Das Winterwunderland ist die letzten Wochen über uns hinweg gezogen und ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Mal für diesen Winter war. Komischerweise hat mich das kalte Schneegestöber wieder motiviert, mal neue Fotos der Aussiemädchen zu machen und das ist bei Schnee und Kälte gar nicht so einfach. Deshalb habe ich jetzt meine Tipps für tierisch schöne Schneefotos für euch.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Die richtige Ausrüstung

Zuerst einmal benötigen wir ein eine kleine Vorbereitung. Ganz wichtig beim Shooting in der Kälte ist die richtige Kleidung für euch. Handschuhe sind bei dem Wetter unabdingbar! Auch eine wasserdichte Überziehhose oder einfach eine Skihose sind empfehlenswert. Denn wie ihr ja vielleicht schon wisst, sollte man am besten auf Augenhöhe des Tieres fotografieren und die ist in diesem Fall ziemlich nah am Boden. Ansonsten sind diese tollen Taschenwärmer noch zu empfehlen um sich zwischendurch die Finger mal wieder schön aufzuwärmen.

Ich persönlich bin nicht so empfindlich was meine Kamera im Schneegestöber angeht. Auf dem Hin- und Rückweg wird sie natürlich in einer wasserdichten Tasche transportiert. Die paar Flocken, die während dem Fotografieren auf sie rieseln, machen der Kamera – Angaben ohne Gewähr – gar nichts aus. Wichtig ist allerdings, dass ihr beim Nachhausekommen die Kamera zunächst ein wenig aklimatisieren lasst. Heißt: Objektive werden erst später gewechselt, da sich sonst Kondenswasser in der Kamera bilden kann.

Ein weiterer Tipp bezieht sich auf die Akkuleistung. Ihr kennt das vielleicht, dass viele Elektrogeräte im Winter super schnell ihren Akku entleeren. Das liegt vorallem an der Kälte. Um dem vorzubeugen, solltet ihr die Kamera und im besten Fall auch noch einen oder mehrere Ersatzakkus am Körper tragen um sie etwas warm zu halten.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Die passenden Kameraeinstellungen für strahlend weiße Schneefotos

Die ersten Fotoversuche im Schnee wirken oft gräulich oder bläulich. Ich persönlich mag einen leicht bläulichen Winterlook, aber das ist nicht jedermanns Geschmack. Daher empfehle ich euch mal wieder, eure Bilder im RAW-Format zu fotografieren. So könnt ihr später den Weißabgleich ganz einfach anpassen und einen wirklich weißen Schnee zaubern.

Außerdem werdet ihr schnell feststellen, dass die Bilder oft viel zu Dunkel sind. Das liegt daran, dass eure Kamera mit dem vielen hellen Schnee etwas überfordert ist. Der wirkt nämlich wie ein großer Reflektor – was aber auch den Vorteil hat, dass ihr gar nicht so viel Sonne braucht für ein schönes helles Foto. Um nun aber der Kamera etwas zu helfen, kann ich an dieser Stelle mal wieder für den manuellen Modus predigen. So könnt ihr die Einstellungen korrigieren, damit das ganze Bild nicht zu dunkel ist. Zu hell solltet ihr aber auch nicht fotografieren, da die weißen Stellen sonst schnell ausbrennen und dann auch der Glitzerlook des Schnees ganz schnell flöten geht. Am besten zieht ihr hier in der Nachbearbeitung einfach die Tiefen etwas nach oben um die dunkleren Stellen noch etwas aufzuhellen.

Tipps für tierisch schöne Schneefotos

Tierisch schöne Schneefotos

Durch den wunderbar weißen Schnee im Hintergrund, lässt sich euer Hund oder allgemein auch Objekt super schön freistellen. Das ein oder andere Foto mit vollem Schneehintergrund finde ich auch cool, aber mir persönlich gefallen die Bilder mit ein, zwei Kontrasten viel mehr. Wie wäre es also mit ein paar schneebedeckten Tannen oder frostigen Gräsern?

Und vorallem auch der wunderschöne Glitzerlook bei leichtem Sonnenschein ist ein sehr schönes Stilmittel. Zwar sind die Wintertage relativ kurz und Sonne bekommt man natürlich auch nicht immer dann, wenn man es sich wünscht. Aber trotzdem hat es im Winter den Vorteil, dass die Sonne nie so weit oben am Himmel steht. Dadurch habt ihr oft sehr schönes Sonnenlicht – zum Beispiel auch für Gegenlichtaufnahmen.

Ansonsten gilt wie immer: Spaß haben und üben üben üben!

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