Unsere liebste Hundesportart Agility

Unsere liebste Hundesportart: Agility

Im Rahmen der miDoggy Blogparade diesen Monat mit dem Thema “Diese Hundesportart macht jeden Sportmuffel zum Sportfreak“, möchten wir euch heute etwas von unserer liebsten Sportart erzählen: dem Agility!

Agility is fun!

Für alle die Agility noch nicht kennen, möchte ich euch diese Hundesportart kurz erklären. Beim Agility bewältigt der Hund einen vorgegebenen Parcours – möglichst Fehlerfrei und in schneller Zeit. Der Parcours besteht dabei nicht nur aus verschiedenen Sprüngen, sondern auch aus Tunneln, Slalom und verschiedenen Kontaktzonen-Geräten (Wand, Steg & Wippe). Der Hund wird dabei vom Menschen mittels Körpersprache und Stimme durch den Parcours geführt. Und das ist gar nicht so leicht, wie es vielleicht manchmal aussieht – ich hatte schon den ein oder anderen Knoten in meinen Armen. 😀

Agility ist allerdings erst etwas für ausgewachsene Hunde. Ich würde mit dem Training an Geräten nicht vor dem vollendeten ersten Lebensjahr anfangen. Sicher kann mal dem Welpen schonmal den Tunnel zeigen oder Targetübungen machen. Sprünge und Kontaktzonengeräte sollten allerdings in Hinblick auf die noch nicht ausgewachsenen und gefestigten Gelenke erstmal außen vor gelassen werden. Ein Start auf Turnieren ist sowieso erst ab 18 Monaten und mit einer erfolgreich abgeschlossenen Begleithundeprüfung möglich.

Hundesport & Aussie – ein Muss?

Für mich stand schon vor Hundeeinzug fest, dass ich mit meinem Hund etwas sportliches machen möchte. Was allerdings genau – dafür war (und bin) ich komplett offen. Wichtig ist mir, dass sowohl ich als auch der Hund Spaß an der ganzen Sache haben. Natürlich hat es auch den Hintergrund einer gewissen Auslastung. Ein-, zweimal die Woche richtig auspowern – und das am besten körperlich und geistig gleichzeitig. Wir clickern zwar auch oft und gehen auch mal joggen, aber das Agility-Training lastet Brooke und Ivy ganz anders aus. Es ist für sie ein Job, der ihnen Spaß macht, aber sie natürlich auch mal richtig körperlich und geistig fordert.

Allerdings sollten die Hunde vorallem auch im Alltag lernen zu entspannen und nicht so hochgepusht zu werden, sodass man 5x die Woche 2 Stunden über den Hundeplatz rennen muss. Wir haben zum Beispiel im Winter 2017/2018 auf Grund einiger Veränderungen gar kein Agility machen können. Das heißt es gibt “nur” Gassi, Clickertraining und die ein oder andere größere Wanderung. Aber damit kommen meine beiden Hütemädels auch ganz wunderbar zurecht.

Ob man mit seinem Hund eine Hundesportart lernen möchte ist natürlich jedem selbst überlassen. Im Vordergrund sollte dabei meiner Meinung natürlich der Spaß für Mensch und Hund stehen. Und Agility ist auch nicht nur was für Aussies oder Hütehunde – es gibt ganz verschiedene Rassen, denen Agility Spaß macht.

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Unser Weg zum Agility

Über unsere Hundeschule haben Brooke und ich damals zwei Mantrailing-Kurse mitgemacht. Auch das hat uns sehr viel Spaß gemacht und ich hätte nie gedacht, dass Kribbelbiene Brooke dabei so konzentriert und zielsicher arbeitet. Und erst recht möchte man nicht glauben, dass dieser Hund nach einigen Minuten trailen den Rest des Tages verschlafen hat. Allerdings wollte ich nicht in eine Rettungshundestaffel, da dies wirklich sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Agility hatte ich natürlich schon von Anfang an im Auge. Auch weil Brooke die Geräte schon als Welpe ganz toll fand. Ich hatte nur ziemlich bedenken, dass sie sich durch den Parcours “schreien” würde (sie gehört ja doch eher zu der gesprächigen Sorte Aussie). So war und ist es aber gar nicht: Brooke ist im Parcours absolut ruhig. Nur wenn Frauchen sich richtig blöd anstellt, bellt sie mich mal an. Zurecht wie ich finde.

So sind wir also beim Agility hängen geblieben und beide sehr glücklich damit. Weil wir dann sowieso in einem Verein waren und dort unseren Agility-Anfängerkurs absolvierten, durfte auch Ivy irgendwann mal im Agility schnuppern und ist mittlerweile auch schon ein kleiner Agility-Profi geworden.

Unsere Ziele

Tatsächlich gehöre ich ja auch zu der ehrgeizigen Sorte Mensch. Zwar ist mir der Spaß am wichtigsten, aber wenn dieser vorhanden ist würde ich das Können eben auch verbessern und perfektionieren wollen. So würden wir irgendwann gerne mal richtige Agility-Turniere laufen. Bisher sind wir ja nur in auf Fun Turnieren gestartet. Diese sind sozusagen nicht offiziell und werden oft auch als Training unter Turnierbedingungen bezeichnet. Was natürlich eine tolle Chance für unerfahrene Hunde ist!

Da wir aktuell leider noch keine Begleithundeprüfung haben, können wir aber an den offiziellen Turnieren nicht teilnehmen. Außerdem steht uns ja bald auch wieder eine neue Vereinssuche bevor und dann müssen wir sowieso erstmal wieder ein bisschen trainieren. Denn ohne Hundeplatz und Geräte, lässt sich Agility leider nicht wirklich mal eben Zuhause üben.

Bevor ihr euch gleich noch das Video von Brooke’s und meinem ersten Tunnelcup anschaut würde mich interessieren, ob ihr Agility oder eine andere Hundesport macht und was euch daran besonders viel Spaß macht? Schreibt mir also gerne eine Kommentar, ich freue mich! 🙂

Titelbild by Hemlep Fotografie

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2 Kommentare

  • Julia 27. Februar 2018 at 15:34

    Agility hab ich mit Odin auch mal ausprobiert, weil er auch von klein auf die Geräte geliebt hat. Mir sind das aber zu viele Sprünge, er hat halt doch 40kg. Wir machen jetzt Rallye Obedience und sind beide begeistert. Und am Schluss darf er als Belohnung dann immer noch über ein paar Geräte fetzen. Breitensport würde mich auch interessieren, dafür müsste ich aber in eine andere Hundeschule und wir fühlen uns eigentlich sehr wohl, wo wir jetzt sind.
    Liebe Grüße,
    Julia mit Odin und Freya

    Reply
  • Fazit nach #28daysofblogging » EquiCani Lifestyleblog 17. April 2018 at 11:44

    […] Unsere liebste Hundesportart: Agility […]

    Reply

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