. Oder auch wenn der Hund bei Bewegungsfotos auf euch zuläuft könnt ihr beim fotografieren gleichzeitig einfach herauszoomen.

Mein Fazit

Das Canon EF 70-200mm 4L USM war nach der 700D mit ihrem Kit Objektiv* (Affiliate Link), das erste Objektiv was ich mir zusätzlich zu meiner Kamera gekauft habe. Lange Zeit war es auch mein „Immerdrauf“, bis man natürlich an die ein oder anderen Grenzen stößt. Bei schlechten Lichtverhältnissen klappte das mit den Bewegungsfotos einfach nicht mehr und für Portraits ist es oft einfach ein Stück zu lang. Daher wird es mittlerweile eher nur noch zu Sportanlässen oder bei schönem Wetter „ausgeführt“. Und da zaubert es mit den richtigen manuellen Einstellungen sehr gute (Bewegungs-)Bilder!

Ich möchte ein Zoom bei meinen Objektiven nicht missen und bin mit diesem für meine Bedürfnisse sehr zufrieden. Wie gesagt, würde ich es irgendwann wohl mal auf das 2.8L „upgraden“, aber bisher standen auf meiner Liste noch andere Objektive weiter oben die es mir angetan haben.

Mein Teleobjektiv für Bewegungsfotos - Canon EF 70-200mm f/4L USM

Flugohr-Aussie Ivy [ISO 400 | 118mm | f/4.0 | 1/1600 Sek.]

Dieser Beitrag ist übrigens weder in Kooperation mit Canon noch Adobe entstanden. Mein gesamtes Fotoequipment sowie die Bearbeitungssoftware habe ich selbst erworben.

*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über diesen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten. Wo ihr die Produkte kauft, bleibt natürlich euch überlassen. Danke für eure Unterstützung!

Ein Welpe zieht ein Titelbild

Ein Welpe zieht ein

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude – wenn endlich ein Hund einzieht und vielleicht sogar ein Welpe. In diesem Blogbeitrag soll es um Vorbereitungen, sowie Grundausstattung und Tipps und Tricks zum Welpeneinzug gehen.

Es ist also soweit, der Welpe ist ausgesucht und das Einzugsdatum steht fest. Jetzt muss einiges vorbereitet werden um sich und den Welpen einen guten Start ins neue Umfeld zu ermöglichen.

Grundausstattung

Zunächst einmal benötigt man grundlegende Dinge wie Näpfe* für Futter und Wasser, Halsband/Geschirr und Leine und ein Hundekissen/-bett als Schlafplatz. Der Welpe freut sich natürlich auch über ein paar Spielsachen* und auch ein paar welpengerechte Kausachen (z.B. Ochsenziemer).

Futter bekommt man in der Regel für die ersten Tage vom Züchter mit. Allerdings sollte man hier am besten auch schon Futter gekauft haben. Möchte man ein anderes Futter als der Züchter füttern, stellt man es nach und nach um, indem man über ein paar Tage beide Futtersorten mischt, also das „alte“ Futter langsam reduziert und das „neue“ Futter erhöht. So kann sich der Welpenbauch an das neue Futter gewöhnen.

Wichtig empfinde ich auch noch einen Erste-Hilfe-Kasten* mit Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und Zubehör. Auch könnt ihr schonmal eine weiche Bürste* anschaffen. Gerade bei Hunderassen mit viel Fell, die später eine intensive Pflege benötigen, könnt ihr den Welpen schon frühzeitig an das Bürsten gewöhnen. Wir gehen zudem hauptsächlich auf weichen Wegen, sodass sich bei meinen Hunden die Krallen nicht genug von alleine abnutzen. Daher kontrolliere ich regelmäßig die Pfoten und kürze die zu langen Krallen mit einer Krallenschere*. Lasst euch das aber bitte vorher zeigen, beispielsweise von eurem Tierarzt oder eurem Züchter!

Meine Hunde haben beide von Welpenalter an die Stoffbox* kennengelernt. Das hilft ihnen bei richtigem Aufbau zu lernen, sich auch in stressigen Situationen zu entspannen. Wie Brooke & Ivy ihre Box kennen und lieben gelernt haben könnt ihr in diesem Blogpost lesen, indem ich euch unsere Erfahrungswerte und Tipps mitgebe.

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Welpensichere Wohnung

Die meisten Welpen werden im Alter zwischen 8 – 10 Wochen abgegeben. In diesem Alter können sie ihre Blase noch nicht richtig kontrollieren. Auch knabbern sie noch viele Sachen an und kennen die Hausregeln noch nicht. Daher würde ich möglichst alle Teppiche wegräumen. Falls mal eine Pfütze ins Haus geht, könnt ihr sie so leicht aufwischen. Auch geliebte oder teure Sachen würde ich entweder erstmal hoch stellen oder in einen anderen Raum verfrachten, in den der Welpe nicht darf. Informiert euch auch vorher, ob die Pflanzen in eurer Wohnung eventuell für Hunde giftig sind und stellt sie außer Reichweite. Auch lose Stromkabel, beispielsweise von einer Stehlampe, sollten möglichst entfernt oder mit einem Kabelkanal gesichert werden.

Vielleicht hilft es euch, wenn ihr mal auf die Knie geht und euch aus dieser Perspektive mal eure Wohnung anschaut. Was könnte für den Welpen noch interessant sein, was für ihn aber gefährlich sein könnte?

Allerdings sollte euer Welpe auch von Anfang an lernen, was er darf und was nicht. Darf er auf’s Sofa/Bett? Ist Schuhe anknabbern okay? Sind bestimmte Zimmer tabu? Seid konsequent, auch wenn es manchmal schwer fällt!

Bei mir stehen meine täglich benutzten Schuhe beispielsweise trotzdem im Schuhregal und beide Hunde haben von Anfang an gelernt, dass sie dort keinen rausklauen dürfen. Und wenn es doch mal passiert ist, waren es zumindest nicht die heißgeliebten und teuren Pumps. Aber die sollen ja schließlich später dort auch wieder ihren Platz finden.

Ein Welpe zieht ein Beitragsbild

Der Abholtag

Endlich ist der Tag gekommen, an dem der kleine Hund in sein neues Zuhause einzieht. Um dem Welpen diesen Tag zu erleichtern, könnt ihr bei einem vorherigen Züchterbesuch beispielsweise ein Kuscheltier oder eine Decke mitbringen, die dann nach den Geschwistern und der Mutter riecht.

Am besten fahrt ihr zu zweit zum Abholen. So kann einer konzentriert fahren und ein anderer den Welpen auf den Schoß nehmen. Achtet aber bitte darauf, dass ihr den Welpen sichert – beispielsweise mit einem speziellen Autogeschirr. Ist der Hund nämlich nicht gesichert, gäbe es bei einem Unfall ärger mit der Versicherung!

Bevor es los geht, hat der Welpe im besten Fall noch etwas gespielt und sich gelöst. Bei längeren Fahrten solltet ihr alle 2 Stunden eine Pause einlegen und dem Welpen die Möglichkeit geben sich zu lösen. Auch zuhause angekommen geht es am besten sofort auf eine Wiese und dann in die Wohnung zum erkunden.

Lasst dem Welpen Zeit sich zu erkunden und anzukommen und bietet ihm die nötige Sicherheit und Ruhe!

Und ganz wichtig – genießt die Welpenzeit! <3 Sie ist viel zu schnell vorbei!

Ein Welpe zieht ein Beitragsbild

Titel- sowie Beitragsbilder von der lieben Laura <3 – https://www.laura-rotterdam.de/